Vom Baby zum Kleinkind – Einrichtung eines Kinderzimmers für mehr Spielspaß

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Nachdem der Große sein „neues Kindzimmer“ bekommen hatte, beschloss ich, dass es auch an der Zeit ist für den Kleinen ein paar Änderungen vorzunehmen. Mit 18 Monaten war er nun wahrlich kein Baby mehr. In seinem „Babyzimmer“ stieß er immer mehr an seine Grenzen. Spielzeuge waren nicht so zugänglich, wie es ihm beliebte und das Zimmer seinen Anforderungen/ Geschmack einfach nicht mehr gerecht.
Grade kleine Kinder entwickeln sich so schnell, dass man kaum hinterher kommt. Daher war die Herausforderung, ein Zimmer entstehen zu lassen, wo er sich jetzt wohlfühlt, dass aber so „zeitlos“ ist, dass es mitwäschst. Analog zum Zimmer des Großen, hangelte ich mich an den drei Kernfragen entlang: Motto, Möbel, Struktur.
Motto
Das Zimmer sollte ebenfalls unter einem Obermotto stehen, und ein schlüssiges Farbkonzept haben. Ich wollte auch hier unseren generellen Geschmack – Schwarz-Weiß-Holz zur Geltung kommen lassen. Anders als aber beim großen Bruder, musste das Zimmer noch nicht so „cool“ sein und durfte etwas verspielter, farbenfroher ausfallen.

Das Motto war schnell gefunden. Ich orientierte mich an dem Geschmack meines Kindes 😉 Er liebt Tiere! So ziemlich alle, aber besonders die „Big Five“ haben es ihm angetan. Er konnte schon Töröööööö, noch ehe er Mama oder Papa sagen konnte. Damit das Motto nicht so schnell „out“ ist, bzw zu niedlich wirkt, suchte ich Tapeten, die die Tiere „schlicht“/ rational rüberbringen. Bei Lilipinso wurde ich schnell fündig. Die Serengeti Kollektion traf 1:1 meine Vorstellung!


Nachdem das Motto und das Design klar war, ergab sich recht schnell das Farbkonzept. Zu dem schwarz weiß, mischte ich Savannenfarben, wie Mustard, Senf oder wie mein Mann es nennt: Braun. Bei der Wahl der Wandfarbe hatte ich erstmals Unterstützung von einem Profi, und das war auch gut so. Candywall hat uns besucht und mit der Wahl der Farbe geholfen. Ich selber wäre auf eine viel „grellere“ Farbe gegangen, die mich an der Wand dann vermutlich erschlagen hätte. Unsere jetzige Farbe heißt Siena130 und wirkt sehr ruhig, harmonisch und warm. Ich bin begeistert, denn sie sticht sich auch mit meinen schon gekauften Accessoires nicht.

 

Möbel:
Anders als beim Großen, haben wir hier nicht viel geändert. Das Babybett, das wir zur Geburt gekauft hatten, wächst noch sehr gut mit. Bisher haben wir noch die Gitterstäbe dran und der nächste Schritt wäre dann, diese irgendwann weg zu lassen. Mit dem Kauf eines 2 Meter Bettes haben wir noch Zeit und werden dann beim „Kindzimmer“ gemeinsam mit ihm ein passendes auswählen. Wer also lange Freude an dem ersten Bett haben möchte, empfehle ich eines zu kaufen, dass mitwächst und wo die Seiten, je nach Alter umgebaut werden können.


Da sich die Ikea Trofast Serie beim Großen so bewährt hatte, haben wir diese ebenfalls für den Kleinen gekauft. Er hat noch etwas weniger Kisten, so dass er einige Spielsachen immer sehen kann. Ich dachte, das wäre ggf. noch nötig, da sie in den Kisten quasi „aus dem Blick – aus dem Sinn“ geraten könnten. Mittlerweile muss ich sagen, ich glaube die Bedenken waren unnötig. Er weiß genau, in welcher Kiste seine Autos, sein Lego Duplo und seine Puzzle sind. Was auch hier praktisch ist, ist die Höhe der Regale. Perfekt, um im Stehen daran zu Spielen, oder sich Spielsachen wie z.B. sein „Puppenhaus“ selber organisieren zu können.


Neben der Aufbewahrung der Spielsachen waren mir noch drei Spielelemente wichtig, was mich dann auch zum dritten Punkt Struktur bringt. Ich wollte unbedingt noch eine Kuschelecke/ Höhle einbringen, da er sich gerne hinlegt, um Bücher zu gucken, oder Tonies zu hören. Zudem wollte ich Rollenspiele weiter fördern und er brauchte eine eigene Rutsche, da er rutschen wirklich liebt.
Das Spielhaus von WOONLIEF ist für mich die perfekte Kombination von Rückzugsraum zum Kuscheln, Träumen und Lesen, aber auch für Rollenspiele. Wir haben ein Klappsofa von By KlipKlap in das Haus gelegt und einige Kissen von Nobodinoz (natürlich mit Tiermotiven). Direkt vor dem Spielhaus steht ein kleines Regalhaus mit seinen Büchern. Oft marschiert er mit seiner Milch nach der Kita in sein Haus, organisiert sich ein Buch und kuschelt 10-15 Minuten vor sich hin.
Gemeinsam mit dem Bruder werden rund um das Haus natürlich auch weniger entspannte Spiele gespielt, Buden gebaut, Kasperle Theater durch’s Fenster aufgeführt, oder Sachen über die „Ladentheke“ verkauft. Gemeinsam mit der Kinderküche, die der Kleine zum ersten Geburtstag bekam, entstehen tolle Spielideen, die auch ein cooler 4-Jähriger noch gerne mitspielt.


Da der Kleine ein echter Wirbelwind ist, musste auch noch ein sportliches Spielgerät ins Zimmer. Wäre es nach dem Kleinen gegangen, dann vermutlich eine Kletterwand, aber auf Grund des Alters und meiner Helikopter-Muddi Allüren, gab es zunächst erst mal eine eigene Rutsche. Er hatte bereits probeweise die alte Ikea Virre vom Großen bekommen, aber diese Rutsche war mir einfach zu klobig. Sie nahm in bei der neuen Zimmeraufteilung zu viel Platz weg. Daher entschied ich mich für ein schlankeres Model von Jollyroom. Die schwarze Rutsche passt perfekt in den Raum und nimmt nicht viel Platz in Anspruch.

 

Zu guter Letzt zogen noch einige Deko Accessoires ein, die perfekt zum Motto Safari und den Farben passen:
– Baldachin: Ich finde, so ein Betthimmel oder auch Baldachin gibt kleinen Kindern Geborgenheit und Schutz. Der Kleine hatten immer einen Blauen, jetzt hat er einen farblich passenden bekommen. Da dieser vermutlich recht bald dann auch uncool sein wird, habe ich nicht viel investiert und einfach einen günstigen von Amazon gekauft.
Sitzkissen: Zugegeben, das ist für mich gedacht ;-). Der Kleine spielt zwar gut und gerne alleine in seinem Zimmer (liegt direkt neben unserem Wohnbereich, so dass er uns dabei immer sieht und hört), aber dennoch verbringt man im Allgemeinen viel Zeit auf dem Boden eines Kinderzimmers. Daher wollte ich endlich mal was bequemes haben. Das Sitzkissen von Nobodinoz ist so genial gemütlich, dass ich ernsthaft überlege, noch einen für das Zimmer des Großen zu kaufen. Ich muss vermutlich nicht sagen, dass meistens doch mind ein Kind drauf liegt, und mein dezenter Pöter doch wieder auf dem harten Boden sitzt..
– Kissen: Passend zum Sitzkissen, habe ich noch ein Affen– und ein Löwenkissen gekauft. Eigentlich nur weil sie farblich so trefflich passen, aber es stellte sich heraus, dass sie auch echt wahnsinnig bequem sind ☺
Poster: Ich hatte seit einiger Zeit ein Auge auf die Bilder von Studioloco Design geworfen, denn ich habe eine Schwäche für Hasen. Da der Kleine sich noch nicht wehren kann und derzeit Hasen auch noch toll findet, mussten sie einfach sein – und mal ehrlich: sie passen 1A ins Farbkonzept.

Vom Kleinkind zum Kind – Einrichtung des Kinderzimmers für mehr Selbstständigkeit

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Der 4. Geburtstag…. Ich bin kein emotionaler Mensch und bis zu diesem Tage, wurde ich auch an keinem Kindergeburtstag sentimental. Aber an diesem einen Tag, da wurde mir auf einmal ganz schlagartig bewusst, dass der Große nun per Definition kein Kleinkind mehr ist. Jetzt ist er ein Kind!
Ganz ehrlich, irgendwie fiel es mir schwer. Klar, er war schon immer sehr selbstbewusst und selbstständig, aber jetzt so ganz offiziell, quasi schwarz auf weiß, anzuerkennen, dass er wirklich nicht mehr mein kleines, süßes Baby ist…. Puh ich hatte dran zu knabbern.

Um den vierten Geburtstag herum, merke ich immer mehr, dass sein liebevoll von Mama eingerichtetes „Kleinkindzimmer“ nicht mehr passte. Es wurde ihm nicht gerecht. Schön war es, ohne Frage, aber es war nicht mehr „ER“. Versteht jemand was ich meine?
Der Große hatte mittlerweile ganz andere Interessen, war cooler geworden und brauchte auch mehr Platz zum Spielen und eine bessere Struktur. Er war halt gewachsen, und sein Zimmer musste mitziehen. Also saß ich schon 1-2 Monate vor besagten 4. Geburtstag da, und versuchte zu analysieren, was mir wichtig war, damit sein „Kind“erzimmer all SEINEN Ansprüchen langfristig gerecht wird. Dabei kam ich am Ende auf folgende Punkte:

Motto

  • Das Thema im Zimmer muss cool sein
  • Nicht mehr niedlich, kein Kleinkind mehr
  • es muss länger „In“ sein
  • farblich dezent, lieber „Deko“ austauschen

Möbel

  • Funktional
  • Farblich dezent
  • Gute Qualität
  • Modulare Systeme (erweiterbar)

Struktur

  • Einfaches und schnelles Aufräumen
  • Ordnung selber halten
  • Alle Spielsachen müssen verstaut werden können
  • Alle Spielsachen eigenständig erreichbar sein

 

Motto:
Als erstes überlegten wir uns ein Motto, das er jetzt sehr gerne mag, aber so unspezifisch ist, dass es auch noch mit 6 „in“ ist. Da der Große seit je her fasziniert von Dinosauriern ist, durchstöberte ich das Internet, nach einer „dezenten“ Dinotapete. Nach WocheN(!) der Suche, war ich schon kurz davor selber einen Dino zu malen. Durch Zufall entdeckte ich bei Instagram einen Werbebanner von minifili zu einer Lilipinso Dino-Tapete. Leute, ich sag es euch: ich war direkt verliebt. Der Große wurde befragt und war direkt genau so begeistert. Somit stand fest: das Motto ist Dinosaurier und die Farben (back to the roots) schwarz-weiß. Nach und nach zogen weitere coole Dino-Accessoires ein, wie die Holz-Wanddinos oder die Dinolampen.

Möbel:
So, dann wurde es noch etwas schwieriger bei der Suche nach Möbeln. Das Busbett war „out“ – war ja auch schon über 1 Jahr alt… Also wurde der Herr des Zimmers eingeschworen, dass wir nur ein neues Bett kaufen, wenn er a) jemanden für das Busbett findet und b) das Bett dann bis er auszieht (Scherz) behält. Eine Abnehmerin war in Form seiner Kita Freundin schnell gefunden und ein Bett, in seinen Augen, noch schneller. Bei einer Bekannten, bzw. ihrem Sohn, sah der Große DAS Bett von Wallenfels. Ab dann half eh nichts mehr, er hatte sich verliebt. Nach einiger Recherche war auch ich überzeugt, denn das Bett ist so durchdacht, dass es zu meinen Kriterien passt:
Design

  • Schwarz- Weiß- Holz: Muss ich noch mehr sagen? Genau unser Einrichtungsstil im Rest des Hauses und fügt sich perfekt in mein Vorhaben von dezenten Farben im Kinderzimmer ein.
  • Hochbett, oder auch nicht. Mit 4 Jahren wäre mir ein „echtes“ Hochbett noch zu gefährlich gewesen. Die Gefahr, dass er herausfällt oder nachts die Leiter versäumt, wäre mir zu groß. Daher ist dieses Bett unser perfekter Kompromiss: der Große ist glücklich, dass er so cool ist ein Hochbett zu haben, und Mama muss keine Angst haben.

Funktional

  • Die Rutsche (bei uns mehr als wichtig), ist nicht zu ausladend und viel schmaler, dezenter als unsere bisherige Ikea Virre. Daher dicker Pluspunkt, denn es gibt mehr Platz zum Spielen. Zudem kann die Rutsche später noch abgeschraubt werden und das „Loch“ mit dem gleichen Rahmen es Bettes geschlossen werden! Noch ein Pluspunkt, weil wächst mit!
  • Stauraum, unter dem Bett ist ebenfalls Gold wert! Wir haben diverse Kisten (zum rollen oder auch nicht) für Bausteine, Straßen, Eisenbahnschienen. Alles Dinge, die recht viel Platz wegnehmen und daher in keinem Schrank Platz finden. Alle Kisten passen problemlos unter das Bett und können vom Großen eigenständig hervorgeholt werden.

Neben dem neuen Bett wollte ich noch durchdachte Möbel für das Spielzeug haben. Ich suchte etwas, dass „aufgeräumt“/ clean aussieht, jederzeit erweitert werden kann, das Aufräumen/ Wiederfinden der Spielsachen erleichtert und dem Kind die Möglichkeit gibt, jederzeit selbstbestimmt an das gewünschte Spielzeug zu kommen. Kurzum, ich suchte die eierlegende Wollmilchsau. Immer wieder stieß ich bei meinen Recherchen auf das TROFAST System vom Schweden. Da ich dies in meinem Kopf, bereits als „No Go“ abgespeichert hatte, beschäftigte ich mich monatelang nicht mehr damit. In meinem Kopf war es als Treppenform mit kunterbunten Plastikkisten hinterlegt. Eins abends entdeckte ich bei Instagram (houseofox) dann TROFAST in echt schön. Also begann die Recherche erneut und am Ende entschieden wir uns hierfür. Hier die Vorteile kurz zusammengefasst:

  • Modulares System, das jederzeit erweitert werden kann, wenn mehr Spielzeug dazu kommt
  • Einfaches Aufräumen durch die Boxen
  • Simples und für Kinder überschaubares Aufbewahren der Spielsachen, in dem jeder Box ein Motto/ Spielzeugart (z.B. Autos, Carrera Bahn, Playmobil Polizei, Playmobil Dinos) zugeordnet wird
  • Größeres Spielzeug (z.B. Playmobil Fahrzeuge) passen durch die Möglichkeit die Regalböden zu nutzen ebenfalls perfekt in die Regale
  • Die Maße sind perfekt für Kinder. Sie kommen überall eigenständig dran
  • Das Grundmaterial mit dem Holz gefällt mir sehr gut. Für die Plastikboxen suche ich noch immer Alternativen.

Nun hatten wird die wichtigsten Sachen für uns zusammen: Bett und Spielzeugaufbewahrung. Allerdings wollte ich noch eine Sitzgelegenheit haben. Für eine Kuschelecke, ist der Große bereits zu „cool“, dafür gehen wir dann lieber ins Zimmer des Kleinen ;-). Aber grade, da er sich gerne morgens alleine anzieht, wollte ich etwas haben, wo er nicht auf dem Boden sitzen muss. Zudem spielt er jetzt schon gerne „Schule“ und malt, schreibt. Ich brauchte also auch hier wieder besagte eierlegende Wollmilchsau. Eines Tages, als ich fürs Wischen im Wohnzimmer unseren NoFred Tisch mit Stühlen hochstellte, da kam es mir: NoFred hat ja auch eine Bank! Diese zog kurzerhand bei uns ein und wurde mit samt des Tisches/ der Stühle in sein Zimmer gebracht. So hatte ich wieder etwas einheitliches, aber dennoch funktionales. Auf der Bank können morgens seine Anziehsachen hingelegt werden und er setzt sich daneben zum Anziehen. Der Tisch dient mit den Stühlen noch perfekt zum Basteln. Bei Besuch werden alle 5 Teile kombiniert und so haben 4 Kinder Platz daran.

Mit der Zusammenstellung, sowohl des Mottos, als auch der Möbel sind wir sehr zufrieden. Der Große kommt eigenständig an sein Spielzeug und weiß auf Grund des Boxensystems immer genau, wo alles ist. Aufräumen geht „zackigst, bumbacki“. Das Bett ist sein Heiligtum. Er ist so stolz! Ich freue mich sehr, dass er jetzt SEIN „KINDzimmer“ für sich gefunden hat, auch wenn es mir schon etwas leid abgeht, dass ich kein Mitspracherecht mehr habe 😉 Aber wir haben den perfekten Kompromiss gefunden, alles kann schnell aufgeräumt werden und auch größere Spielsachen, verschwinden optisch schnell unter dem Bett.

Zu guter Letzt habe ich noch etwas für euch. Nachdem das Bett bei Instagram so gut ankam, hat mir der Hersteller eine Überraschung für euch gegeben. Mit 10BabyWohnbar könnt ihr derzeit 10% auf das Bett bzw. auch alle dazugehörigen Produkte der NatureKid Serie sparen. Nur eh jetzt die ersten meckern: dies ist wirklich nur eine Nettigkeit von Wallenfels, ich verdiene hieran nichts. Ich freue mich sehr, dass Wallenfels so nett ist und diesen Code für euch herausgegeben hat (PS gilt jetzt sogar auch für die Produkte von NoFred).

Kleiner Sprossenwand Pimp

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Hallo ihr Lieben,
Heute zeige ich euch mal kein reines DIY. Auf Grund eurer vielen Nachrichten und des wahnsinnigen Feedbacks auf Insta, macht es ja durchaus Sinn, unsere neue Sprossenwand einmal auf babywohnbar zu verewiglichen.

Die Sprossenwand habe ich auf Ebay gekauft. Sie kostete inkl. Versand unter 90€. Daher war ich erst einmal sehr skeptisch, was die Qualität betrifft.
Die Sprossenwand wird in Einzelteilen geliefert und muss noch montiert werden.

Erster Check: kein Geruch, keine Absplitterungen am Holz, Paket wiegt ca 20kg, also auf den ersten Blick ist es qualitativ auch kein günstiges Holz.

Da ich natürlich wieder etwas aus der Reihe tanzen muss, habe ich als erstes den Rahmen schwarz lackiert. Hierfür habe ich einfachen Buntlack auf Wasserbasis aus dem Baumarkt gekauft. Zwei Anstriche reichten völlig aus.

Danach habe ich die Sprossenwand moniert. Alle Löcher sind vorgebohrt und die Monate ging wirklich sehr einfach. Nichts harkte, klapperte oder war irgendwie instabil. Einziges kleines Manko: 2 Schrauben zu wenig dabei, aber die waren schnell in der Werkzeugkiste gefunden.

Die Sprossenwand wird mit vier 10er Dübeln und acht 8er Dübeln an der Wand montiert. Die Dübel sind ebenfalls im Paket mit enthalten. Da ich das nicht wusste, hatte ich noch Marken Dübel im Baumarkt besorgt. Letztendlich haben wir die nicht genutzt, da die mitgelieferten 1A waren.

Ebenfalls bei Ebay habe ich noch Turnringe  (je ca. 15€) aus Holz gefunden.
Diese werden mit Spanngurten geliefert und halten sehr gut. Ich werde jetzt nur die Ringe noch an die Spanngurte nähen, so dass ich keine Schlaufen mehr habe, und es nicht zu einem ernsthaften Unfall kommen kann.

Das war es auch schon. Das ganze Projekt hat mich keine 120€ gekostet.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass in der Montageanleitung der Sprossenwand steht, sie sei nicht für Kinder geeignet. Warum, dass kann ich euch nicht sagen, denn sie sieht genau so aus, wie die in unseren Turnhallen. Die ersten Tage darf der Große nur dran, wenn mein Mann oder ich dabei sind und bisher wüsste ich nicht, warum er sie nicht nutzen sollte. Also ihr wisst: wie immer auf eigene Gefahr und so weiter und sofort 😉

Upcycling Sideboard

(WERBUNG – dieses DIY Projekt entstand in Kooperation mit Jollyroom.de – unbezahlt)

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich aus der Babypause zurück. Die letzten Monate standen hier im Zeichen des Neuankömmlings. Zum neuen Jahr möchte ich euch nun endlich unsere Neuheiten vorstellen 😀 Den Anfang macht ein simples Upcycling Projekt mit meinem alten Sideboard aus dem Home Office. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Was ihr braucht:

  • ein altes Sideboard
  • eine Holzplatte im Maß eures Sideboards (ich habe mich für Echtholz Fichte entschieden)
  • Möbelgriffe oder Wandharken (meine sind von Miniude)
  • Schrauben mit passenden Muttern
  • Bohrmaschine
  • ggf. Gürtellochstanze

Und los gehts:

  • Ich habe zunächst die neue  Holzplatte auf dem Sideboard montiert. Dafür habe ich es einfach von unten verschraubt.
  • Danach habe ich mit einem 5er Holzbohrer 3 Löcher (je eines pro Tür) in die Türen des Sideboards gebohrt.
  • Da meine Schrauben dicker waren, als die mitgelieferten vom Hersteller der Wandharken, musste ich die Löcher in den Wandharken etwas vergrößern. Dies klappt am Besten mit einer Gürtellochstanze.
  • Danach habe ich die Wandharken einfach mit den neuen Schrauben an den Türen befestigt.

Das war es auch schon. Ganz simpel und sehr wirkungsvoll.
Ganz viel Spaß beim Werkeln

Da ich häufig nach dem Teppich gefragt wurde, hier noch ein Nachtrag:
Ihr findet des Teppich ebenfalls bei Jollyroom –> Hier (unbezahlte Werbung)

Wandgestaltung Spielecke

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Hallo ihr Lieben,

heute komme ich mal mit keinem DIY Projekt oder Hack um die Ecke. Heute möchte ich euch einfach nur zeigen, wie ihr mit ein paar simplen Pinselstrichen die Spielecke eurer Kleinen etwas aufpimpen könnt.

Unser Schlom hat eine Vorliebe für Häuser. Daher wollte ich ihm ein solches an die Wand zaubern. Farblich habe ich mich für ein rauchiges grau-blau entschieden.

Material:

  • Farbe (je nach qm) hier 2,5 Liter
  • Malerkreppband
  • etwas weiße Wandfarbe (wenn weiß eure Originalwandfarbe ist)
  • Pinsel, Rolle
  • Wasserwaage

Los gehts:

  • Als erstes wird die Form des Hauses angeklebt. Mein Dach ist asymmetrisch, weil ich das für ein Kinderzimmer ganz witzig fand. Wenn ihr Fenster oder Türen haben wollt, dann klebt sie am besten gleich mit ab. Hierbei empfiehlt sich eine Wasserwaage, so dass alles schön grade wird.
       
  • Dann pinselt einmal mit weißer Farbe (bzw. eurer Grundtonwandfarbe) die Kanten des Malerkrepps nach. Nachdem dies getrocknet ist, könnt ihr auch schon los streichen. Meist braucht man zwei Anstriche. Das Krepp würde ich im leicht feuchten Zustand nach dem zweiten Anstrich abziehen.
       
  • Nun ist euer Haus fertig. Wenn ihr noch etwas pimpen wollt, dann steht euch die Welt der Ideen offen. Bei uns gab es eine Lichterkette als Randbeleuchtung und Tiere (zugeschnitten aus Postern), die aus den Fenstern schauen.

       

 

DIY – 99 red balloons and a rhino

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein ganz simples, kleines Projekt zeigen.
Der Schlom liebt Luftballons, wie vermutlich jedes Kind. Also habe ich mir gedacht, ich baue ihm eine nachhaltige Version seiner geliebten Luftballons.

Was ihr braucht:

  • MDF oder Sperrholz (pro Ballon ca. eine DinA 4 Größe)
  • Bleistift
  • Stichsäge
  • Schleifpapier oder eine Maschine
  • Garn
  • ggf. Lacke
  • Hammer und Nägel

Wie ihr vorgeht:

  • zeichnet euch einen Ballon mit Bleistift auf das Holz auf. Wer es sich freihändig nicht traut, kann zB eine Silhouette über Google suchen, ausdrucken, ausschneiden und dann als Schablone nutzen.
  • Dann sägt ihr die Ballons einfach aus. Ich habe zig Stichsägen verwendet und muss euch ehrlich sagen, am Besten komme ich mit der von Parksire von Lidl klar.
  • Anschließend schleift ihr die Kanten des Ballons ab, so dass sich euer Kind keine Splitter einfangen kann.
  • Solltet ihr Farbe wollen: jetzt ist der ideale Zeitpunkt eure Ballons zu lackieren. Ich persönlich verwende immer Buntlacke auf Wasserbasis, auch wenn mein Sohn nicht an die Deko herankommen kann und sie auch nicht mehr in den Mund nehmen würde.
  • Nach dem Trocknen habe ich ein dickeres Garn an dem Ballon befestigt. Anschließend habe ich meine drei Ballone mittels Nägeln an der Wand befestigt. Auf die gleiche Art, hatte ich mir noch ein Nashorn angefertigt. Ich habe alles so an der Wand angeordnet, dass es aussieht, als würde das Nashorn mit den Ballons davon fliegen.

Das war’s auch schon. Ich wünsche euch viel Spaß beim Werkeln.

DIY – Wimpelkette mit Namen

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Hallo ihr Lieben,

Neben unserer Foto-Wimpelkette ist bei uns auch noch eine zweite Wimpelkette mit Davids Namen entstanden.
Wie ich finde ein schönes und individuelles Highlight im Kinderzimmer.

Was ihr braucht:

  • Wimpel aus Holz oder MDF (unsere sind vom Action für 69 Cent/3 Stück gewesen)
  • Buntlacke auf Wasserbasis
  • Holzbuchstaben (Name eures Kindes)
  • Leim
  • Pinsel
  • Malerkrepp
  • Srcappbooking Papier oder Sticker
  • Holzperlen
  • Reißfesten Faden oder Strick

Und los gehts:

  • Als erstes lackiert ihr eure Wimpel in den gewünschten Farben. Ich habe mich für eine Abstufung von Blautönen über Türkis hin zu Mintgrün entschieden.
  • Sobald die Wimpel trocken sind, klebt ihr den unteren Teil mit Malerkrepp ab, so dass ihr einen sauberen Übergang zu den schwarzen Enden hinbekommt. Dann lackiert ihr die Enden der Wimpel und die Buchstaben schwarz.
  • Nachdem wieder alles getrocknet ist, klebt ihr die Buchstaben auf. Ich habe die Position etwas variiert, aber nach kann es auch ganz symmetrisch machen.
  • Ich habe dann mit Scrappbooking Motiven und Stickern meine Wimpel noch etwas aufgewertet.
  • Sobald der Leim trocken ist, geht es wieder ans auffädeln. Wenn ihr auch Holzperlen zwischen die Wimpel haben mögt, möchte ich euch dringend raten, dass ihr einen reißfesten Faden benutzt. Bei Kleinkinder besteht sonst Erstickungsgefahr! Ich habe dann die Holzperlen nach meinen Wünschen zwischen den Wimpeln mit aufgefädelt. Vergesst das Festknoten der Enden nicht, sonst gehts euch wie mir beim ersten Versuch: Alles fädelt sich schneller wieder ab, als ihr gucken könnt 🙂

Und dann seid ihr auch schon fertig. Viel Spaß beim Nachbasteln.

 

DIY – Hausregal

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Hallo ihr Lieben,

erst einmal wieder vielen Dank für eure wundervollen Worte und das überragende Feedback auf Facebook und Insta.

Heute ist es soweit, ich setze mich tatsächlich hin, um die Anleitung für mein DIY Hausregal zu schreiben. An diesem Projekt habe ich meinen Meister gefunden. Mein lieber Herr Gesangsverein, was haben dieses Regal und ich uns in den Köppen gehabt. Nach ein paar Tagen emotionaler Trennung, kann ich behaupten, dass es eine Hassliebe geworden ist. Aber das Wichtigste ist: Mein Sohn liebt es abgöttisch. Nein, ganz im ernst. Dieses Regal war jedes Fluchen, alles hinwerfen, verzweifeln und Zähne knirschen wert. Jeden Tag räumt der kleine Mann es neu ein und um und liebt es, dass er seine Spielsachen nun einfach aufräumen kann (ja, er räumt tatsächlich gerne auf – #erziehenkannich).
    

Also ihr seid gewarnt: dieses DIY Projekt ist nichts für handwerklich Unbegabte oder Menschen mit schwachen Nerven.

Kleiner Tipp: Xenos hat grade ein ähnliches Regal für 29,99€ im Angebot – leider kam dieser Hinweis für mich genau 2 Tage zu spät.

Was ihr braucht:

  • Kaffee (viel Kaffee) oder was auch immer eure Nervennahrung ist 😉
  • Holzbretter: Ich habe ganz einfache und günstige von Tom genommen
    • 2* 120cm lang und 20cm tief
    • 8* 80cm lang und 20cm tief
  • MDF Platte als Rückwand (meine war 120cm *83 cm)
  • Holzdübel
  • ggf. einen Dübelbohraufsatz für die Bohrmaschine
  • Holzleim
  • Schrauben
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Buntlacke
  • Pinsel
  • Scrappbooking bzw Motivpapier (schaut mal bei Pinterest, ob ihr Vorlagen zum selber ausdrucken finden, die euch gefallen, sonst hilft sicher auch der heimische Bastellladen)
  • Tafellack
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Kappsäge

Und dann gehts los:

  • Tipp 1: Ihr solltet ausgeschlafen haben, gut gelaunt und motiviert sein und eure Nervennahrung griffbereit haben
  • Als erstes bin ich frohen Mutes angefangen und habe mit meinem neugekauften Dübelbohraufsatz Dübellöcher in 5 der 8 80 cm langen Bretter gebohrt.

    Pro Seite eines Brettes 2 Löcher – macht also 4 pro Brett. Achtet darauf, dass ihr tief genug bohrt, aber nicht zu tief. Haltet dafür die Holzdübel am Brett an. Es muss noch ein Stück des Dübels rausschauen, der dann in das entsprechende Pendant der 120cm langen Bretter kommt (dazu nachher mehr).
  • Dann habe ich mir die beiden 120cm langen Bretter geholt und erstmal angelegt, wie meine Aufteilung am Ende werden soll.

    Nachdem ich in etwa die Höhe zwischen den einzelnen Regalböden wusste, habe ich diese mit den 80cm langen Brettern simuliert. Nachdem alles passend ausgerichtet war, habe ich mit Zollstock und Wasserwaage entsprechende Markierungen an die 120cm langen Bretter gemacht.
  • Jetzt müssen die Pendants der eben gebohrten Dübellöcher in die 120cm langen Bretter gebohrt werden. Hier fiel mir das erste mal auf, dass es tricky wird. Also habe ich meine 80 cm langen Regalbodenbretter von 1-5 durchnummeriert. Den 120 cm langen Brettern habe ich die Buchstaben a und b gegeben. So konnte ich dann Schritt für Schritt jeden einzelnen Regelboden an die entsprechende Position (1-5) an jeweils Brett a und b anhalten und die Dübellöcher bohren.
  • Dann folgte das Zusammenbauen und die erste große Ernüchterung – alles windschief. An diesem Punkt dachte ich mir: „Gut, Isabelle, haste halt für 30€ Kleinholz erzeugt“. (Einen Schnappschuss hiervon gibts auf Insta). Kurz gesammelt – und weiter gings, Ich hab einfach einmal frohen Mutes Leim in die Dübellöcher gemacht und alles zusammengesteckt.

    Gut war, dass zu diesem Zeitpunkt mein Mann von der Arbeit kam und kurz mit festhalten konnte. Alleine wäre ich vermutlich durchgedreht. Dann habe ich das „Regal“ hingelegt, mit der Wasserwaage in eine halbwegs akzeptable Position gebracht und den Leim trocknen lassen.
  • In der Zwischenzeit habe ich die kleinen Bretter für die Abtrennung zwischen den Regalböden angefertigt. Einfach die Höhe ausmessen und eines der drei übrig gebliebenen 80 cm Bretter passend zuschneiden. Hier kam wieder mein Mann zum Einsatz – er meint, ich solle besser nicht die Kappsäge bedienen…
  • Diese kleinen Bretter (5 Stück an der Zahl) habe ich dann an die gewünschten Positionen im Regal angebracht. Ursprünglich dachte ich, dass anleimen hält – tut es nicht. Daher habe ich leider Schrauben (2 pro Seite) nehmen müssen.
  • Da ich dringend eine Aufmunterung brauchte, bin ich dann erst einmal zu etwas übergegangen, dass mir Spaß macht. Die 2 letzten 80er Bretter, die keine Bohrungen haben, habe ich für das Dach schwarz lackiert. Die MDF Platte und mein Regalgestell habe ich weiß lackiert.
  • Nach dem Trocknen (beim mir war das der nächste Tag), habe ich die beiden schwarz lackierten Bretter als Dach im rechten Winkel aneinander geschraubt. Da ich keine hässlichen Winkel sichtbar haben wollte, habe ich einfach 3 laaaaange Schrauben durch die Bretter gejagt.
  • Nun ging es schon das Anbringen der Rückwand los. Mein recht windschiefes Regalgerüst wehrte sich mit allen Mitteln gegen das Anbringen der symmetrischen Rückwand mit ihren rechten Winkeln. Es war eine Hauswand, mein Mann und viel gutes Zureden nötig, das Regalgerüst in eine annehmbare Position zu bringen, so dass ich endlich die erste Holzschraube versenken konnte. Ich habe dann gefühlte drölftausend Schrauben reingeschraubt, nur um sicher zu gehen, dass sich nichts mehr verzieht.
  • Das Dach habe ich im Anschluss wieder mit sehr langen Schrauben an den 120cm langen Brettern befestigt.
  • Ab jetzt stieg meine Stimmung und die Motivation ins Unermessliche, ich konnte mit dem Verpassen individueller Highlights beginnen. Entspannung pur, kann ich euch sagen. Hier ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Ich habe mich für Motivpapier entschieden, dass ich an die Maße der einzelnen Regelabschnitte angepasst habe und mit Flüssigkleber befestigt habe.
       
    Tipp: Schaut doch mal bei „Die kleine Designerei“ vorbei. Die liebe Ann-Christin hat zauberhafte Freebies. Die Sprüche sind aus ihrem Freebie Kalender.
    Tafellack durfte auch bei diesem DIY Projekt nicht fehlen – ist ja wohl klar.
       
  • Als allerletzte Tat, haben mein Mann und ich das Regal noch mit Winkeln an der Wand im Kinderzimmer befestigt, damit es nicht auf unseren Sohn stürzen kann.

   

   

Jetzt würde ich gerne wie gewohnt „Taadaaa und schon seid ihr fertig“ schreiben. Naja wir belassen es mal bei Taadaaa!

Solltet ihr so verrückt sein und dieses DIY nachbauen: Ich wünsche euch gute Nerven und viel Erfolg.
(Da bis auf das Holz, den Leim und dem Dübelbohraufsatz alles eh schon da war, hat mich das ganze Regal nur ca. 35€ gekostet.)

   

DIY – Wimpelkette mit persönlichen Fotos

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Hallo ihr Lieben,

diese Woche steht bei babyWOHNbar unter dem Zeichen des Schreibens von DIY Anleitungen  🙂 Die letzte Zeit sind so viele DIY Projekte entstanden, dass meine ToDo Liste hier immer länger wurde. Heute möchte ich euch unsere Foto-Wimpelkette vorstellen.


Mein Sohn liebt es, sich Bilder von seinen geliebten Menschen anzuschauen. Irgendwie fand ich es langweilig, einfach nur Bilder in einem Rahmen für ihn aufzuhängen. So entstand die Idee der Foto-Wimpelkette.

Was ihr braucht:

  • Wimpel aus Holz oder MDF. Meine habe ich für 69 Cent (3 Stück) im Action gefunden
  • Fotos von eurem Kind, euch, der Familie, der Freunde eures Kindes etc.
  • Scrapbooking Papier. Ihr findet zB bei Pinterest Freebies zum selber ausdrucken oder ihr kauft welches im Bastelladen.
  • Scrapbooking Buchstaben
  • Tonpapier
  • Buntlack auf Wasserbasis
  • Holzperlen
  • Scrabble Buchstaben (gibt es bei Amazon)
  • Kleber
  • Schere
  • Pinsel
  • Reißfesten Strick oder Faden

Und los gehts:

  • Als erstes habe ich die Wimpel mit dem Buntlack in den gewünschten Farben lackiert. Wer schöne Wimpel aus Holz hat, kann sie auch in Natura lassen. MDF sieht nicht so hochwertig aus, finde ich, daher mussten sie halt lackiert werden.
  • Nach dem Trocknen, habe ich die ausgewählten Fotos unserer Familie passend zurecht geschnitten, so dass sie mittig auf die Wimpel passen, und aufgeklebt.
  • Als nächstes habe ich die Wimpelform auf das Tonpapier übertragen und ausgeschnitten. Danach habe ich jedes einzelne Stück entsprechen nach der Größe des Fotos auf dem jeweiligen Wimpel angepasst: d.h. ihr schneidet quasi ein Guckloch hinein.
  • Danach klebt ihr euren grade ausgeschnittenen Wimpel aus dem Tonpapier auf die MDF Wimpel. Wenn alles richtig geklappt hat, müsste nun euer Foto aus dem Guckloch rausschauen.
  • Nun habe ich die Personen/ Tiere auf dem Bild noch benannt. Dazu habe ich Scrapbooking Buchstaben verwendet.
  • Wimpel ohne Foto werden nach Lust und Laune gestaltet. Z.B. mit Motivpapier, Stickern, Scrabble Steinen oder Stempeln.
       
  • Nun könnt ihr eure Foto-Wimpelkette schon auffädeln. Ich habe hierzu in gewünschter Reihenfolge Holzperlen zwischen den Wimpeln mit aufgefädelt. Da mein Sohn noch sehr klein ist und die Holzkugeln prinzipiell verschlucken könnte, habe ich darauf geachtet, dass mein Faden dick und reißfest ist. Je nach Alter eurer Kinder, achtet bitte unbedingt darauf! Es gibt auch spezielle Fäden, die z.B. bei Schnullerketten verwendet werden und nicht reißen können.
       

Tadaaaa und schon seid ihr fertig. Ich hoffe, eure Kinder haben so viel Spaß, wie mein Sohn am Bestaunen des eigenen kreativen „Fotobuches“.

DIY – Individuelle Spielzeugkisten

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Hallo ihr Lieben,

in den letzten Wochen sind hier so viele wundervolle DIY Projekte gestartet, dass ich vor lauter Werkeln gar nicht zum Schreiben kam.
Daher entschuldige ich mich bei allen, die schon gewartet haben. Vielen lieben Dank für eure Geduld und eure lieben Zusprüche auf Facebook und Insta.

   

Als erstes kleines Mini-Projekt möchte ich euch diese beiden Aufbewahrungskisten für Spielzeug zeigen. Sie sind super simpel nachzubauen.

Ihr baucht:

  • Holzkisten (gibt es in diversen Größen zB im Baumarkt oder auch über Amazon)
  • Tafelfolie oder Tafellack (ich habe Tafelfolie genommen, weil ich irgendwie zu faul zum pinseln war)
  • Scabblebuchstaben (bekommt ihr bei Amazon oder Ebay)
  • ggf. Motive aus MDF oder Holz
    • Elefant
    • Lastwagen bekommt ihr im Action (gehört eigentlich zu einer Grußkarte)
  • Buntlack auf Wasserbasis
  • Pinsel
  • Leim oder Kleber

Und los gehts schon:

  • Folie entsprechend der Größe eurer Holzkiste zuschneiden oder Tafellack auftragen
  • Scrabblebuchstaben aufkleben: Bei uns werden Spielzeugautos und unsere Tiersammlung in den Kisten gelagert. Also habe ich diese Worte aufgeklebt. Natürlich geht das auch mit Legosteinen, Spangen, Puppenzubehör etc.
  • Für Kleinkinder, die noch nicht lesen können, empfiehlt es sich den jeweiligen Gegenstand, der in einer Kiste gelagert werden soll, bildlich darzustellen. Da wir als Untergrund Tafellack/ -folie haben, könnt ihr es zB auch aufmalen. Ich habe mich für MDF Motive entschieden. Diese habe ich in mintgrün und graublau vorher mit Buntlack (achtet darauf, dass es Lack ist, der für Spielzeug geeignet ist) lackiert. Also nur noch aufkleben und schon habt ihr zwei schöne, individuelle Aufbewahrungskisten.

Tipp: Wer kein schwarz im Kinderzimmer haben mag: Es gibt auch farbigen Tafellack.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Werkeln und bin schon gespannt, was ihr alles verstauen werdet.