Spielpodest

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Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich mein bisher aufwändigstes DIY Projekt. Das erste Mal ist dieses DIY nicht an einem Tag und in einem Fluss entstanden, sondern über Wochen gewachsen. Daher hoffe ich, dass ich euch eine möglichst schlüssige Anleitung geben kann.

Aber bevor ich anfange, möchte ich an dieser Stelle meiner lieben Freundin Mika einen großen Dank aussprechen. Ohne dich wäre ich heute noch nicht fertig!
Und zwar hatte ich seit Monaten die Idee in meinem Kopf, für den laufenden Meter ein Spielpodest zu bauen, wo er ungestört alle seine „Kleinteile“ aufbauen kann. Je mobiler das Baby wird, desto mehr bekamen wir Probleme bzgl. Playmobil oder Lego, denn 1. machte der kleine Bruder alles kaputt und 2. hatte ich hatte ich Angst vorm Verschlucken von Kleinteilen. Tja und da saß ich nun mit meinem Problem und meiner Idee, aber ich bekam die Idee einfach nicht auf Papier gebracht. Ich hatte wirklich ein Blackout bzgl. der Umsetzung. An dieser Stelle kommt meine liebe Mika ins Spiel. Kurzerhand baute sie für ihren Sohn ein Spielpodest und gab mir mit folgendem Satz den endgültigen Durchbruch: „Bau einfach einen Tisch und setz Latten von außen dran“. So simpel, so einfach, so genial.

Solltet ihr Mika noch nicht kennen, ich verspreche euch, es lohnt sich bei ihr vorbei zu schauen. Wir gehen seit fast 3 Jahren im virtuellen Leben Hand in Hand und inspirieren uns doch täglich auf’s neue.
So, nun aber genug gefaselt. Los geht’s ☺

Zunächst die Maße:
Unser Spielpodest ist 1,25 m hoch. So kann der laufende Meter oben problemlos stehen und unten noch problemlos spielen: also doppelter Platz.
Insgesamt ist das Podest 1,70 m lang und 1,00 m breit.

Was ihr braucht (Grundgerüst aka „Tisch“):
– 4 Kanthölzer (4*4 cm und 1,25m lang)
– 3* Leimholz in der Stärke 18mm (oder dicker) 30*200cm (ich habe meine mit der Kappsäge auf Länge zugeschnitten)
– Kanthölzer für den Rahmen von unten – ich würde 2* 250cm lange kaufen (4*4cm) und daheim auf die genau passende Länge zuschneiden, wenn ihr den „Tisch“ gebaut habt.
– Rahmenholz – auch hier würde ich es daheim passend zuschneiden. Bei meinen Maßen reichen euch zwei 2m lange (ca. 2*4cm)
– Latten – hier nehmt hübsche, denn diese seht ihr nachher von außen. Da bei mir drei Ecken sichtbar waren und 2 Fronten, habe die 4* 250 lange gekauft. Sie müssen breiter als eure Kanthölzer sein (ich meine, dass unsere 6cm breit sind)
– Mind. 4 Eckverbinder, um das Grundgerüst bzw. den „Tisch“ an der Wand zu befestigen. Denkt an passende Dübel und Schrauben (ich habe 8er Dübel gewählt)

Was ihr für die Verkleidung oben braucht:
– Rahmenhölzer zum Befestigen eures Runterfallschutzes. Ich habe auch diese daheim passgenau zugeschnitten. Ich habe zwei 250 cm langes Rahmenholz gekauft (ca. 2*4cm)
– Je nachdem, wie ihr die Burg gestalten wollt (oder auch etwas ganz anderes) braucht ihr noch MDF Platten. Ich habe 3 Stück gekauft. Die Türme sind 90cm hoch und die Mauer 70 cm. So ist es hoch genug, dass mein Sohn nicht „drüber“ fällt, denn bedenkt, dass die Burgzacken (unsere sich 15 cm tief) noch von der Gesamthöhe abgehen.
– Lacke (weißer Buntlack auf Wasserbasis und Tafellack)

Was ist für die Leiter braucht:
– Rundhölzer (2,5cm Durchmesser). Ich habe ca. alle 20 cm eine Stufe gemacht, das ergab bei einer Höhe von 1,25m 5 Stufen. Die Breite sind bei uns 33cm. Daher habe ich 2 Rundhölzer mit 1,00m Länge gekauft
– Kanthölzer 4*4 cm: Tipp: wieder erst daheim auf die genaue Länge zuschneiden. Bei uns reichte eines mit einer Länge von 2,50m
– Ein Stück Kantholz benötigt ihr oben noch als Abschluss der Leiter. Ich habe einfach einen Rest genommen, den ich noch hatte. Solltet ihr nichts haben, plant dies bitte mit ein: Maß: Stufenlänge + 2* Kantholzdicke (der Seiten). Ihr braucht es, um oben, die Leiter einharken zu können.
– Das Einharken ist etwas tricky: ich habe quasi zwei Eckverbinder mit einer Schraube und Mutter verbunden, so dass ich genau für meine „Dicke“ ein U-Profil hatte. Am besten schaut ihr euch das Bild an. Der Vorteil bei dieser Version ist: Ihr könnt die Leiter einfach abnehmen. Das war mit wichtig für nachts oder wenn andere Kinder zu Besuch sind.
– Buntlack auf Wasserbasis (schwarz)
– Lochbohrer
– Pattex Monatekleber

Was sonst noch gebraucht wird:
– Kappsäge
– Stichsäge
– Schleifmaschine oder Papier
– Lackrollen/ Pinsel
– Akkuschrauber
– Bohrmaschine
– Div. Holzschrauben (kauft mehrere Längen → 10 cm für die „Tischbeine“ bis hin zu 3 cm für die Verkleidung)
– Wasserwaage

 

So, ihr merkt schon, das ist kein Tagesprojekt und, obwohl es ganz spiel ist, nicht unbedingt für Anfänger geeignet.

Als aller erstes baut ihr den besagten „Tisch“: Dafür schraubt ihr an zwei Leimhölzer jeweils zwei Kanthölzer an.  Ich habe 10 cm länge Schrauben verwendet und mit einem 4er Bohrer vorgebohrt (nicht dass die Kanthölzer splittern). Jetzt habt ihr die „Beine“ dran. Dann legt ihr euch die Leimhölzer so auf den Boden, wie sie am Ende sie Spielfläche ergeben sollen (bei uns 170*100 cm). Also ggf. noch die Länge zusägen und Abstände zwischen den Hölzern einbauen. Die eben angeschraubten Beine stehen in die Luft!

 

Als nächstes Schraubt ihr den Rahmen dran. Das heißt: Messt den Abstand jeweils zwischen den „Beinen“ aus und sägt eure Kanthölzer entsprechend zurecht. Danach einfach die Kanthölzer mit dem Leimholz verschrauben (gerne auch einmal Kantholz mit Kantholz (also Beine mit Rahmen) verschrauben). Jetzt macht ihr den Tisch (er liegt immer noch mit den Beinen in der Luft da) stabiler, in dem ihr das Rahmenholz auf der Breite (quer) anbringt: Dafür die Breite (Kantholz zu Kantholz) ausmessen und die Hölzer zugängen. Die zugesägten Hölzer mit dem Leimholz verschrauben. Ich habe 3 solcher „Querstreben“ eingebaut.
So nun könnt ihr den „Tisch“ umdrehen. Als nächstes habe ich den Tisch mit der Wand verschraubt. Dafür benutzt ihr am besten eine Wasserwaage und richtet ihn erst einmal aus. Dann mit den Eckverbindern Holz und Wand aneinander bringen 😉
Dann setzt die Latten an eure „sichtbaren“ Ecken, indem ihr 2-3 Schrauben durch Latte und darunterliegende Kanthölzer schraubt.

 

 

Weiter geht’s mit der Verkleidung:
Dafür habe ich auf den langen Seite 2 Rahmenhölzer mit den Latten verschraubt (also waagerecht auf der Länge) und eines auf der kurzen Seite (bitte weiter oben, denn da entsteht der Durchschlupf von der Treppe). Die Hölzer habe ich auf die exakte Länge mit der Kappsäge zugesägt.

 

 

An diesen Rahmenhölzern habe ich meine „Burg“ angebracht. Dafür haben der laufende Meter und ich als erstes Burgzinnen auf den MDF Platten angezeichnet (15cm * 15cm je Zinne). Diese habe ich mit einer Stichsäge ausgesägt und der spätere Burgbesitzer hat sie abgeschliffen. Als optisches Highlight habe ich noch Gucklöcher mit einem runden Bohrer ausgebohrt.

 

Insgesamt haben wir die MDF Platten 3 Mal lackiert – erst einmal nur von außen. Von innen habe ich das MDF später oben weiß und unten mit Tafellack lackiert.

 

Last but not least – unsere Leiter.
Messt hierfür die genaue Höhe und Breite aus, wo die Leiter später eingehängt werden soll. Für die Höhe: vergesst nicht, dass ihr nicht nur die Höhe der Seiten der Leiter habt, sondern auch oben das Kantholz von ca. 4 cm Breite.
Sägt die Rundhölzer ca. 2 cm länger aus, als sie nachher in der Leiter zu sehen sein sollen, denn wir lassen die Rundhölzer IN die Kanthölzer ein. Die Sprossen würde ich vorher lackieren, dass macht es einfacher.
Zeichnet euch zum Einlassen der Leitersprossen die Abstände in den Kanthölzern ein. Also ca. alle 20 cm eine Stufe und mittig der Breite (bei 4cm sind es entsprechen 2cm). An diesen Punkten macht ihr mit einem Lochbohrer ca. 1cm tiefe Löcher. Bevor ihr die Rundhölzer hier reinsteckt, tropft den Monatekleber sein. Alles zusammenstecken und trocknen lassen. Zuletzt noch das obere Kantholz auf die seitlichen Kanthölzer setzen und festschrauben.

 
Das war’s mit der Leiter. bzgl. der Einhängung: schaut am besten auf das Bild – oder verschraubt die Leiter fest mit dem Podest.

Da unser Spielpodest als Spielzone für kleineres Spielzeug, wie zB Playmobil, dient, habe ich noch einen Teppich  darauf gelegt und Kisten (Kwantum NL) und Regale als Stauraum integriert.

Besonders schön finde ich das Regal vom „Bricks on the wall„. Das Regal ist aus Legoklötzen gebaut und perfekt für unseren Zweck. Legofiguren könne direkt draufgesetzt werden.

 

 Unterhalb des Spielpodestes dient ein großes Hausregal  als Stauraum und Turnringe als weitere Spielmöglichkeit.

 

 

 

 

 

Wie immer gilt: wer es nachbaut ist selber Schuld. Dieses Spielpodest steht so in unserem Kinderzimmer und ist bis heute nicht eingestürzt, dennoch hat es natürlich keine CE Norm oder ist von einem Statiker abgesegnet.

Kleiner Sprossenwand Pimp

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Hallo ihr Lieben,
Heute zeige ich euch mal kein reines DIY. Auf Grund eurer vielen Nachrichten und des wahnsinnigen Feedbacks auf Insta, macht es ja durchaus Sinn, unsere neue Sprossenwand einmal auf babywohnbar zu verewiglichen.

Die Sprossenwand habe ich auf Ebay gekauft. Sie kostete inkl. Versand unter 90€. Daher war ich erst einmal sehr skeptisch, was die Qualität betrifft.
Die Sprossenwand wird in Einzelteilen geliefert und muss noch montiert werden.

Erster Check: kein Geruch, keine Absplitterungen am Holz, Paket wiegt ca 20kg, also auf den ersten Blick ist es qualitativ auch kein günstiges Holz.

Da ich natürlich wieder etwas aus der Reihe tanzen muss, habe ich als erstes den Rahmen schwarz lackiert. Hierfür habe ich einfachen Buntlack auf Wasserbasis aus dem Baumarkt gekauft. Zwei Anstriche reichten völlig aus.

Danach habe ich die Sprossenwand moniert. Alle Löcher sind vorgebohrt und die Monate ging wirklich sehr einfach. Nichts harkte, klapperte oder war irgendwie instabil. Einziges kleines Manko: 2 Schrauben zu wenig dabei, aber die waren schnell in der Werkzeugkiste gefunden.

Die Sprossenwand wird mit vier 10er Dübeln und acht 8er Dübeln an der Wand montiert. Die Dübel sind ebenfalls im Paket mit enthalten. Da ich das nicht wusste, hatte ich noch Marken Dübel im Baumarkt besorgt. Letztendlich haben wir die nicht genutzt, da die mitgelieferten 1A waren.

Ebenfalls bei Ebay habe ich noch Turnringe  (je ca. 15€) aus Holz gefunden.
Diese werden mit Spanngurten geliefert und halten sehr gut. Ich werde jetzt nur die Ringe noch an die Spanngurte nähen, so dass ich keine Schlaufen mehr habe, und es nicht zu einem ernsthaften Unfall kommen kann.

Das war es auch schon. Das ganze Projekt hat mich keine 120€ gekostet.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass in der Montageanleitung der Sprossenwand steht, sie sei nicht für Kinder geeignet. Warum, dass kann ich euch nicht sagen, denn sie sieht genau so aus, wie die in unseren Turnhallen. Die ersten Tage darf der Große nur dran, wenn mein Mann oder ich dabei sind und bisher wüsste ich nicht, warum er sie nicht nutzen sollte. Also ihr wisst: wie immer auf eigene Gefahr und so weiter und sofort 😉

Das Busbett – Ikea Kura Hack

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Hallo ihr Lieben,

zu seinem dritten Geburtstag beschlossen wir gemeinsam mit 1.0, dass er ein großes Bett bekommt. Eines Morgens fragte ich ganz unbedarft, was er denn für ein Bett haben wolle. Ich dachte an „Hochbett“ oder „mit Rutsche“, so was ganz „normales“ halt. 1.0 überlegte kurz und antwortete dann: „Ich möchte einen Bus haben.“ Joa… 3 Monate Planung begannen und hier seht ihr das Ergebnis:

Mein wohl größtest Projekt ist definitiv dieses Busbett, entstanden aus einem ganz normalen Ikea Kura Bett. Ich habe mal versucht, jeden Arbeitsschritt möglichst detailliert für euch zusammen zu schreiben.

Alles begann mit der Planung. In diesem PDF:  Kura Hack Bett findet ihr die genauen Maße.

Die Materialliste:

  • Ikea Kura Bett
  • 5 MDF Platten (4mm) –> Maße entnehmt bitte meiner PDF Skizze (Die Seite habe ich in 4 einzelne MDF Platten geteilt)
  • 2 runde Holzscheiben 25 cm Durchmesser
  • 2 runde Holzscheiben 17 cm Durchmesser
  • Verlegeplatten für das Dach (diese rate ich erst nach dem Aufbau zu kaufen, so dass ihr die genauen Maße (Wandabstand des Bettes) habt)
  • 2 MDF Platten zum Verkleiden des Daches von unten und oben (auch hier: am besten erst NACH dem Aufbau passgenau im Baumarkt zuschneiden lassen
  • weißen Holzlack auf Wasserbasis
  • blauen Holzlack auf Wasserbasis
  • gelben Holzlack auf Wasserbasis
  • schwarzen Holzlack auf Wasserbasis
  • 4 Lackrollen; ggf Pinsel
  • Bohrmaschine
  • Stichsäge
  • Schleifmaschine/ Schleifpapier (100-120 er Körnung)
  • Lochbohrer
  • LED Spots zum Aufkleben für die Lichter
  • Akkuschrauber
  • Holzleim
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Malerkrepp
  • schwarze Klebefolie
  • Schrauben
    • 3,0 * 20mm
    • 4,5 * 35mm

 

 

Wenn ihr alles habt, dann geht’s frisch ans Werk.

  • Am Besten startet ihr damit, dass ihr euch die Fenster des Busses in die MDF Platten einzeichnet. Um diese aussägen zu können, müsst ihr zunächst ein Loch in den Fensterausschnitt mittels des Lochbohrers bohren. In dieses Loch könnt ihr nun das Sägeblatt der Stichsäge einführen und eure Fenster entsprechend aussägen.
  • Es empfiehlt sich, alle Seiten der MDF Platten inkl. euerer Fensterausschnitte glatt zu schleifen, so dass euer Kind sich nicht verletzen kann.
  • Danach könnt ihr auch schon mit dem lackieren beginnen. Ich habe die Busseiten zunächst weiß vor lackiert. Alles was weiß bleiben sollte, habe ich insgesamt 3 mal lackiert, beidseitig, also innen und außen beim Bus.

    Danach bin habe ich in etwa mittig mittels Malerkrepp die Abteilung für meine zweite Fabre (blau: Alpina Gletscherblau) markiert. und den unteren Teil des Busses blau gestrichen (nur außen).

    Die runden Holzscheiben werden später die Lichter und die Räder des Busses. Somit habe ich die 25 cm großen Scheiben schwarz (Räder) lackiert und die 17 cm großen Scheiben gelb.

    Ich habe die Farbe über Nacht durchtrocknen lassen.
  • Im nächsten Schritt gehts schon los mit dem eigentlichen Aufbau: Montiert das Ikea Kura Bett gemäß Anleitung. (Nehmt bitte nicht die Hochbettversion 😉 )
  • Sobald das Bett steht, werden die Front und die Seitenteile angebracht. Hierfür haltet ihr die lackierten MDF Platten an dem Bett an. Dafür seid ihr am besten zu zweit; einer der anhält und einer der nun den Bohrer mit einem kleinen (4er) Holzbohrer führt. Bohrt an den Stellen, an denen ihr die Platten mit Schrauben anbringen wollt, mit dem Holzbohrer leicht vor. (Am besten da, wo die Kanthölzer des Bettes sind)
  • Befestigt nun alle MPF Platten mit den kleineren Schrauben (3*20mm)
  • Nun bringt ihr die Räder und die Lichter an. Hierfür könnt ihr doppelseitiges Klebeband oder Holzleim benutzen.

    Ich habe in einem Zuge auch die LED Scheinwerfer angebracht. Meine halten mittels Magneten und 3M Klebern.
  • Um mal wieder was zu machen, was mir am meisten Spaß macht, habe ich mitten im Zusammenbau einfach schon mal etwas Finetuning begangen und dekoriert 😀 :
    Nummernschild (meine Buchstaben sind von Hema gewesen)
    VW Zeichen
    Peace Neon Lampe (A little lovely Company)
    Lichterkette (meine ist von A little lovely Company ) 
  • Nun gehts an Dach: Sobald ihr eure genauen Maße habt, könnt ihr die Verlegeplatten entsprechend zuschneiden bzw zuschneiden lassen. Tipp: Legt vorher schon die Matratze ins Bett, das Bett wird danach noch schwerer und ihr bekommt die Matratze nicht durch eine der Öffnungen.
    Schraubt die Verlegeplatten mit den längeren  Schrauben (4,5 * 35 mm) von OBEN in die Kanthölzer des Daches. Daher sind die MDF Platten der Busseiten auch einen Hauch länger oben gewählt.
  • Da das nicht wirklich hübsch und recht dunkel ausschaut, habe ich noch eine 4mm starke weiße MDF Platte von unten und oben angebracht.

    Um es euch bei der unteren MDF Platte etwas einfacher zu machen: Klebt sie provisorisch mit doppelseitigem Klebeband an.

    Danach könnt ihr alles entspannt anschrauben.
  • Ich habe bei einem wundervollen niederländischen Shop noch die perfekte Tapete und Bettwäsche für meinen Sohn und dieses Bett gefunden. Daher habe ich spontan noch hinter dem Bus und von innen die MDF Platten tapeziert.


    Zur Tapete gehts hier lang
    Zur Bettwäsche gehts hier lang

Das war’s eigentlich auch schon 🙂 Ganz viel Spaß beim Nachbauen.

Holzbus Lampe via Little Lights
Holzbausteine via Just Blocks
Busgirlande via Nana & Nully
Garderobe via Werkhaus

Kuschelhöhle für Babys

(WERBUNG – dieses DIY Projekt entstand in Kooperation mit Jollyroom.de – unbezahlt)

Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch gleich noch ein zweites Projekt aus dem Babyzimmer vorstellen: unsere Kuschelhöhle. Der Große liebt alles was mit Höhlen und Kuscheln zu tun hat, also hatte ich in der Schwangerschaft den festen Plan gefast, etwas zu bauen, wo wir alle drei zusammen drin kuscheln können, Bücher lesen, wenn das Baby z.B. trinken muss. Es sollte etwas sein, wo der Große sich drin wohl fühlt, aber wir alle wirklich bequem drin sitzen/ liegen können.
Unsere Tipis schieden aus, da ich mich gerne anlehnen können mag. Daher habe ich mich sehr gefreut, als mir Jollyroom.de das Zelt von Hobie&Bear kostenfrei zum Testen zur Verfügung stellte. Somit hatte ich eine super Grundlage, um auf unsere Kuschelecke aufzubauen.

 

Was ihr braucht:

  • Ein Zelt, ähnlich meinem
  • Schaumstoff in der Größe des Zeltbodens (ca. 5 cm dick)
  • Schaumstoff zum Anlehnen (meiner ist 60*60cm und 4cm dick)
  • Stoffe nach Wahl
    • Meinen Bodenstoff gibt es bei Ikea: SKÄGGÖRT
    • Den Stoff für das Rückenpolster gibt es ebenfalls bei Ikea: BRUDSLÖJA
  • Nähmaschine und Garn
  • Kissen nach Belieben
  • Wandfarbe im gewünschten Farbton
  • Malerkrepp, Pinsel, Farbroller
  • Lichterkette (am besten eine aus Draht)
  • U-förmige Nägel
  • Hammer

Und los gehts:

  • Als aller erstes bin ich mit der Wandgestaltung angefangen. Hierzu habe ich mir mit dem Malerkrepp eine Hausform auf die Wand geklebt, inkl. Fenster und Tür (wer hat benutzt am besten eine Wasserwaage). Unser Haus habe ich in Salbei-Grün gestrichen. Diesen Farbton habe ich mir angemischt aus: „Schöner Wohnen – SPA“, „Alpina – Gletscherblau“, „Alpina – Weiß“ und einer schwarzen Abtönfarbe. (Vergesst nicht die Kanten entlang des Krepps in der Wandfarbe vorzustreichen – so bekommt ihr schöne grade Linien)
  • Nachdem das Haus getrocknet ist, habe ich die Draht-Lichterkette mit den U-förmigen Nägeln entlang der Hausform angebracht.
  • Als nächstes waren die Kissen dran: Hierfür einfach eine Kissenhülle um den Schaumstoff nähen. Meine Kissenhüllen überlappen hinten, so dass ich sie jederzeit abziehen kann zum Waschen (hat sich mit Baby definitiv bewährt).

Das war es auch schon. Jetzt kann nach Lust und Laune mit Zierkissen dekoriert werden und dem Kuschelspaß steht nichts mehr im Weg.

Ich wünsche euch viel Spaß mein Werkeln.

 

Upcycling Sideboard

(WERBUNG – dieses DIY Projekt entstand in Kooperation mit Jollyroom.de – unbezahlt)

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich aus der Babypause zurück. Die letzten Monate standen hier im Zeichen des Neuankömmlings. Zum neuen Jahr möchte ich euch nun endlich unsere Neuheiten vorstellen 😀 Den Anfang macht ein simples Upcycling Projekt mit meinem alten Sideboard aus dem Home Office. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Was ihr braucht:

  • ein altes Sideboard
  • eine Holzplatte im Maß eures Sideboards (ich habe mich für Echtholz Fichte entschieden)
  • Möbelgriffe oder Wandharken (meine sind von Miniude)
  • Schrauben mit passenden Muttern
  • Bohrmaschine
  • ggf. Gürtellochstanze

Und los gehts:

  • Ich habe zunächst die neue  Holzplatte auf dem Sideboard montiert. Dafür habe ich es einfach von unten verschraubt.
  • Danach habe ich mit einem 5er Holzbohrer 3 Löcher (je eines pro Tür) in die Türen des Sideboards gebohrt.
  • Da meine Schrauben dicker waren, als die mitgelieferten vom Hersteller der Wandharken, musste ich die Löcher in den Wandharken etwas vergrößern. Dies klappt am Besten mit einer Gürtellochstanze.
  • Danach habe ich die Wandharken einfach mit den neuen Schrauben an den Türen befestigt.

Das war es auch schon. Ganz simpel und sehr wirkungsvoll.
Ganz viel Spaß beim Werkeln

Da ich häufig nach dem Teppich gefragt wurde, hier noch ein Nachtrag:
Ihr findet des Teppich ebenfalls bei Jollyroom –> Hier (unbezahlte Werbung)

DIY – Wandregale

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Hallo ihr Lieben,

heute habe ich etwas ganz Simples, aber absolut Praktisches für euch!‘
Wir haben grundsätzlich Platzmangel beim Bett. denn es müssen Tonies, Kuscheltiere, Nachtlichter, Spieluhren und so weiter untergebracht werden. Da ich keine Nachttische stehen haben wollte und meine Kinder sich „selber bedienen“ können sollen, brauchte ich Regale. Wieder das übliche Problemchen: alles was mir gefiel, war außerhalb meiner Preisklasse. Also musste ich wieder selber ran 🙂

Material:

  • weiße MDF Platte (Rückwand – bei mir 90cm*45cm und 70cm*45cm)
  • Holzzuschnitte für die Regalböden (Dicke mind. 1 cm) mit der Länge nach Wunsch
  • Leim
  • Holznägel
  • Holzkugeln
  • Paketband
  • Hammer
  • Bohrmaschine

Der Bau:

  • Leimt eure Holzbretter für die Regalböden entsprechend eurer Vorstellung aneinander und lasst sie trocknen
  • Leimt die Regelböden an die Rückwand und lasst es wieder trocknen. Sobald der Leim trocken ist, nagelt von hinten mittels Holznägel die Böden fest. Dies dient der besseren Stabilität. Wichtig: messt vorher genau aus, wo eure Regelböden sind ;-), sonst schauen am Ende noch die Nägel vorne raus.
  • Schleift alle Kanten rund! Grade, wenn die Regale am Bett angebracht werden, sollten keine spitzen Kanten oder Ecken mehr vorhanden sein.
  • Wer Lust hat, kann noch Holzkugeln mit Paketband befestigen, so dass etwas aufgehängt werden kann. dafür mit einem kleinen Holzbohrer Löcher in die Rückwand bohren und das Paketband hinten verknoten.

DIY – Aufsatz Hausbett

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Hallo ihr Lieben,

viele von euch kennen noch unsere Bärenburg. Ihr müsst jetzt ganz stark sein: es gibt sie nicht mehr. Der Schlom liebt es kuschelig und „höhlig“. Daher habe ich ihm aus dem Holz der Burg kurzerhand ein Haus gebaut.

   

Große Schande über mein Haupt: Ich habe keine Bilder vom Bau, da es eine spontane Idee war. Aber es ist wirklich simpel:

Material:

  • Holzbetter (siehe Anleitung der Bärenburg)
  • Rückwand (siehe Anleitung der Bärenburg)
  • schwarze Farbe
  • Holzschrauben (ruhig 8-10 cm lang)
  • Leim
  • Washi-Tape
  • Stichsäge (mit Gehrungsschnitt)
  • Schleifpapier/ Schleifmaschine

Der Aufbau:

  • Messt die Maße eures Bettes aus. Wichtig sind die Breite und die Höhe des Kopfteils. Bei uns waren es 78 cm in der Breite und eine mind. Höhe der späteren Hausseiten von 61 cm. Mit diesen Maßen rechnet euch die Länge der Dachseiten aus. Dafür gibt es einfache Rechner im Internet, die euch ein Dreieck berechnen. Ihr braucht nur die Länge der Grundseite (Breite des Bettteils) und die Winkel (45° jeweils an der Grundseite und 90° im Giebel) eintragen. Wenn ihr die Länge der Dachseiten errechnet habt, dann denkt bitte daran, dass eine Dachseite um die Dicke eurer Bretter addiert werden muss (diese Seite überlappt im Giebel). Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Hier mein Beispiel:
    • Grundseite (Breite des Bettes): 78 cm
    • Berechnete Länge der Dachseiten: 55cm
    • Dicke der Bretter: 1,8 cm –> also muss eine Dachseite 57 cm haben (mit etwas Puffer)
  • Nun zeichnet ihr die Maße auf euren Brettern an. Ihr habt am Ende insgesamt 4 Bretter:
    • 2* Höhe der Hausseiten (bei mir 61 cm)
    • 2* Dachseiten (bei mir 55cm und 57 cm)
  • Und schon könnt ihr alles zusägen. Die Hausseiten einfach mit einer ruhigen Hand entsprechend absägen. Die beiden Dachseiten im 45° Winkel (Gehrungsschnitt) an einer Seite absägen.
  • Anschließend habe ich alle Kanten mit einer Schleifmaschine abgeschliffen, so dass keine Splitter oder scharfe Kanten mehr da waren.
  • Jetzt empfiehlt es sich zunächst den Giebel im 90° Winkel zusammen zuschrauben. Denkt daran, dass euer längeres Brett überlappt. (Wer nochmal schauen mag, wie ich einen Giebel baue, der findet hier die Anleitung vom Hausschreibtisch). In diesem Fall habe ich die Bretter zunächst entsprechend verleimt, kurz antrocknen lassen und anschließend noch mit 3 Schrauben fixiert.
  • Nun baut ihr eure Hausseiten an die 45° Winkel des Giebels an. Ich empfehle ein Geodreieck, damit nicht alles krumm und schief wird. Auch hier habe ich zunächst geleimt und anschließend mit je 3 Schrauben pro Seite alles fixiert. (Detailbilder findet ihr wieder beim Hausschreibtisch – ist ja das gleiche in Grün 😉 )
  • Jetzt legt ihr euer Haus auf eine Spanplatte für die Rückwand und zeichnet es einfach auf. Dann könnt ihr ganz entspannt alles zusägen. Die Rückwand würde ich ebenfalls nach dem sägen abschleifen und (sofern gewünscht) streichen.
  • Jetzt nur noch das Häuschen umdrehen und die Rückwand festnageln. Wer mag kann die Kanten noch mit Waschi-Tape verschönern. FERTIG.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Werkeln.

DIY – Haus Schreibtisch

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Hallo ihr Lieben,

heute habe ich endlich die Anleitung für ein älteres meiner DIY Projekte fertig bekommen: unseren Haus Schreibtisch.

Wir haben für unsere Spielecke nach einer Möglichkeit gesucht, etwas mehr Ordnung und Struktur reinbringen zu können. Da der Schlom derzeit sehr gerne an Tischen sitzt und „arbeitet“,  sortiert, baut, bastelt, puzzelt etc. kam mir diese Idee.

Skizze Schreibtisch-Haus

Was ihr braucht:

  • 2 Bretter (mind. 16mm stark) 40*90
  • 1 Brett (mind. 16mm stark) 40*110
  • 1 Brett (mind. 16mm stark) 20*110
  • 2 Bretter (mind. 16mm stark) 40*85
  • MDF Rückwand  weiß 113*147 (kommt etwas auf die Stärke eurer Bretter an)
  • Schrauben
  • Akkuschrauber
  • Stichsäge mit Pendelhub
  • Schleifmaschine
  • Holzleim
  • Nägel
  • Hammer

Wie ihr vorgeht:

  • Als erstes wird das Grundgestell des Schreibtisch Hauses gebaut. Dafür bringt ihr die „Schreibtischplatte“ (40*110 cm) und das obere Regalbrett (20*110 cm) rechtwinkelig an die Seitenwände (40*90 cm) an. Überlegt euch in welcher Höhe die Schreibtischplatte sein soll. Am besten einmal den Stuhl, den ihr nutzen wollt, und euer Kind hinsetzen und schauen, welche Höhe passend ist. Ich habe ca. 50 cm vom Boden aus gemessen. Ich habe die Seiten sowohl verleimt als auch verschraubt.
           
  • Wenn ihr das Gerüst stehen habt, dann geht es ans Dach. Ihr benötigt eine Säge, mit der ihr einen 45 Grad Gehrungsschnitt sägen könnt. Ich habe dies mit einer ruhigen Hand und meiner geliebten Parkside von Lidl gemacht. Die Länge einer Dachseite lässt sich einfach mit einer mathematischen Formel für Dreiecke berechnen. Für meine Maße beträgt die Länge 79cm. Auf diese Länge habe ich die zwei 40*85 cm Bretter mit einem 45 Gradwinkel-Schnitt zugesägt.
       
  • Das Dach habe ich mit je drei Schrauben pro Seite an den 40*90 cm Seiten befestigt.
       
  • Um die Rückwand passend für den Giebel zu zusägen, habe ich das Haus einfach auf die MDF-Platte gelegt und die Umrisse angezeichnet. Danach habe ich die Rückwand mit meiner Stichsäge zugesägt und geschliffen.
  • Nun die Rückwand von hinten mit Nägeln befestigen und schon ist euer Schreibtisch Haus fertig.
  • Wer magt, darf sich nun natürlich noch nach Herzenslust mit dem Aufpimpen des Hauses beschäftigen 😀

 

  

    

DIY – Piratenschiff Regal

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Hallo ihr Lieben,

heute wird der kleine Schlom schon 2 Jahre alt. Passend zu seiner Geburtstagsparty mit dem Motto „Die Piraten sind los“ möchte ich euch heute zeigen, wie ihr ein Regal in Form eines Piratenschiffes baut.

Was ihr braucht:

  • 2 x Multiplex 25*11 cm (Dicke ca. 12mm)
  • 1 x Multiplex 35*11 cm (Dicke ca. 12mm)
  • 1 x Multiplex 50*11 cm (Dicke ca. 12mm)
  • 1 Multiplex 60*35 cm (Dicke kann auch dünner als 12 mm sein)
  • Rundholz 25 und 33 cm lang
  • schwarzen Buntlack auf Wasserbasis
  • Pappe
  • 2 Holzleisten 20 cm lang
  • 1 kleinen Korb
  • Sticker o.ä. zum Verzieren
  • Lichterkette mit Batterien

Wir ihr vorgeht.

  • Ehrlich gesagt ist es schon fast zu simpel, dass ich länger überlegt habe, ob ich überhaupt eine Anleitung für euch schreibe. Also als erstes baut ihr aus den vier 11 cm tiefen Brettern einen Kasten. Schaut, dass ihr oben vorne etwas mehr überstehen habt.
     (Bitte die Masten noch ignorieren)
  • Danach legt ihr den Kasten auf die 60*35 cm große Platte und zeichnet euch die Kontur des Piratenschiffes an. Lasst oben einen Rand für die Reling stehen. Dann einfach mit einer Stichsäge entlang eurer eben gezeichneten Linie aussägen. Wichtig: wieder alles ordentlich schleifen.

    Vergesst nicht eine Luke unten mit auszusägen, so dass man auch etwas in das Regal rein legen kann. Als kleines optisches Highlight habe ich noch Fenster mittels eines Kreissägeaufsatzes für die Bohrmaschine ausgesägt.
  • Jetzt könnt ihr schon die Rundhölzer lackieren. Nach dem Trocknen montiert ihr die beiden Masten aka Rundhölzer. Einfach von innen durch das obere Regalbrett durchschrauben.
  • Jetzt könnt ihr die bei Schritt 2 ausgesägte Schiffssilhouette von vorne auf den Kasten anbringen (am besten mit Schrauben)
  • Ich habe noch einen schwarzen Streifen auf das Piratenschiff gemalt und als Aussichtskorb eine Holzkiste auf den kleineren Masten geschraubt. Die Fahne habe ich aus Pappe ausgeschnitten, bemalt und mit Paketschnur an 2 Holzleisten befestigt. Die obere Holzleime der Fahne habe ich ebenfalls mit Paketschnur am größeren Masten befestigt.
  • Wer mag kann nun noch nach Lust und Laune verzieren mit zB Stickern oder eine Lichterkette von Innen anbringen.

DIY – Spielhaus aus Holz

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, wie ich unser Spielhaus für Davids Kuschelecke gebaut habe.

Bestimmt habt ihr auch schon die Hausbetten gesehen, wie sie derzeit viele Kinder haben. Da wir unser Ritterburgbett haben, kam dieser Modetrend für uns tatsächlich einmal nicht in Betracht 😉 Aber wir haben unsere eigene Version als Spielhaus in der Kuschelecke. Solltet ihr nach einer Anleitung für ein Hausbett suchen, so lässt sich diese hier sicherlich recht einfach umwandeln.

Skizze Spielhaus

Was ihr braucht:

  • 5 Kanthölzer (Dicke 6cm) 132 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 60 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 87 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 54 cm lang (nehmt etwas länger, weil ich sie noch im 45 Grad Winkel absägen müsst, so dass ihr etwas Puffer habt)
  • Schrauben
  • Schleifmaschine
  • Kappsäge
  • 3 Matratzen zB Ikea
  • Spannbettlaken nach Herzenslust

Wie ihr vorgeht:

  • Als erstes habe ich die Rahmen oben und unten gebaut. Heißt: die 132 cm langen und die 60 cm langen Kanthölzer im 90 Grad Winkel verschrauben. Setzt dabei die 60 cm langen Hölzer von Innen an die 132 cm langen Hölzer an.
  • Dann habe ich auf den ersten Rahmen 4 mal die 87 cm langen Kanthölzer in den Ecken aufgesetzt und verschraubt, so dass die Höhe des Spielhauses entsteht. Danach einfach den zweiten Rahmen oben drauf legen und ebenfalls in den Ecken verschrauben.
  • So, jetzt wird es kniffelig – wir bauen den Giebel. Dafür habe ich mir mit der Formel zur Berechnung von Dreiecken zunächst ausgerechnet, wie lang die Seiten des Giebel sein müssen, bei einer Grundlänge von 72 cm – 50,9 cm (also ca 51 cm) . Auf der Länge habe ich mit einer Kappsäge die 4 übrigen Kanthölzer im 45 Grad Winkel gekürzt.
  • Zum Aufsetzen des Giebels empfiehlt es sich eine zweite Person zu haben, die die Hölzer hält, während ihr sägt. In meinem Fall wurde schnell der Opa vom Schlom angerufen. Wir haben erst die 4 Hölzer im 45 Gradwinkel auf dem Haus angebracht und dann das letzte 132 cm lange Kantholz oben ausgesetzt. Alle Kanthölzer wurden nur miteinander verschraubt und nicht geleimt.
  • Jetzt seid ihr schon mit dem kniffeligen Teil durch. Ich habe nur noch meine 3 Matratzen reingelegt und mit Spannbettlaken bezogen. Wer ein wildes Kind hat, sollte ggf. drüber nachdenken, dass Spielhaus noch an der Wand zu befestigen.