DIY – Piratenschiff Regal

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Hallo ihr Lieben,

heute wird der kleine Schlom schon 2 Jahre alt. Passend zu seiner Geburtstagsparty mit dem Motto „Die Piraten sind los“ möchte ich euch heute zeigen, wie ihr ein Regal in Form eines Piratenschiffes baut.

Was ihr braucht:

  • 2 x Multiplex 25*11 cm (Dicke ca. 12mm)
  • 1 x Multiplex 35*11 cm (Dicke ca. 12mm)
  • 1 x Multiplex 50*11 cm (Dicke ca. 12mm)
  • 1 Multiplex 60*35 cm (Dicke kann auch dünner als 12 mm sein)
  • Rundholz 25 und 33 cm lang
  • schwarzen Buntlack auf Wasserbasis
  • Pappe
  • 2 Holzleisten 20 cm lang
  • 1 kleinen Korb
  • Sticker o.ä. zum Verzieren
  • Lichterkette mit Batterien

Wir ihr vorgeht.

  • Ehrlich gesagt ist es schon fast zu simpel, dass ich länger überlegt habe, ob ich überhaupt eine Anleitung für euch schreibe. Also als erstes baut ihr aus den vier 11 cm tiefen Brettern einen Kasten. Schaut, dass ihr oben vorne etwas mehr überstehen habt.
     (Bitte die Masten noch ignorieren)
  • Danach legt ihr den Kasten auf die 60*35 cm große Platte und zeichnet euch die Kontur des Piratenschiffes an. Lasst oben einen Rand für die Reling stehen. Dann einfach mit einer Stichsäge entlang eurer eben gezeichneten Linie aussägen. Wichtig: wieder alles ordentlich schleifen.

    Vergesst nicht eine Luke unten mit auszusägen, so dass man auch etwas in das Regal rein legen kann. Als kleines optisches Highlight habe ich noch Fenster mittels eines Kreissägeaufsatzes für die Bohrmaschine ausgesägt.
  • Jetzt könnt ihr schon die Rundhölzer lackieren. Nach dem Trocknen montiert ihr die beiden Masten aka Rundhölzer. Einfach von innen durch das obere Regalbrett durchschrauben.
  • Jetzt könnt ihr die bei Schritt 2 ausgesägte Schiffssilhouette von vorne auf den Kasten anbringen (am besten mit Schrauben)
  • Ich habe noch einen schwarzen Streifen auf das Piratenschiff gemalt und als Aussichtskorb eine Holzkiste auf den kleineren Masten geschraubt. Die Fahne habe ich aus Pappe ausgeschnitten, bemalt und mit Paketschnur an 2 Holzleisten befestigt. Die obere Holzleime der Fahne habe ich ebenfalls mit Paketschnur am größeren Masten befestigt.
  • Wer mag kann nun noch nach Lust und Laune verzieren mit zB Stickern oder eine Lichterkette von Innen anbringen.

DIY – Spielhaus aus Holz

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, wie ich unser Spielhaus für Davids Kuschelecke gebaut habe.

Bestimmt habt ihr auch schon die Hausbetten gesehen, wie sie derzeit viele Kinder haben. Da wir unser Ritterburgbett haben, kam dieser Modetrend für uns tatsächlich einmal nicht in Betracht 😉 Aber wir haben unsere eigene Version als Spielhaus in der Kuschelecke. Solltet ihr nach einer Anleitung für ein Hausbett suchen, so lässt sich diese hier sicherlich recht einfach umwandeln.

Skizze Spielhaus

Was ihr braucht:

  • 5 Kanthölzer (Dicke 6cm) 132 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 60 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 87 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 54 cm lang (nehmt etwas länger, weil ich sie noch im 45 Grad Winkel absägen müsst, so dass ihr etwas Puffer habt)
  • Schrauben
  • Schleifmaschine
  • Kappsäge
  • 3 Matratzen zB Ikea
  • Spannbettlaken nach Herzenslust

Wie ihr vorgeht:

  • Als erstes habe ich die Rahmen oben und unten gebaut. Heißt: die 132 cm langen und die 60 cm langen Kanthölzer im 90 Grad Winkel verschrauben. Setzt dabei die 60 cm langen Hölzer von Innen an die 132 cm langen Hölzer an.
  • Dann habe ich auf den ersten Rahmen 4 mal die 87 cm langen Kanthölzer in den Ecken aufgesetzt und verschraubt, so dass die Höhe des Spielhauses entsteht. Danach einfach den zweiten Rahmen oben drauf legen und ebenfalls in den Ecken verschrauben.
  • So, jetzt wird es kniffelig – wir bauen den Giebel. Dafür habe ich mir mit der Formel zur Berechnung von Dreiecken zunächst ausgerechnet, wie lang die Seiten des Giebel sein müssen, bei einer Grundlänge von 72 cm – 50,9 cm (also ca 51 cm) . Auf der Länge habe ich mit einer Kappsäge die 4 übrigen Kanthölzer im 45 Grad Winkel gekürzt.
  • Zum Aufsetzen des Giebels empfiehlt es sich eine zweite Person zu haben, die die Hölzer hält, während ihr sägt. In meinem Fall wurde schnell der Opa vom Schlom angerufen. Wir haben erst die 4 Hölzer im 45 Gradwinkel auf dem Haus angebracht und dann das letzte 132 cm lange Kantholz oben ausgesetzt. Alle Kanthölzer wurden nur miteinander verschraubt und nicht geleimt.
  • Jetzt seid ihr schon mit dem kniffeligen Teil durch. Ich habe nur noch meine 3 Matratzen reingelegt und mit Spannbettlaken bezogen. Wer ein wildes Kind hat, sollte ggf. drüber nachdenken, dass Spielhaus noch an der Wand zu befestigen.

                 

 

DIY – Ritterburg-Bett aka Bärenburg

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eines meiner neusten Projekte vorstellen: Ein Kinderbett im Ritterburgen Stil!

Kürzlich hieß es im Hause Schlom: Das Babybett muss weg und ein Juniorbett muss her. Beim Rumstöbern muss ich ehrlich gestehen, habe ich ganz kurz daran gedacht, für den kleinen Mann ein neues Bett zu kaufen – was gibt es für wundervolle Betten, zB. von Oliver Furniture. Da wir uns aber damals für ein Umbaubett von Pinolino entschieden hatten, siegte der Verstand und ich entschloss mich, unser Babybett zum Juniorbett umzubauen. Dennoch fehlte mir danach etwas. Es war nicht mehr so geborgen und kuschelig, wie mit den Gitterstäben. Es musste also wieder ein Projekt gestartet werden.

Für meinen mittlerweile 2-jährigen Mini-Mann gibt es im Moment nichts aufregenderes als Ritterburgen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, dass Bett als Burg umzubauen bzw. etwas aufzupimpen.

Zur Vorbereitung:

  • Als aller Erstes habe ich mir aufgezeichnet, wie ich mir das Bett vorstelle (s.u.).
  • Danach habe ich Maß am bestehenden Bett genommen und mir überlegt, wie hoch das Kopfteil werden soll. Da ich gerne ein kleines Regalbrett haben wollte, musste es so hoch sein, dass mein Sohn sich nicht ständig den Kopf daran stößt.
  • Mit meinem Plan und der Materialliste ging es dann auch schon zum hiesigen Holzhändler.

Skizze Burgbett

Was ihr braucht:

  • Holzbretter 2x 40*125 (für die Seitenwände)
  • Holzbretter 2x 20*80 (die Breite des Bettes)
  • Holzbrett 1x 40*80 (Seitenteil)
  • 2 Kanthölzer 6cm Dicke ca. 15 cm lang
  • MDF Rückwand 82*125 (kommt etwas auf die Dicke eurer Bretter an)
  • gute Schrauben
  • Stichsäge (immer noch schöre ich auf meine tolle Parkside von Lidl)
  • Schleifmaschine
  • Bohrmaschine
  • Winkel
  • Schrauben und Dübel

    

Und los geht es auch schon:

  • Zunächst habe ich mir die Burgzinnen auf die Rückwand aufgemalt. Denkt dabei daran mit einer ungraden Anzahl zu rechnen, damit es symmetrisch ausschaut. Diese Zinnen habe ich dann mit der Stichsäge ausgeschnitten und alle Ecken säuberlich geschliffen.
  • Nachdem meine Burgrückwand zugesägt war, habe ich sie gestrichen. Da ich noch Wandfarbe von Alpina über hatte (Nr. 160 von Alpina Edition), habe ich die Rückwand einfach mit der Wandfarbe gestrichen. Hält 1A.
  • Während die Rückwand trocknet, kann schon das „Gestell“ des Kopfteils zusammen geschraubt werden. Dafür habe ich eines der kleineren Bretter (80*20) ganz unten an den längeren Brettern im rechten Winkel befestigt. Dieses bildet nun das Unterteil des Kopfteils. vielleicht braucht man es nicht unbedingt, aber mir war es wegen der Stabilität sicherer. Wichtig: dieses Brett ist später nicht bündig mit der Rückwand. Damit ihr die Füße eures Bettes normal auf den Boden stellen könnt, braucht ihr hinten ja quasi eine Aussparung.
  • Anschließend kann das zweite kleine Brett ebenfalls an die Seitenteilen im rechten Winkel angeschraubt werden. Wichtig: Achtet darauf, dass dieses Brett quasi genau an der anderen Seite der Seitenwände festgemacht wird. So dass es später bündig zur Rückwand ist. Messt euch die gewünschte Höhe für das Brett ab und bedenkt, dass euer Kind sich nicht immer den Kopf stoßen sollte. Ich habe mich für eine Höhe von 90 cm zum Boden entschieden. So kann mein Sohn sich unfallfrei hinlegen und das Regalbrett verdeckt die Burgzinnen bei der Rückwand nicht.
  • Sobald das Gestell bestehend aus den 4 Brettern fertig zusammengeschraubt ist, könnt ihr die Rückwand anbringen. Ich habe sie angeschraubt, aber ihr könnt sie natürlich auch mit Nägeln befestigen. Damit habt ihr das Kopfteil schon fertig.
  • Als nächstes habe ich aus dem 40*80 Brett ebenfalls eine kleine Burgzinnenskyline gebaut. Wie ihr sehen könnt ist mir beim Sägen leider eine Zinne abgebrochen, also schön vorsichtig aussägen. Hierbei ganz wichtig: Schleifen! Ich habe sowohl alle Kanten als auch die Ecken der Burgzinnen gründlich geschliffen, da mir die Verletzungsgefahr sonst zu groß gewesen wäre.
  • Um die Burgzinnenskyline zu befestigen, habe ich zunächst die beiden Kanthölzer mit Winkeln an die Wand geschraubt. Ihr könnt die Skyline auch direkt an die Wand bringen. Da wir an dieser Stelle jedoch eine Außenwand haben, war mir die Belüftung hinter dem Holzzuschnitt sehr wichtig. Nun nur noch die Burgzinnen auf die Kanthölzer an der Wand schrauben und fertig.

Um nun noch das Rätsel um den Namen unserer Burg „Bärenburg“ zu lüften: als i-Tüpfelchen habe ich noch einen Rausfallschutz in Bärenform für das Bett ausgewählt. Dieser ist von Roomoon.

DIY – Hausregal

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Hallo ihr Lieben,

erst einmal wieder vielen Dank für eure wundervollen Worte und das überragende Feedback auf Facebook und Insta.

Heute ist es soweit, ich setze mich tatsächlich hin, um die Anleitung für mein DIY Hausregal zu schreiben. An diesem Projekt habe ich meinen Meister gefunden. Mein lieber Herr Gesangsverein, was haben dieses Regal und ich uns in den Köppen gehabt. Nach ein paar Tagen emotionaler Trennung, kann ich behaupten, dass es eine Hassliebe geworden ist. Aber das Wichtigste ist: Mein Sohn liebt es abgöttisch. Nein, ganz im ernst. Dieses Regal war jedes Fluchen, alles hinwerfen, verzweifeln und Zähne knirschen wert. Jeden Tag räumt der kleine Mann es neu ein und um und liebt es, dass er seine Spielsachen nun einfach aufräumen kann (ja, er räumt tatsächlich gerne auf – #erziehenkannich).
    

Also ihr seid gewarnt: dieses DIY Projekt ist nichts für handwerklich Unbegabte oder Menschen mit schwachen Nerven.

Kleiner Tipp: Xenos hat grade ein ähnliches Regal für 29,99€ im Angebot – leider kam dieser Hinweis für mich genau 2 Tage zu spät.

Was ihr braucht:

  • Kaffee (viel Kaffee) oder was auch immer eure Nervennahrung ist 😉
  • Holzbretter: Ich habe ganz einfache und günstige von Tom genommen
    • 2* 120cm lang und 20cm tief
    • 8* 80cm lang und 20cm tief
  • MDF Platte als Rückwand (meine war 120cm *83 cm)
  • Holzdübel
  • ggf. einen Dübelbohraufsatz für die Bohrmaschine
  • Holzleim
  • Schrauben
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Buntlacke
  • Pinsel
  • Scrappbooking bzw Motivpapier (schaut mal bei Pinterest, ob ihr Vorlagen zum selber ausdrucken finden, die euch gefallen, sonst hilft sicher auch der heimische Bastellladen)
  • Tafellack
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Kappsäge

Und dann gehts los:

  • Tipp 1: Ihr solltet ausgeschlafen haben, gut gelaunt und motiviert sein und eure Nervennahrung griffbereit haben
  • Als erstes bin ich frohen Mutes angefangen und habe mit meinem neugekauften Dübelbohraufsatz Dübellöcher in 5 der 8 80 cm langen Bretter gebohrt.

    Pro Seite eines Brettes 2 Löcher – macht also 4 pro Brett. Achtet darauf, dass ihr tief genug bohrt, aber nicht zu tief. Haltet dafür die Holzdübel am Brett an. Es muss noch ein Stück des Dübels rausschauen, der dann in das entsprechende Pendant der 120cm langen Bretter kommt (dazu nachher mehr).
  • Dann habe ich mir die beiden 120cm langen Bretter geholt und erstmal angelegt, wie meine Aufteilung am Ende werden soll.

    Nachdem ich in etwa die Höhe zwischen den einzelnen Regalböden wusste, habe ich diese mit den 80cm langen Brettern simuliert. Nachdem alles passend ausgerichtet war, habe ich mit Zollstock und Wasserwaage entsprechende Markierungen an die 120cm langen Bretter gemacht.
  • Jetzt müssen die Pendants der eben gebohrten Dübellöcher in die 120cm langen Bretter gebohrt werden. Hier fiel mir das erste mal auf, dass es tricky wird. Also habe ich meine 80 cm langen Regalbodenbretter von 1-5 durchnummeriert. Den 120 cm langen Brettern habe ich die Buchstaben a und b gegeben. So konnte ich dann Schritt für Schritt jeden einzelnen Regelboden an die entsprechende Position (1-5) an jeweils Brett a und b anhalten und die Dübellöcher bohren.
  • Dann folgte das Zusammenbauen und die erste große Ernüchterung – alles windschief. An diesem Punkt dachte ich mir: „Gut, Isabelle, haste halt für 30€ Kleinholz erzeugt“. (Einen Schnappschuss hiervon gibts auf Insta). Kurz gesammelt – und weiter gings, Ich hab einfach einmal frohen Mutes Leim in die Dübellöcher gemacht und alles zusammengesteckt.

    Gut war, dass zu diesem Zeitpunkt mein Mann von der Arbeit kam und kurz mit festhalten konnte. Alleine wäre ich vermutlich durchgedreht. Dann habe ich das „Regal“ hingelegt, mit der Wasserwaage in eine halbwegs akzeptable Position gebracht und den Leim trocknen lassen.
  • In der Zwischenzeit habe ich die kleinen Bretter für die Abtrennung zwischen den Regalböden angefertigt. Einfach die Höhe ausmessen und eines der drei übrig gebliebenen 80 cm Bretter passend zuschneiden. Hier kam wieder mein Mann zum Einsatz – er meint, ich solle besser nicht die Kappsäge bedienen…
  • Diese kleinen Bretter (5 Stück an der Zahl) habe ich dann an die gewünschten Positionen im Regal angebracht. Ursprünglich dachte ich, dass anleimen hält – tut es nicht. Daher habe ich leider Schrauben (2 pro Seite) nehmen müssen.
  • Da ich dringend eine Aufmunterung brauchte, bin ich dann erst einmal zu etwas übergegangen, dass mir Spaß macht. Die 2 letzten 80er Bretter, die keine Bohrungen haben, habe ich für das Dach schwarz lackiert. Die MDF Platte und mein Regalgestell habe ich weiß lackiert.
  • Nach dem Trocknen (beim mir war das der nächste Tag), habe ich die beiden schwarz lackierten Bretter als Dach im rechten Winkel aneinander geschraubt. Da ich keine hässlichen Winkel sichtbar haben wollte, habe ich einfach 3 laaaaange Schrauben durch die Bretter gejagt.
  • Nun ging es schon das Anbringen der Rückwand los. Mein recht windschiefes Regalgerüst wehrte sich mit allen Mitteln gegen das Anbringen der symmetrischen Rückwand mit ihren rechten Winkeln. Es war eine Hauswand, mein Mann und viel gutes Zureden nötig, das Regalgerüst in eine annehmbare Position zu bringen, so dass ich endlich die erste Holzschraube versenken konnte. Ich habe dann gefühlte drölftausend Schrauben reingeschraubt, nur um sicher zu gehen, dass sich nichts mehr verzieht.
  • Das Dach habe ich im Anschluss wieder mit sehr langen Schrauben an den 120cm langen Brettern befestigt.
  • Ab jetzt stieg meine Stimmung und die Motivation ins Unermessliche, ich konnte mit dem Verpassen individueller Highlights beginnen. Entspannung pur, kann ich euch sagen. Hier ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Ich habe mich für Motivpapier entschieden, dass ich an die Maße der einzelnen Regelabschnitte angepasst habe und mit Flüssigkleber befestigt habe.
       
    Tipp: Schaut doch mal bei „Die kleine Designerei“ vorbei. Die liebe Ann-Christin hat zauberhafte Freebies. Die Sprüche sind aus ihrem Freebie Kalender.
    Tafellack durfte auch bei diesem DIY Projekt nicht fehlen – ist ja wohl klar.
       
  • Als allerletzte Tat, haben mein Mann und ich das Regal noch mit Winkeln an der Wand im Kinderzimmer befestigt, damit es nicht auf unseren Sohn stürzen kann.

   

   

Jetzt würde ich gerne wie gewohnt „Taadaaa und schon seid ihr fertig“ schreiben. Naja wir belassen es mal bei Taadaaa!

Solltet ihr so verrückt sein und dieses DIY nachbauen: Ich wünsche euch gute Nerven und viel Erfolg.
(Da bis auf das Holz, den Leim und dem Dübelbohraufsatz alles eh schon da war, hat mich das ganze Regal nur ca. 35€ gekostet.)

   

Ikea Lätt – Sitzgruppe mit Straßentisch

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Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich euch gezeigt, wie wir unsere Ikea Lätt Sitzgruppe gepimpt haben. Den Link dazu findet ihr hier: DIY-Sitzgruppe für Kleinkinder.

Mittlerweile hat sich die Sitzgruppe schon wieder sehr verändert und ist mit unserem Sohn quasi mitgewachsen. Daher dachte ich, das ist doch nochmal einen kleinen Beitrag wert 🙂

Wir haben die Stühle mittlerweile in Blautönen gestrichen, da der Schlom dem Mint irgendwie entwachsen war #vombabyzumkleinkind.

Keine Panik, ich spame euch jetzt nicht mit einem neuen Beitrag zu, nur weil sich hier eine Farbgebung geändert hat. Dann würde ich euch quasi täglich was Neues posten 🙂 Nein, vielmehr möchte ich euch unseren coolen neuen Mal- und Spieltisch zeigen.

Tadaaaaaaa

Ich habe an den Tisch von hinten eine dickere (1,5 cm) MDP Platte geschraubt. Diese hatte ich vorab mit Tafellack vom Action bestrichen.
Ihr bekommt auch bunte Kreidestifte (für Kleinkinder gut zum Festhalten und Malen) bei Amazon.

Aus einer Tafelfolie habe ich Straßen, Parkplätze und kleine Häuser für die Tischplatte ausgeschnitten und aufgeklebt. Unser kleiner Autojunkie freut sich über die Möglichkeit mit seinen Autos auf dem Tisch fahren zu können.

Vielleicht gefällt euch die Idee auch für eure Kinder.
Viel Spaß beim Werkeln 🙂

Ikea Hack – Learning Tower

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“ Der, die, das
Wer, wie, was
Wieso, weshalb, warum?
Wer nicht fragt bleibt dumm.

1000 tolle Sachen, die gibt es überall zu sehen
Manchmal muss man fragen, um sie zu verstehen!“
(Sesamstraße)

Hallo ihr Lieben,
in meinem heutigen Beitrag möchte ich euch unsere Interpretation vom Ikea Hack „Learning Tower“ vorstellen.
Der Learning Tower ermöglicht es Kleinkindern, Mama und Papa bei alltäglichen Arbeiten zu zuschauen oder auch mit zu machen, die normalerweise über den Köpfen der kleinen Knirpse stattfinden. Der Schlom ist nun fast eineinhalb Jahre alt und möchte einfach überall dabei sein.
Mein Mann und ich freuen uns über die eifrige Hilfe des kleinen Mannes im Haushalt, auch wenn er bisweilen mehr Chaos stiftet, als dass er hilft 🙂 Aber genau so soll es ja auch sein, denn die Kleinen lernen ja bekanntermaßen am Besten durch Zusehen.

Wir waren von der Lösung des Learning Towers ganz angetan, aber er musste doch noch etwas modifiziert werden, so dass er optisch in unser Haus passt.
Wie genau ihr den Learning Tower baut, dazu gibt es diverse Anleitungen im Netz. Ich selber habe unseren nach der Anleitung von KinderKichern nachgebaut.

Kurzanleitung
Ganz einfach gesagt braucht ihr die Hocker Oddvar und Bekväm von Ikea.

  • Bekväm habe ich ganz normal nach Anleitung von Ikea aufgebaut.
  • Oddvar baut ihr etwas anders auf:
    • Ihr lasst oben eine Querstrebe raus, so dass euer Kind selber herein klettern kann. (siehe Bild)
    • Den „Deckel“ setzt ihr quasi unten an den Hocker als Sockel. Dafür habe ich den Hocker einfach umgedreht, den „Deckel“ auf die Füße mittig gelegt und dann mit 4 Strauben in je ein Hockerbein geschraubt.
  • Danach baut ihr die zwei Hocker zusammen. Stellt Oddvar auf Bekväm und dann dreht beide Hocker um, so dass ihr Bekväm von unten seht. Dann könnt ihr mit Schrauben einfach beide „Deckelplatten“ verschrauben.

 

Soweit so gut. Nun habt ihr einen fertigen Learning Tower da stehen. Ich selber habe ihn vorab nach meinen Vorstellungen lackiert.

Ich hoffe, mein Bild ist aussagekräftig genug, denn ich habe im Eifer des Gefechts ganz vergessen, während des Lackierens Bilder für euch zu machen. Schande über mein Haupt.

Zu guter Letzt habe ich noch aus Scrabble Buchstaben das Wort „Assistent“ auf die hintere Sprosse geklebt. Die hier verwendeten Scrabblesteine bekommt ihr z.B. bei Amazon.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Werkeln 🙂

 

DIY – Sitzgruppe für Kleinkinder (Ikea Lätt)

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch noch ein DIY Projekt aus dem letzten Jahr zeigen. Mensch, wie die Zeit vergeht! Ich wollte es doch schon längst hochgeladen haben.

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Meine Ausgangssituation: Ich wollte gerne eine Sitzgruppe für David haben, die einem Kleinkind ab 1 Jahr gerecht wird. Da David vorrangig daran spielen wird (Sachen hoch und runter räumen) und seine ersten Malversuche machen wird, wollte ich nicht sehr viel Geld dafür ausgeben. Denn mal ganz ehrlich, sobald ein Kind etwas größer ist und wirklich einen Schreibtisch benötigt, investiere ich gerne in etwas qualitativ hochwertiges, aber für malenlernen und spielen, reicht auch etwas günstigeres 😉
Da ich mal wieder nichts gefunden habe, was mir optisch und preislich zusagt, musste ich wieder selber Hand anlegen. Ich habe mich für die Sitzgruppe Lätt von Ikea entschieden. Mit 19,99€ war sie locker im Budget drin und eignete sich erstklassig für mein Vorhaben.
Farben und Malerutensilien habe ich mittlerweile massig auf Vorrat daheim 🙂

 

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Meine Vorstellung war recht simpel. Ich wollte die Stühle farblich zu Davids Zimmer in schwarz, weiß und mint anpassen und die Holzoptik nicht ganz untergehen lassen. Zudem fand ich eine weichere und gemütlichere Sitzfläche wichtig, die gut gepolstert ist.

 

Ich bin bei den Stühlen so vorgegangen:

  1. Ableben für die mintgrünen Flächen mit Malerkrepp und lackieren (ich habe Spielzeuglack auf Wasserbasis genommen)
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  2. Die Teile, die schwarz und weiß werden sollen ebenfalls lackieren
  3. Während alles gut trocknet habe ich die Sitzfläche ausgemessen und Schaumstoff entsprechend zugeschnitten. Den Zuschnitt habe ich mit Flüssigkleber auf der Sitzfläche befestigt.
  4. Dann noch Stoff aussuchen und zuschneiden. Den Stoff straff über die Sitzfläche spannen und auf der Unterseite der Sitzfläche festtackern.
  5. Zusammenbauen
    Tipp: Die Sitzfläche lässt sich auf Grund des Stoffes nicht mehr so einfach in den Stuhl einschieben. Ihr braucht hier Geduld und ein ruhiges Händchen. Mit Gewalt wird es nichts. Ich kann aus eigener Erfahrung mitteilen: Dann bricht der Stuhl 😀
    Also lieber den Schaumstoff etwas kleiner schneiden, so dass hier nicht auch noch etwas in die Rille zum Reinschieben in den Stuhl gerät.
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Für den Tisch braucht ihr eigentlich nur ein Konzept.
Ich habe ihm kleine Füße in weiß gemalt und die Seitenteile ebenfalls in weiß hervorgehoben. Für die Tischplatte hatte ich mir ein bestimmtes Muster überlegt. Im Nachhinein wäre es gar nicht mal so dumm gewesen, wenn ich einfach nur Tafelfolie aufklebt hätte 😉

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Das war’s auch schon. Frida war vor lauter helfen und überall dabei sein ziemlich platt.

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DIY – Großes Bällebad aus Holz

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„Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand
Komm mit mir ins Abenteuerland
Und tu’s auf deine Weise
Deine Phantasie schenkt dir ein Land
Das Abenteuerland“

(Pur – Abenteuerland)

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Hallo ihr Lieben,

in der Hoffnung, dass ihr jetzt alle den gleichen Ohrwurm wie ich beim Bällebadbau habt, möchte ich euch unser neustes Projekt vorstellen 🙂 Wir haben David zu seinem ersten Geburtstag sein ganz eigenes Ballabend gebaut. Die Gäste haben ihm dann die Bälle mitgebracht, so dass der kleine Geburtstag-Mann sofort spielen konnte.
Das Bällebad steht bei uns im Wohnbereich und fügt sich super in unseren monochromen und puristischen Scandi-Stil ein.

Wir haben als Grundgerüst unser DIY – Holzhaus genommen. Hier findet ihr die Anleitung inkl. der Materialliste.

Was braucht ihr nun noch, um das Holzhaus in ein stylisches Bällebad mit skandinavischem Flair umzuwandeln?

  • 4 Spanplatten (1cm dick) für die beiden Seiten, hinten und vorne (Höhe 20 cm)
    Messt sie am Besten erst aus, wenn das Grundgerüst schon steht. So könnt ihr die Platten millimetergenau im Baumarkt zuschneiden limg_3071assen
  • 2 Holzbalken (100 cm lang) für die hintere Querverstrebung (oben) und die vordere Querverstrebung (unten)
  • 4 Winkel
  • Schrauben
  • Stoff: Meiner ist von Ikea
  • Schaumstoffblock für den vorderen Einstieg: Messt die Länge erst aus, wenn ihr das Grundgerüst stehen habt. Unserer ist 12 cm dick und 30 cm hoch. Er wurde im örtlichen Fachgeschäft passgenau gekauft
  • Tacker
  • Saumband zum aufbügeln (z.B. Ikea)
  • schwarze Klebefolie
  • Buchstabenschablonen
  • Und ganz wichtig: BÄLLE 🙂 Kleiner Maßstab: Wir haben 900 Bälle gekauft.
    Ihr könnt euch die gewünschten Farben in diversen Onlineshops zusammensuchen.

Was müsst ihr nun tun:

  • Verkleinert den Schaumstoffboden des ursprünglichen Holzhäuschens vorne und an den Seiten um ein paar Zentimeter, so dass die neuen Spanplatten und die zusätzlichen Holzbalken in das Häuschen passen. Bezieht den Schaumstoff danach je nach Lust und Laune wieder mit Stoff. Ich fand es so schöner (s.u.)
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  • Bringt die beiden zusätzlichen Querverstrebungen hinten oben und vorne unten mittels der Winkel an. Die neuen Hölzer dienen der Stabilität, denn in so einem Ballabend soll ja ordentlich getobt werden können.
  • Danach schraubt ihr schon die beiden Seitenteile an.
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  • Schraubt nun die Spanplatte hinten an. Wir haben sie von außen angebracht, so dass sie die Kanthölzer in der Höhe mit einfasst.
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    Jetzt müsstet ihr folgenden Zwischenstand erreicht habenimg_2159
  • Als nächstes dürft ihr schon den Stoff zuschneiden. Einfach die 3 Spanplattenflächen innen im Haus messen und pro Seite 4 cm Zugabe geben. Eure Stoffzuschnitte tackert ihr nun an den Spanplatten fest. Die Ränder entsprechend um 4 cm umklappen.
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  • So, jetzt wird es etwas „kniffeliger“ – also holt euch am Besten erst einmal einen Kaffe.
    Die Nähdussels, wie ich, nehmen für das Ummanteln des Schaumstoffblocks ein Saumband zum Aufbügeln. Die Streber unter uns dürfen die Hülle für den Schaumstoff natürlich auch gerne nähen ;-), müssen aber selber herausfinden, wie das geht.
    Wie gehabt wird wieder alles ausgemessen und etwas Zugabe für die Überlappung des Stoffes mit eingeplant. Dann könnt ihr das Saumband auch schon anbringen. Dafür spannt ihr den Stoff entsprechen um den Schaumstoffblock.
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  • Jetzt könnt ihr den Schaumstoffblock schon einsetzen. Wichtig ist, dass er die Front des Häuschens gut ausfüllt und etwas unter Druck steht. So habt ihr eine höhere Stabilität. Unser Block steht auf der Bodenplatte auf, so ist er insgesamt ca. 34 cm hoch!
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    Jetzt sieht euer Bällebad schon richtig nach was aus!
  • Um der Front mehr Stabilität zu verleihen und um sicher zu stellen, dass der Schaumstoffblock nicht herausgetreten werden kann, befestigt ihr abschließend noch ein ca. 20 cm hohes Brett.
    HINWEIS: Bitte nutzt kein höheres Brett oder etwa nur ein Brett ohne entsprechend dicken Schaumstoffblock. Es besteht akute Verletzungsgefahr, wenn eure Kinder beim Spielen z.B. mit dem Genick hierauf fallen! Bitte sorgt für die entsprechende Sicherheit!
  • Jetzt kommt eigentlich nur noch der Feinschliff. Ich fand es so zu „nackt“, daher habe ich mich noch für einen passenden Spruch entschieden. Den Text des Pur Liedes „Abenteuerland“ finde ich für eine fantasievolle Kinderwelt sehr passend. Und nein, ich bin kein Pur Fan, dennoch singe ich das Lied fast täglich mit meinem Sohn 🙂
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Da hätte ich doch fast den Wichtigsten Punkt vergessen: Bälle rein und loooos gehts 🙂
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Kleiner Tipp: Wer ungern „900 heb auf“ spielt, befestigt von innen noch ein Fliegennetz. Einfach in zwei Hälften schneiden und von innen leicht überlappend antackern. Ihr könnt die Öffnung auch noch mit Magneten oder Klebeband versehen, wenn ihr mögt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Werkeln und euren Kindern viel Spaß beim Toben!

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DIY – Pimp my Virre

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Ikea Hack

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch meine allerneuste Errungenschaft vorstellen: Die Holzrutsche Viere von Ikea.
Diese Rutsche ist leider nicht mehr im Ikea Fundus enthalten, aber ich bin bei eBay Kleinanzeigen fündig geworden.

Wer die Rutsche kennt weiß, dass sie holzfarbend mit einer roten Rutschfläche ist. Das passte
natürlich gar nicht zu Davids Zimmer. Da ich aber zu geizig für eine Jupiduu Rutsche bin und eine Plastikrutsche mit nicht ins Haus kommt, blieb mir nur die Virre als Alternative.

Meine Vorstellung war mal wieder recht klar – nur nicht bezahlbar. Ich wollte eine schlichte, puristische Holzrutsche haben, die hochwertig aussieht und von der Farbgebung auch mal im Wohnbereich stehen kann. Daher sollte sie vornehmlich weiß sein, ggf. auch monochrom sein. Als einzige überzeugende Alternative zu der Rutsche von Jupiduu blieb ich bei der Virre hängen. Mir gefällt der „Schnitt“ und das Material. Also wurde sie kurzerhand bei eBay Kleinanzeigen gekauft und mit speziellen Lacken aus dem Fachhandel entsprechend meiner Vorstellungen lackiert.
Es hat sich gelohnt! Schaut euch selbst die Veränderungen Schritt für Schritt an 🙂

  1. Original Zustand:

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2. Auseinander gebaut zum Anlaugen

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3. Die Grundierung

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4. Der erste Anstrich

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5. Wieder zusammengebaut

 

DIY Tipi – Ein angesagtes Tipi Zelt selber bauen

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„Wer in Zelten leben kann, steht sich am Besten.“
(J.W. von Goethe)

Mal ganz ehrlich, so unter uns, wer kennt es nicht? Über den Tag wandern immer mehr Spielsachen ins Wohnzimmer. Ja gut, jetzt wohnt ja auch ein Baby hier und es soll natürlich, als vollwertiges Familienmitglied, da sein, wo das Familienleben statt findet: also bei uns ist das, dass Wohnzimmer. Tagsüber erfreuen sich alle am Spiel, Spaß und Lachen – alles schön und gut, aber dann ist der kleine Räuber im Bett und die Erwachsenenzeit beginnt. Völlig geschafft vom Tag setzt man sich ins Wohnzimmer und stellt fest: Hier sieht es mehr nach Kinderzimmer, als nach einem Raum für erwachsene Menschen aus. All die Farben verursachen bei Muttern Augenkrebs und das ach so schön eingerichtete Wohnzimmer – tja Feng Shui war einmal.
Also um mal ganz ehrlich zu sein: Das Tipi habe ich nicht für David gebaut. Nein, aus reinem Selbsterhaltungstrieb 😀
Ich bin sicher keine Sagrotan-Mutti, aber ich brauche meine graden Linien und klaren Farbwelten… Meine Rettung war also ein Tipi, alle Vorteile lagen auf der Hand:

  • David hat eine feste Spielecke
  • Es gibt einen Rückzugsort, an dem David auch einmal entspannen kann und ein Buch lesen kann
  • Alle Spielsachen sind an EINEM Fleck
  • Abends macht die Mutti einfach den Eingang des Tipis zu und sieht keinen knallbuten Flitzeautos und Co mehr
  • Das schlichte schwarz-weiße, monochrome Design passt perfekt zum Wohnzimmer

tipi

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein etwas aufwändigeres DIY Projekt vorstellen: Wie baut man eines der angesagten Tipi Zelt selber.
Ich habe dieses Zelt im Sommer gebaut und ca. 5 Stunden gebraucht. Näherfahrene Werkler/ Innen schaffen es sicherlich auch schneller 🙂

Ich habe folgende Materialien verwendet:

  • 5 Holzstangen aus dem Obi
  • dickeres schwarzes Band ebenfalls aus dem Obi
  • Stoff – meinen hatte ich noch vom DIY Haus – den BRITTEN Nummer von Ikea
  • diverse Stoffe von Dawanda für Kissen und Decken
  • Pon Pons von Ikea folgen hier auch noch rum
  • das Holz-Schild habe ich bei KIK gefunden
  • Filzkugeln (aus dem Bastelladen)
  • Dickeres Garn

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Anleitung für den Bau:

  • Als erstes habe ich die Holzstangen auf 1,90 m zu gesägt, die Stangen danach abschleifen
  • Danach habe ich in jede Stange bei 1,60 m ein Loch hinein gebohrt
  • Jetzt mit dem schwarzen Seil die Stangen miteinander verbinden. Ehe ihr das Seil zu fest verknotet, richtet es so aus, wie die Standen später stehen sollen
  • Ausmessen der Tipi Seitenlängen. Als Anhaltspunkt:
    • Bei mir sind 4 Seiten 70 cm und eine 98 cm (Eingang) lang
  • So nun könnt ihr den Stoff abstecken und zuschneiden. Da ich das erste Mal genäht habe, habe ich p10206305 cm
    Nähzugabe pro Seite gewählt – sicher ist sicher
  • Näht alle 5 Seiten aneinander. Die Innennaht habe ich einseitig überlappen lassen, so dass man innen keine Stoffreste von den Nähten sieht
  • Schneidet eine Öffnung in das Zelt und näht den entstandenen Schlitz ebenfalls um. Ich habe oben noch einen Flicken angebracht, damit es nicht weiter ausreißt – wie gesagt, geübte Näher brauchen diesen sicher nicht.
  • Nachdem das Tipi stand, habe ich noch diverse Kissen genäht und eine Krabbeldecke gekauft

Das war es auch schon. Ich wünsche euch viel Spaß beim bauen und schneidern.