Wandgestaltung Spielecke

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Hallo ihr Lieben,

heute komme ich mal mit keinem DIY Projekt oder Hack um die Ecke. Heute möchte ich euch einfach nur zeigen, wie ihr mit ein paar simplen Pinselstrichen die Spielecke eurer Kleinen etwas aufpimpen könnt.

Unser Schlom hat eine Vorliebe für Häuser. Daher wollte ich ihm ein solches an die Wand zaubern. Farblich habe ich mich für ein rauchiges grau-blau entschieden.

Material:

  • Farbe (je nach qm) hier 2,5 Liter
  • Malerkreppband
  • etwas weiße Wandfarbe (wenn weiß eure Originalwandfarbe ist)
  • Pinsel, Rolle
  • Wasserwaage

Los gehts:

  • Als erstes wird die Form des Hauses angeklebt. Mein Dach ist asymmetrisch, weil ich das für ein Kinderzimmer ganz witzig fand. Wenn ihr Fenster oder Türen haben wollt, dann klebt sie am besten gleich mit ab. Hierbei empfiehlt sich eine Wasserwaage, so dass alles schön grade wird.
       
  • Dann pinselt einmal mit weißer Farbe (bzw. eurer Grundtonwandfarbe) die Kanten des Malerkrepps nach. Nachdem dies getrocknet ist, könnt ihr auch schon los streichen. Meist braucht man zwei Anstriche. Das Krepp würde ich im leicht feuchten Zustand nach dem zweiten Anstrich abziehen.
       
  • Nun ist euer Haus fertig. Wenn ihr noch etwas pimpen wollt, dann steht euch die Welt der Ideen offen. Bei uns gab es eine Lichterkette als Randbeleuchtung und Tiere (zugeschnitten aus Postern), die aus den Fenstern schauen.

       

 

DIY – Hausregal

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Hallo ihr Lieben,

erst einmal wieder vielen Dank für eure wundervollen Worte und das überragende Feedback auf Facebook und Insta.

Heute ist es soweit, ich setze mich tatsächlich hin, um die Anleitung für mein DIY Hausregal zu schreiben. An diesem Projekt habe ich meinen Meister gefunden. Mein lieber Herr Gesangsverein, was haben dieses Regal und ich uns in den Köppen gehabt. Nach ein paar Tagen emotionaler Trennung, kann ich behaupten, dass es eine Hassliebe geworden ist. Aber das Wichtigste ist: Mein Sohn liebt es abgöttisch. Nein, ganz im ernst. Dieses Regal war jedes Fluchen, alles hinwerfen, verzweifeln und Zähne knirschen wert. Jeden Tag räumt der kleine Mann es neu ein und um und liebt es, dass er seine Spielsachen nun einfach aufräumen kann (ja, er räumt tatsächlich gerne auf – #erziehenkannich).
    

Also ihr seid gewarnt: dieses DIY Projekt ist nichts für handwerklich Unbegabte oder Menschen mit schwachen Nerven.

Kleiner Tipp: Xenos hat grade ein ähnliches Regal für 29,99€ im Angebot – leider kam dieser Hinweis für mich genau 2 Tage zu spät.

Was ihr braucht:

  • Kaffee (viel Kaffee) oder was auch immer eure Nervennahrung ist 😉
  • Holzbretter: Ich habe ganz einfache und günstige von Tom genommen
    • 2* 120cm lang und 20cm tief
    • 8* 80cm lang und 20cm tief
  • MDF Platte als Rückwand (meine war 120cm *83 cm)
  • Holzdübel
  • ggf. einen Dübelbohraufsatz für die Bohrmaschine
  • Holzleim
  • Schrauben
  • Bohrmaschine
  • Akkuschrauber
  • Buntlacke
  • Pinsel
  • Scrappbooking bzw Motivpapier (schaut mal bei Pinterest, ob ihr Vorlagen zum selber ausdrucken finden, die euch gefallen, sonst hilft sicher auch der heimische Bastellladen)
  • Tafellack
  • Wasserwaage
  • Zollstock
  • Kappsäge

Und dann gehts los:

  • Tipp 1: Ihr solltet ausgeschlafen haben, gut gelaunt und motiviert sein und eure Nervennahrung griffbereit haben
  • Als erstes bin ich frohen Mutes angefangen und habe mit meinem neugekauften Dübelbohraufsatz Dübellöcher in 5 der 8 80 cm langen Bretter gebohrt.

    Pro Seite eines Brettes 2 Löcher – macht also 4 pro Brett. Achtet darauf, dass ihr tief genug bohrt, aber nicht zu tief. Haltet dafür die Holzdübel am Brett an. Es muss noch ein Stück des Dübels rausschauen, der dann in das entsprechende Pendant der 120cm langen Bretter kommt (dazu nachher mehr).
  • Dann habe ich mir die beiden 120cm langen Bretter geholt und erstmal angelegt, wie meine Aufteilung am Ende werden soll.

    Nachdem ich in etwa die Höhe zwischen den einzelnen Regalböden wusste, habe ich diese mit den 80cm langen Brettern simuliert. Nachdem alles passend ausgerichtet war, habe ich mit Zollstock und Wasserwaage entsprechende Markierungen an die 120cm langen Bretter gemacht.
  • Jetzt müssen die Pendants der eben gebohrten Dübellöcher in die 120cm langen Bretter gebohrt werden. Hier fiel mir das erste mal auf, dass es tricky wird. Also habe ich meine 80 cm langen Regalbodenbretter von 1-5 durchnummeriert. Den 120 cm langen Brettern habe ich die Buchstaben a und b gegeben. So konnte ich dann Schritt für Schritt jeden einzelnen Regelboden an die entsprechende Position (1-5) an jeweils Brett a und b anhalten und die Dübellöcher bohren.
  • Dann folgte das Zusammenbauen und die erste große Ernüchterung – alles windschief. An diesem Punkt dachte ich mir: „Gut, Isabelle, haste halt für 30€ Kleinholz erzeugt“. (Einen Schnappschuss hiervon gibts auf Insta). Kurz gesammelt – und weiter gings, Ich hab einfach einmal frohen Mutes Leim in die Dübellöcher gemacht und alles zusammengesteckt.

    Gut war, dass zu diesem Zeitpunkt mein Mann von der Arbeit kam und kurz mit festhalten konnte. Alleine wäre ich vermutlich durchgedreht. Dann habe ich das „Regal“ hingelegt, mit der Wasserwaage in eine halbwegs akzeptable Position gebracht und den Leim trocknen lassen.
  • In der Zwischenzeit habe ich die kleinen Bretter für die Abtrennung zwischen den Regalböden angefertigt. Einfach die Höhe ausmessen und eines der drei übrig gebliebenen 80 cm Bretter passend zuschneiden. Hier kam wieder mein Mann zum Einsatz – er meint, ich solle besser nicht die Kappsäge bedienen…
  • Diese kleinen Bretter (5 Stück an der Zahl) habe ich dann an die gewünschten Positionen im Regal angebracht. Ursprünglich dachte ich, dass anleimen hält – tut es nicht. Daher habe ich leider Schrauben (2 pro Seite) nehmen müssen.
  • Da ich dringend eine Aufmunterung brauchte, bin ich dann erst einmal zu etwas übergegangen, dass mir Spaß macht. Die 2 letzten 80er Bretter, die keine Bohrungen haben, habe ich für das Dach schwarz lackiert. Die MDF Platte und mein Regalgestell habe ich weiß lackiert.
  • Nach dem Trocknen (beim mir war das der nächste Tag), habe ich die beiden schwarz lackierten Bretter als Dach im rechten Winkel aneinander geschraubt. Da ich keine hässlichen Winkel sichtbar haben wollte, habe ich einfach 3 laaaaange Schrauben durch die Bretter gejagt.
  • Nun ging es schon das Anbringen der Rückwand los. Mein recht windschiefes Regalgerüst wehrte sich mit allen Mitteln gegen das Anbringen der symmetrischen Rückwand mit ihren rechten Winkeln. Es war eine Hauswand, mein Mann und viel gutes Zureden nötig, das Regalgerüst in eine annehmbare Position zu bringen, so dass ich endlich die erste Holzschraube versenken konnte. Ich habe dann gefühlte drölftausend Schrauben reingeschraubt, nur um sicher zu gehen, dass sich nichts mehr verzieht.
  • Das Dach habe ich im Anschluss wieder mit sehr langen Schrauben an den 120cm langen Brettern befestigt.
  • Ab jetzt stieg meine Stimmung und die Motivation ins Unermessliche, ich konnte mit dem Verpassen individueller Highlights beginnen. Entspannung pur, kann ich euch sagen. Hier ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Ich habe mich für Motivpapier entschieden, dass ich an die Maße der einzelnen Regelabschnitte angepasst habe und mit Flüssigkleber befestigt habe.
       
    Tipp: Schaut doch mal bei „Die kleine Designerei“ vorbei. Die liebe Ann-Christin hat zauberhafte Freebies. Die Sprüche sind aus ihrem Freebie Kalender.
    Tafellack durfte auch bei diesem DIY Projekt nicht fehlen – ist ja wohl klar.
       
  • Als allerletzte Tat, haben mein Mann und ich das Regal noch mit Winkeln an der Wand im Kinderzimmer befestigt, damit es nicht auf unseren Sohn stürzen kann.

   

   

Jetzt würde ich gerne wie gewohnt „Taadaaa und schon seid ihr fertig“ schreiben. Naja wir belassen es mal bei Taadaaa!

Solltet ihr so verrückt sein und dieses DIY nachbauen: Ich wünsche euch gute Nerven und viel Erfolg.
(Da bis auf das Holz, den Leim und dem Dübelbohraufsatz alles eh schon da war, hat mich das ganze Regal nur ca. 35€ gekostet.)

   

DIY – Wimpelkette mit persönlichen Fotos

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Hallo ihr Lieben,

diese Woche steht bei babyWOHNbar unter dem Zeichen des Schreibens von DIY Anleitungen  🙂 Die letzte Zeit sind so viele DIY Projekte entstanden, dass meine ToDo Liste hier immer länger wurde. Heute möchte ich euch unsere Foto-Wimpelkette vorstellen.


Mein Sohn liebt es, sich Bilder von seinen geliebten Menschen anzuschauen. Irgendwie fand ich es langweilig, einfach nur Bilder in einem Rahmen für ihn aufzuhängen. So entstand die Idee der Foto-Wimpelkette.

Was ihr braucht:

  • Wimpel aus Holz oder MDF. Meine habe ich für 69 Cent (3 Stück) im Action gefunden
  • Fotos von eurem Kind, euch, der Familie, der Freunde eures Kindes etc.
  • Scrapbooking Papier. Ihr findet zB bei Pinterest Freebies zum selber ausdrucken oder ihr kauft welches im Bastelladen.
  • Scrapbooking Buchstaben
  • Tonpapier
  • Buntlack auf Wasserbasis
  • Holzperlen
  • Scrabble Buchstaben (gibt es bei Amazon)
  • Kleber
  • Schere
  • Pinsel
  • Reißfesten Strick oder Faden

Und los gehts:

  • Als erstes habe ich die Wimpel mit dem Buntlack in den gewünschten Farben lackiert. Wer schöne Wimpel aus Holz hat, kann sie auch in Natura lassen. MDF sieht nicht so hochwertig aus, finde ich, daher mussten sie halt lackiert werden.
  • Nach dem Trocknen, habe ich die ausgewählten Fotos unserer Familie passend zurecht geschnitten, so dass sie mittig auf die Wimpel passen, und aufgeklebt.
  • Als nächstes habe ich die Wimpelform auf das Tonpapier übertragen und ausgeschnitten. Danach habe ich jedes einzelne Stück entsprechen nach der Größe des Fotos auf dem jeweiligen Wimpel angepasst: d.h. ihr schneidet quasi ein Guckloch hinein.
  • Danach klebt ihr euren grade ausgeschnittenen Wimpel aus dem Tonpapier auf die MDF Wimpel. Wenn alles richtig geklappt hat, müsste nun euer Foto aus dem Guckloch rausschauen.
  • Nun habe ich die Personen/ Tiere auf dem Bild noch benannt. Dazu habe ich Scrapbooking Buchstaben verwendet.
  • Wimpel ohne Foto werden nach Lust und Laune gestaltet. Z.B. mit Motivpapier, Stickern, Scrabble Steinen oder Stempeln.
       
  • Nun könnt ihr eure Foto-Wimpelkette schon auffädeln. Ich habe hierzu in gewünschter Reihenfolge Holzperlen zwischen den Wimpeln mit aufgefädelt. Da mein Sohn noch sehr klein ist und die Holzkugeln prinzipiell verschlucken könnte, habe ich darauf geachtet, dass mein Faden dick und reißfest ist. Je nach Alter eurer Kinder, achtet bitte unbedingt darauf! Es gibt auch spezielle Fäden, die z.B. bei Schnullerketten verwendet werden und nicht reißen können.
       

Tadaaaa und schon seid ihr fertig. Ich hoffe, eure Kinder haben so viel Spaß, wie mein Sohn am Bestaunen des eigenen kreativen „Fotobuches“.

DIY – Individuelle Spielzeugkisten

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Hallo ihr Lieben,

in den letzten Wochen sind hier so viele wundervolle DIY Projekte gestartet, dass ich vor lauter Werkeln gar nicht zum Schreiben kam.
Daher entschuldige ich mich bei allen, die schon gewartet haben. Vielen lieben Dank für eure Geduld und eure lieben Zusprüche auf Facebook und Insta.

   

Als erstes kleines Mini-Projekt möchte ich euch diese beiden Aufbewahrungskisten für Spielzeug zeigen. Sie sind super simpel nachzubauen.

Ihr baucht:

  • Holzkisten (gibt es in diversen Größen zB im Baumarkt oder auch über Amazon)
  • Tafelfolie oder Tafellack (ich habe Tafelfolie genommen, weil ich irgendwie zu faul zum pinseln war)
  • Scabblebuchstaben (bekommt ihr bei Amazon oder Ebay)
  • ggf. Motive aus MDF oder Holz
    • Elefant
    • Lastwagen bekommt ihr im Action (gehört eigentlich zu einer Grußkarte)
  • Buntlack auf Wasserbasis
  • Pinsel
  • Leim oder Kleber

Und los gehts schon:

  • Folie entsprechend der Größe eurer Holzkiste zuschneiden oder Tafellack auftragen
  • Scrabblebuchstaben aufkleben: Bei uns werden Spielzeugautos und unsere Tiersammlung in den Kisten gelagert. Also habe ich diese Worte aufgeklebt. Natürlich geht das auch mit Legosteinen, Spangen, Puppenzubehör etc.
  • Für Kleinkinder, die noch nicht lesen können, empfiehlt es sich den jeweiligen Gegenstand, der in einer Kiste gelagert werden soll, bildlich darzustellen. Da wir als Untergrund Tafellack/ -folie haben, könnt ihr es zB auch aufmalen. Ich habe mich für MDF Motive entschieden. Diese habe ich in mintgrün und graublau vorher mit Buntlack (achtet darauf, dass es Lack ist, der für Spielzeug geeignet ist) lackiert. Also nur noch aufkleben und schon habt ihr zwei schöne, individuelle Aufbewahrungskisten.

Tipp: Wer kein schwarz im Kinderzimmer haben mag: Es gibt auch farbigen Tafellack.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Werkeln und bin schon gespannt, was ihr alles verstauen werdet.

DIY – Radio aus Holz

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen wie ihr ganz simpel ein cooles Radio aus Holz herstellt. Dieses Projekt lief bei mir unter dem Motto: „Die Mama hat Langeweile und Reste müssen ja auch mal verwertet werden“ 😉
Eigentlich wollte ich nur etwas haben, um die unschönen Boxen von Schlömchens Ipod zu verdecken.

Was ihr braucht:

  • ein Holzbrett, es sollte ca. 1,6 cm dick sein, so dass das Radio auch von alleine steht. Wenn ihr daheim nichts rumliegen habt, dann schaut am besten mal im Baumarkt in der Resteecke. Meines hat die Maße 20*30 cm.
  • ein kleines Kantholz (Gibt es im Bastelladen oder Baumarkt)
  • 2 Holzscheiben (Gibt es im Bastelladen oder Baumarkt)
  • Holzbuchstaben (Gibt es zB im Action)
  • Leim
  • Buntlack auf Wasserbasis
  • Pinsel
  • Holzsäge
  • Schleifpapier
  • Folie
  • Stift, Lineal und Schere

Und los gehts:

  • Sofern nötig, sägt euch euer Holzbrett auf die gewünschten Maße zuund schleift die Kanten ab, so dass keine Splitter mehr in Kinderhände geraten können.
  • Sägt euch das Kantholz auf die gewünschte Länge und schleift die Enden wieder ordentlich ab.
  • Lackiert die beiden Holzscheiben, die Buchstaben und das Kantholz in den gewünschten Farben.
  • Wenn alles trocken ist, dann gehts schon ans Aufkleben mit Leim. Legt am besten erst einmal alles probehalber auf, so dass ihr die genaue Position wisst.
  • Dann schnappt ihr euch die Folie, Stift, Lineal und eine Schere. Ich habe mir das Raster des Lautsprechers von hinten auf die Folie vorgemalt und dann ausgeschnitten. Wenn ihr das habt, könnt ihr auch die Folie schon aufkleben.

Das war es dann auch schon 🙂

Tipp: Wer noch ein kleines Highlight einbauen mag, der kann einen Tragegurt z.B. aus einem Lederriemen oder dickem Geschenkband an den Seiten des Radios befestigen.

Viel Spaß beim Werkeln.

 

DIY – Ikea Puppenhaus FLISAT Hack

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Ihr Lieben,

ich freue mich so sehr, euch heute unser Jungs Puppenhaus von Ikea zu zeigen. Ehe ich jetzt anfange, möchte ich mich erst einmal für eure lieben Kommentare bei Facebook und Insta bedanken – ihr seid die Besten. Ich freue mich riesig, dass meine Ideen so gut bei euch ankommen und euch zu eurer eigenen Variante für eure Kinder inspirieren.

Was ihr braucht, um das Ikea Puppenhaus ganz individuell für euer Kind zu pimpen:

  • Das Puppenhaus FLISAT
  • Buntlacke auf Wasserbasis
  • Scrappbooking Papier (bekommt ihr z.B. im Bastelladen oder ihr schaut mal bei Pinterest nach Freies zum selber ausdrucken)
  • Als Dekoelemente z.B. Holzzuschnitte (mein „Super Boy“ ist vom Action und das Herz aus einem Bastelladen) oder Scrabblebuchstaben (meine sind von Amazon)
  • Tafelfolie (z.B. von Amazon)
  • Flüssigkleber
  • Pinsel
  • Schere
  • Washi Tape (bekommt ihr bei Amazon, im Bastelladen oder z.B. auch im Action)
  • Seil/ Faden

Und dann könnt ihr schon loslegen:

  • Ich habe als erstes mit dem Teilaufbau des Puppenhauses begonnen. Da ich über keine räumliche Vorstellungskraft verfüge, musste ich das Puppenhaus zum Mindest in Teilen aufbauen, um zu wissen, welches Brett am Ende, welche Wand darstellt. Wer das ohne Aufbau kann, der darf gerne zum nächsten Schritt weiterhüpfen.
  • Nachdem mit klar war, welches Brett, welche Wand ergibt, habe ich mit dem Lackieren begonnen. Wichtig auch hier wieder: Buntlack auf Wasserbasis, so dass der Lack für Spielzeuge geeignet ist. Die Rückwand habe ich in einem etwas dunkleren Mint gemacht, als die Innenwände. Ich wollte hier einen leichten Kontrast schaffen.

  • Während der Lack trocknete habe ich angefangen mir passendes Scrappbooking Papier heraus zu suchen. Ich habe mich für ein einheitliches Muster entschieden, aber ihr könnt natürlich auch verschiedene nehmen.

    Das Papier habe ich dann zunächst an die Rückwand angepasst, d.h. entsprechen zugeschnitten und mir danach die Seitenwände vorgenommen. Das Papier könnt ihr mit Kleister oder Flüssigkleber befestigen. Ich selber habe einen Flüssigkleber, der für Holz geeignet ist genommen (gibts im Baumarkt)
       
  • Nachdem ich meine Wände entsprechend meiner Vorstellungen lackiert und „tapeziert“ hatte, habe ich erst einmal weiter aufgebaut.
       
  • Wie ihr seht: Noch ist das Puppenhaus recht kahl, daher kommt jetzt die Inneneinrichtung – juhu. Als erstes habe ich die Wimpelkette gebastelt. Dafür zeichnet ihr euch einen Wimpel als Schablone z.B. aus Papier oder Pappe vor und ganz wichtig: bei dieser Schablone dupliziert ihr den Wimpel, so dass ihr an der oberen Kante, die am Ende am Seil befestigt wird, einen Knick macht und den Wimpel dann vorne und hinten entlang der Faltkante doppelt habt. Oh man, ich hoffe ihr versteht, was ich meine.
    Für die Wimpel habe ich mir zwei verschiedene Muster aus gesucht. Damit etwas Abwechslung reinkommt. Je nach Wimpelgröße müsst ihr mal schauen, wie viele ihr am Ende braucht. Bei mir haben 5 Stück gereicht.

    Nachdem ich meine 5 Wimpel ausgeschnitten hatte, habe ich sie erst einmal entlang meiner Faltkante genickt. Dann habe ich mir einen reißfesten Faden genommen (z.B. Paketschnur) und diesen zugeschnitten. Jetzt konnte ich schon meinen Flüssigkleber auf die Wimpelinnenseite auftragen und den Wimpel um den Faden legen, so dass der Faden zwischen der Vorder- und Rückseite des Wimpels liegt, oben entlang der Faltkante.
  • Als nächstes habe ich mein „Super Boy“ Holzschild und das MDF Herz aus dem Bastelladen schwarz lackiert und mir einen Teppich, ebenfalls aus dem Motivpapier meiner Scrappbooking-Vorlagen gebaut. Beides durfte dann auch gleich einziehen, heißt: es wurde mit Kleber im Puppenhaus festgeklebt. Die Wimpelkette habe ich nicht an dem Faden festgemacht, den würde mein Dreikäsehoch als ersten abmontieren, sondern jeden Wimpel einzeln festgeklebt.
  • Danach habe ich noch kleinere Dekoelemente eingebracht. Aus einem „DIY Wimpelketten Set“ vom Action hatte ich noch passende „Poster“ und Blumen über, die ich ebenfalls festgeklebt habe. Da ich im Moment so auf diese verrückten Scrabblebuchstaben stehe, durften sie natürlich auch im Puppenhaus nicht fehlen.
       
  • Jetzt nimmt das Puppenhaus langsam Gestalt an. Nächster Schritt war für mich im oberen Stockwerk noch ein Haus an die Wand zu malen. Dafür habe ich einfachen Buntlack genommen, man kann es aber auch prima mit Tafellack machen.

    Klebt euch das Haus mit Malerkrepp vor, so dass ihr schöne Ränder hinbekommt. Ich selber habe am Ende die Ränder noch mit Waschi-Tape abgeklebt, weil ich grad ein schönes, passendes mit Punkten hatte.
  • Nachdem ich soweit war, fehlte mir in der unteren Etage noch etwas Pepp. Also habe ich aus einer Tafelfolie eine Skyline ausgeschnitten und einen „Teppich“ verlegt. Eigentlich wollte ich auf diesen noch Straßen aufmalen – mal sehen, vielleicht mache ich das auch noch.
      
  • Zu guter Letzt fehlen noch die Bewohner des Puppenhauses. Eigentlich wollte ich so hübsche Möbel bauen, aber beim Skizzieren musste ich mir dann doch eingestehen, dass mein Sohn dafür noch zu jung ist. Er nutzt das Puppenhaus eigentlich mehr zum Einsortieren von Autos und seiner Tiersammlung. Daher ist der Plan, Möbel zu bauen, erstmal verlegt worden. Aber die Bewohner, die habe ich mir nicht nehmen lassen 😉
      
    Ganz einfach und simpel habe ich mir große Holzfingerpuppen aus dem Bastelladen besorgt (Ok, sie flogen hier eh schon rum) und diese mit Washi-Tape veredelt.

Und dann war es auch schon fertig – mein Ikea FLISAT Puppenhaus Hack.

Ich hoffe, ich durfte euch mit meinem kleinen DIY Projekt inspirieren. Euch allen ganz viel Spaß beim basteln und schaffen eurer ganz persönlichen Varianten.

Ikea Lätt – Sitzgruppe mit Straßentisch

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Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich euch gezeigt, wie wir unsere Ikea Lätt Sitzgruppe gepimpt haben. Den Link dazu findet ihr hier: DIY-Sitzgruppe für Kleinkinder.

Mittlerweile hat sich die Sitzgruppe schon wieder sehr verändert und ist mit unserem Sohn quasi mitgewachsen. Daher dachte ich, das ist doch nochmal einen kleinen Beitrag wert 🙂

Wir haben die Stühle mittlerweile in Blautönen gestrichen, da der Schlom dem Mint irgendwie entwachsen war #vombabyzumkleinkind.

Keine Panik, ich spame euch jetzt nicht mit einem neuen Beitrag zu, nur weil sich hier eine Farbgebung geändert hat. Dann würde ich euch quasi täglich was Neues posten 🙂 Nein, vielmehr möchte ich euch unseren coolen neuen Mal- und Spieltisch zeigen.

Tadaaaaaaa

Ich habe an den Tisch von hinten eine dickere (1,5 cm) MDP Platte geschraubt. Diese hatte ich vorab mit Tafellack vom Action bestrichen.
Ihr bekommt auch bunte Kreidestifte (für Kleinkinder gut zum Festhalten und Malen) bei Amazon.

Aus einer Tafelfolie habe ich Straßen, Parkplätze und kleine Häuser für die Tischplatte ausgeschnitten und aufgeklebt. Unser kleiner Autojunkie freut sich über die Möglichkeit mit seinen Autos auf dem Tisch fahren zu können.

Vielleicht gefällt euch die Idee auch für eure Kinder.
Viel Spaß beim Werkeln 🙂

DIY – Bausteine mit Motiv

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein ganz simples DIY-Projektchen vorstellen: Bausteine mit Wunschmotiven.

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Was ihr dafür benötigt:

  • Kanthölzer in der gewünschten Dicke (ich habe 5 cm genommen)
  • Spielzeuglack
  • Selbstklebende Folie
  • Schere oder Bastelskalpell
  • Kappsäge
  • Schleifpapier

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Wie gesagt, das Projekt ist super simpel:

  • Einfach die Bauklötze als quadratische Form mit einer Kappsäge zuschneiden und schleifen
  • Einige Bauklötze nach Wunsch mit Spielzeuglack lackieren
  • Motive auf einer selbstklebenden Folie vorzeichnen und ausschneiden
    (Ich habe sie frei Hand gezeichnet, ihr könnt euch sonst auch Vorlagen aus dem Internet ausdrucken)
  • Motive ausschneiden. Hier lohnt sich die Anschaffung eines Bastelskalpells

Buchstaben-Bausteine

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Bausteine im Indianer – Wild-Wild-West Look

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Superhelden Bausteine

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DIY – Sitzgruppe für Kleinkinder (Ikea Lätt)

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch noch ein DIY Projekt aus dem letzten Jahr zeigen. Mensch, wie die Zeit vergeht! Ich wollte es doch schon längst hochgeladen haben.

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Meine Ausgangssituation: Ich wollte gerne eine Sitzgruppe für David haben, die einem Kleinkind ab 1 Jahr gerecht wird. Da David vorrangig daran spielen wird (Sachen hoch und runter räumen) und seine ersten Malversuche machen wird, wollte ich nicht sehr viel Geld dafür ausgeben. Denn mal ganz ehrlich, sobald ein Kind etwas größer ist und wirklich einen Schreibtisch benötigt, investiere ich gerne in etwas qualitativ hochwertiges, aber für malenlernen und spielen, reicht auch etwas günstigeres 😉
Da ich mal wieder nichts gefunden habe, was mir optisch und preislich zusagt, musste ich wieder selber Hand anlegen. Ich habe mich für die Sitzgruppe Lätt von Ikea entschieden. Mit 19,99€ war sie locker im Budget drin und eignete sich erstklassig für mein Vorhaben.
Farben und Malerutensilien habe ich mittlerweile massig auf Vorrat daheim 🙂

 

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Meine Vorstellung war recht simpel. Ich wollte die Stühle farblich zu Davids Zimmer in schwarz, weiß und mint anpassen und die Holzoptik nicht ganz untergehen lassen. Zudem fand ich eine weichere und gemütlichere Sitzfläche wichtig, die gut gepolstert ist.

 

Ich bin bei den Stühlen so vorgegangen:

  1. Ableben für die mintgrünen Flächen mit Malerkrepp und lackieren (ich habe Spielzeuglack auf Wasserbasis genommen)
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  2. Die Teile, die schwarz und weiß werden sollen ebenfalls lackieren
  3. Während alles gut trocknet habe ich die Sitzfläche ausgemessen und Schaumstoff entsprechend zugeschnitten. Den Zuschnitt habe ich mit Flüssigkleber auf der Sitzfläche befestigt.
  4. Dann noch Stoff aussuchen und zuschneiden. Den Stoff straff über die Sitzfläche spannen und auf der Unterseite der Sitzfläche festtackern.
  5. Zusammenbauen
    Tipp: Die Sitzfläche lässt sich auf Grund des Stoffes nicht mehr so einfach in den Stuhl einschieben. Ihr braucht hier Geduld und ein ruhiges Händchen. Mit Gewalt wird es nichts. Ich kann aus eigener Erfahrung mitteilen: Dann bricht der Stuhl 😀
    Also lieber den Schaumstoff etwas kleiner schneiden, so dass hier nicht auch noch etwas in die Rille zum Reinschieben in den Stuhl gerät.
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Für den Tisch braucht ihr eigentlich nur ein Konzept.
Ich habe ihm kleine Füße in weiß gemalt und die Seitenteile ebenfalls in weiß hervorgehoben. Für die Tischplatte hatte ich mir ein bestimmtes Muster überlegt. Im Nachhinein wäre es gar nicht mal so dumm gewesen, wenn ich einfach nur Tafelfolie aufklebt hätte 😉

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Das war’s auch schon. Frida war vor lauter helfen und überall dabei sein ziemlich platt.

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DIY – Pimp my Virre

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Ikea Hack

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch meine allerneuste Errungenschaft vorstellen: Die Holzrutsche Viere von Ikea.
Diese Rutsche ist leider nicht mehr im Ikea Fundus enthalten, aber ich bin bei eBay Kleinanzeigen fündig geworden.

Wer die Rutsche kennt weiß, dass sie holzfarbend mit einer roten Rutschfläche ist. Das passte
natürlich gar nicht zu Davids Zimmer. Da ich aber zu geizig für eine Jupiduu Rutsche bin und eine Plastikrutsche mit nicht ins Haus kommt, blieb mir nur die Virre als Alternative.

Meine Vorstellung war mal wieder recht klar – nur nicht bezahlbar. Ich wollte eine schlichte, puristische Holzrutsche haben, die hochwertig aussieht und von der Farbgebung auch mal im Wohnbereich stehen kann. Daher sollte sie vornehmlich weiß sein, ggf. auch monochrom sein. Als einzige überzeugende Alternative zu der Rutsche von Jupiduu blieb ich bei der Virre hängen. Mir gefällt der „Schnitt“ und das Material. Also wurde sie kurzerhand bei eBay Kleinanzeigen gekauft und mit speziellen Lacken aus dem Fachhandel entsprechend meiner Vorstellungen lackiert.
Es hat sich gelohnt! Schaut euch selbst die Veränderungen Schritt für Schritt an 🙂

  1. Original Zustand:

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2. Auseinander gebaut zum Anlaugen

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3. Die Grundierung

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4. Der erste Anstrich

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5. Wieder zusammengebaut