Vom Baby zum Kleinkind – Einrichtung eines Kinderzimmers für mehr Spielspaß

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Nachdem der Große sein „neues Kindzimmer“ bekommen hatte, beschloss ich, dass es auch an der Zeit ist für den Kleinen ein paar Änderungen vorzunehmen. Mit 18 Monaten war er nun wahrlich kein Baby mehr. In seinem „Babyzimmer“ stieß er immer mehr an seine Grenzen. Spielzeuge waren nicht so zugänglich, wie es ihm beliebte und das Zimmer seinen Anforderungen/ Geschmack einfach nicht mehr gerecht.
Grade kleine Kinder entwickeln sich so schnell, dass man kaum hinterher kommt. Daher war die Herausforderung, ein Zimmer entstehen zu lassen, wo er sich jetzt wohlfühlt, dass aber so „zeitlos“ ist, dass es mitwäschst. Analog zum Zimmer des Großen, hangelte ich mich an den drei Kernfragen entlang: Motto, Möbel, Struktur.
Motto
Das Zimmer sollte ebenfalls unter einem Obermotto stehen, und ein schlüssiges Farbkonzept haben. Ich wollte auch hier unseren generellen Geschmack – Schwarz-Weiß-Holz zur Geltung kommen lassen. Anders als aber beim großen Bruder, musste das Zimmer noch nicht so „cool“ sein und durfte etwas verspielter, farbenfroher ausfallen.

Das Motto war schnell gefunden. Ich orientierte mich an dem Geschmack meines Kindes 😉 Er liebt Tiere! So ziemlich alle, aber besonders die „Big Five“ haben es ihm angetan. Er konnte schon Töröööööö, noch ehe er Mama oder Papa sagen konnte. Damit das Motto nicht so schnell „out“ ist, bzw zu niedlich wirkt, suchte ich Tapeten, die die Tiere „schlicht“/ rational rüberbringen. Bei Lilipinso wurde ich schnell fündig. Die Serengeti Kollektion traf 1:1 meine Vorstellung!


Nachdem das Motto und das Design klar war, ergab sich recht schnell das Farbkonzept. Zu dem schwarz weiß, mischte ich Savannenfarben, wie Mustard, Senf oder wie mein Mann es nennt: Braun. Bei der Wahl der Wandfarbe hatte ich erstmals Unterstützung von einem Profi, und das war auch gut so. Candywall hat uns besucht und mit der Wahl der Farbe geholfen. Ich selber wäre auf eine viel „grellere“ Farbe gegangen, die mich an der Wand dann vermutlich erschlagen hätte. Unsere jetzige Farbe heißt Siena130 und wirkt sehr ruhig, harmonisch und warm. Ich bin begeistert, denn sie sticht sich auch mit meinen schon gekauften Accessoires nicht.

 

Möbel:
Anders als beim Großen, haben wir hier nicht viel geändert. Das Babybett, das wir zur Geburt gekauft hatten, wächst noch sehr gut mit. Bisher haben wir noch die Gitterstäbe dran und der nächste Schritt wäre dann, diese irgendwann weg zu lassen. Mit dem Kauf eines 2 Meter Bettes haben wir noch Zeit und werden dann beim „Kindzimmer“ gemeinsam mit ihm ein passendes auswählen. Wer also lange Freude an dem ersten Bett haben möchte, empfehle ich eines zu kaufen, dass mitwächst und wo die Seiten, je nach Alter umgebaut werden können.


Da sich die Ikea Trofast Serie beim Großen so bewährt hatte, haben wir diese ebenfalls für den Kleinen gekauft. Er hat noch etwas weniger Kisten, so dass er einige Spielsachen immer sehen kann. Ich dachte, das wäre ggf. noch nötig, da sie in den Kisten quasi „aus dem Blick – aus dem Sinn“ geraten könnten. Mittlerweile muss ich sagen, ich glaube die Bedenken waren unnötig. Er weiß genau, in welcher Kiste seine Autos, sein Lego Duplo und seine Puzzle sind. Was auch hier praktisch ist, ist die Höhe der Regale. Perfekt, um im Stehen daran zu Spielen, oder sich Spielsachen wie z.B. sein „Puppenhaus“ selber organisieren zu können.


Neben der Aufbewahrung der Spielsachen waren mir noch drei Spielelemente wichtig, was mich dann auch zum dritten Punkt Struktur bringt. Ich wollte unbedingt noch eine Kuschelecke/ Höhle einbringen, da er sich gerne hinlegt, um Bücher zu gucken, oder Tonies zu hören. Zudem wollte ich Rollenspiele weiter fördern und er brauchte eine eigene Rutsche, da er rutschen wirklich liebt.
Das Spielhaus von WOONLIEF ist für mich die perfekte Kombination von Rückzugsraum zum Kuscheln, Träumen und Lesen, aber auch für Rollenspiele. Wir haben ein Klappsofa von By KlipKlap in das Haus gelegt und einige Kissen von Nobodinoz (natürlich mit Tiermotiven). Direkt vor dem Spielhaus steht ein kleines Regalhaus mit seinen Büchern. Oft marschiert er mit seiner Milch nach der Kita in sein Haus, organisiert sich ein Buch und kuschelt 10-15 Minuten vor sich hin.
Gemeinsam mit dem Bruder werden rund um das Haus natürlich auch weniger entspannte Spiele gespielt, Buden gebaut, Kasperle Theater durch’s Fenster aufgeführt, oder Sachen über die „Ladentheke“ verkauft. Gemeinsam mit der Kinderküche, die der Kleine zum ersten Geburtstag bekam, entstehen tolle Spielideen, die auch ein cooler 4-Jähriger noch gerne mitspielt.


Da der Kleine ein echter Wirbelwind ist, musste auch noch ein sportliches Spielgerät ins Zimmer. Wäre es nach dem Kleinen gegangen, dann vermutlich eine Kletterwand, aber auf Grund des Alters und meiner Helikopter-Muddi Allüren, gab es zunächst erst mal eine eigene Rutsche. Er hatte bereits probeweise die alte Ikea Virre vom Großen bekommen, aber diese Rutsche war mir einfach zu klobig. Sie nahm in bei der neuen Zimmeraufteilung zu viel Platz weg. Daher entschied ich mich für ein schlankeres Model von Jollyroom. Die schwarze Rutsche passt perfekt in den Raum und nimmt nicht viel Platz in Anspruch.

 

Zu guter Letzt zogen noch einige Deko Accessoires ein, die perfekt zum Motto Safari und den Farben passen:
– Baldachin: Ich finde, so ein Betthimmel oder auch Baldachin gibt kleinen Kindern Geborgenheit und Schutz. Der Kleine hatten immer einen Blauen, jetzt hat er einen farblich passenden bekommen. Da dieser vermutlich recht bald dann auch uncool sein wird, habe ich nicht viel investiert und einfach einen günstigen von Amazon gekauft.
Sitzkissen: Zugegeben, das ist für mich gedacht ;-). Der Kleine spielt zwar gut und gerne alleine in seinem Zimmer (liegt direkt neben unserem Wohnbereich, so dass er uns dabei immer sieht und hört), aber dennoch verbringt man im Allgemeinen viel Zeit auf dem Boden eines Kinderzimmers. Daher wollte ich endlich mal was bequemes haben. Das Sitzkissen von Nobodinoz ist so genial gemütlich, dass ich ernsthaft überlege, noch einen für das Zimmer des Großen zu kaufen. Ich muss vermutlich nicht sagen, dass meistens doch mind ein Kind drauf liegt, und mein dezenter Pöter doch wieder auf dem harten Boden sitzt..
– Kissen: Passend zum Sitzkissen, habe ich noch ein Affen– und ein Löwenkissen gekauft. Eigentlich nur weil sie farblich so trefflich passen, aber es stellte sich heraus, dass sie auch echt wahnsinnig bequem sind ☺
Poster: Ich hatte seit einiger Zeit ein Auge auf die Bilder von Studioloco Design geworfen, denn ich habe eine Schwäche für Hasen. Da der Kleine sich noch nicht wehren kann und derzeit Hasen auch noch toll findet, mussten sie einfach sein – und mal ehrlich: sie passen 1A ins Farbkonzept.

Vom Kleinkind zum Kind – Einrichtung des Kinderzimmers für mehr Selbstständigkeit

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Der 4. Geburtstag…. Ich bin kein emotionaler Mensch und bis zu diesem Tage, wurde ich auch an keinem Kindergeburtstag sentimental. Aber an diesem einen Tag, da wurde mir auf einmal ganz schlagartig bewusst, dass der Große nun per Definition kein Kleinkind mehr ist. Jetzt ist er ein Kind!
Ganz ehrlich, irgendwie fiel es mir schwer. Klar, er war schon immer sehr selbstbewusst und selbstständig, aber jetzt so ganz offiziell, quasi schwarz auf weiß, anzuerkennen, dass er wirklich nicht mehr mein kleines, süßes Baby ist…. Puh ich hatte dran zu knabbern.

Um den vierten Geburtstag herum, merke ich immer mehr, dass sein liebevoll von Mama eingerichtetes „Kleinkindzimmer“ nicht mehr passte. Es wurde ihm nicht gerecht. Schön war es, ohne Frage, aber es war nicht mehr „ER“. Versteht jemand was ich meine?
Der Große hatte mittlerweile ganz andere Interessen, war cooler geworden und brauchte auch mehr Platz zum Spielen und eine bessere Struktur. Er war halt gewachsen, und sein Zimmer musste mitziehen. Also saß ich schon 1-2 Monate vor besagten 4. Geburtstag da, und versuchte zu analysieren, was mir wichtig war, damit sein „Kind“erzimmer all SEINEN Ansprüchen langfristig gerecht wird. Dabei kam ich am Ende auf folgende Punkte:

Motto

  • Das Thema im Zimmer muss cool sein
  • Nicht mehr niedlich, kein Kleinkind mehr
  • es muss länger „In“ sein
  • farblich dezent, lieber „Deko“ austauschen

Möbel

  • Funktional
  • Farblich dezent
  • Gute Qualität
  • Modulare Systeme (erweiterbar)

Struktur

  • Einfaches und schnelles Aufräumen
  • Ordnung selber halten
  • Alle Spielsachen müssen verstaut werden können
  • Alle Spielsachen eigenständig erreichbar sein

 

Motto:
Als erstes überlegten wir uns ein Motto, das er jetzt sehr gerne mag, aber so unspezifisch ist, dass es auch noch mit 6 „in“ ist. Da der Große seit je her fasziniert von Dinosauriern ist, durchstöberte ich das Internet, nach einer „dezenten“ Dinotapete. Nach WocheN(!) der Suche, war ich schon kurz davor selber einen Dino zu malen. Durch Zufall entdeckte ich bei Instagram einen Werbebanner von minifili zu einer Lilipinso Dino-Tapete. Leute, ich sag es euch: ich war direkt verliebt. Der Große wurde befragt und war direkt genau so begeistert. Somit stand fest: das Motto ist Dinosaurier und die Farben (back to the roots) schwarz-weiß. Nach und nach zogen weitere coole Dino-Accessoires ein, wie die Holz-Wanddinos oder die Dinolampen.

Möbel:
So, dann wurde es noch etwas schwieriger bei der Suche nach Möbeln. Das Busbett war „out“ – war ja auch schon über 1 Jahr alt… Also wurde der Herr des Zimmers eingeschworen, dass wir nur ein neues Bett kaufen, wenn er a) jemanden für das Busbett findet und b) das Bett dann bis er auszieht (Scherz) behält. Eine Abnehmerin war in Form seiner Kita Freundin schnell gefunden und ein Bett, in seinen Augen, noch schneller. Bei einer Bekannten, bzw. ihrem Sohn, sah der Große DAS Bett von Wallenfels. Ab dann half eh nichts mehr, er hatte sich verliebt. Nach einiger Recherche war auch ich überzeugt, denn das Bett ist so durchdacht, dass es zu meinen Kriterien passt:
Design

  • Schwarz- Weiß- Holz: Muss ich noch mehr sagen? Genau unser Einrichtungsstil im Rest des Hauses und fügt sich perfekt in mein Vorhaben von dezenten Farben im Kinderzimmer ein.
  • Hochbett, oder auch nicht. Mit 4 Jahren wäre mir ein „echtes“ Hochbett noch zu gefährlich gewesen. Die Gefahr, dass er herausfällt oder nachts die Leiter versäumt, wäre mir zu groß. Daher ist dieses Bett unser perfekter Kompromiss: der Große ist glücklich, dass er so cool ist ein Hochbett zu haben, und Mama muss keine Angst haben.

Funktional

  • Die Rutsche (bei uns mehr als wichtig), ist nicht zu ausladend und viel schmaler, dezenter als unsere bisherige Ikea Virre. Daher dicker Pluspunkt, denn es gibt mehr Platz zum Spielen. Zudem kann die Rutsche später noch abgeschraubt werden und das „Loch“ mit dem gleichen Rahmen es Bettes geschlossen werden! Noch ein Pluspunkt, weil wächst mit!
  • Stauraum, unter dem Bett ist ebenfalls Gold wert! Wir haben diverse Kisten (zum rollen oder auch nicht) für Bausteine, Straßen, Eisenbahnschienen. Alles Dinge, die recht viel Platz wegnehmen und daher in keinem Schrank Platz finden. Alle Kisten passen problemlos unter das Bett und können vom Großen eigenständig hervorgeholt werden.

Neben dem neuen Bett wollte ich noch durchdachte Möbel für das Spielzeug haben. Ich suchte etwas, dass „aufgeräumt“/ clean aussieht, jederzeit erweitert werden kann, das Aufräumen/ Wiederfinden der Spielsachen erleichtert und dem Kind die Möglichkeit gibt, jederzeit selbstbestimmt an das gewünschte Spielzeug zu kommen. Kurzum, ich suchte die eierlegende Wollmilchsau. Immer wieder stieß ich bei meinen Recherchen auf das TROFAST System vom Schweden. Da ich dies in meinem Kopf, bereits als „No Go“ abgespeichert hatte, beschäftigte ich mich monatelang nicht mehr damit. In meinem Kopf war es als Treppenform mit kunterbunten Plastikkisten hinterlegt. Eins abends entdeckte ich bei Instagram (houseofox) dann TROFAST in echt schön. Also begann die Recherche erneut und am Ende entschieden wir uns hierfür. Hier die Vorteile kurz zusammengefasst:

  • Modulares System, das jederzeit erweitert werden kann, wenn mehr Spielzeug dazu kommt
  • Einfaches Aufräumen durch die Boxen
  • Simples und für Kinder überschaubares Aufbewahren der Spielsachen, in dem jeder Box ein Motto/ Spielzeugart (z.B. Autos, Carrera Bahn, Playmobil Polizei, Playmobil Dinos) zugeordnet wird
  • Größeres Spielzeug (z.B. Playmobil Fahrzeuge) passen durch die Möglichkeit die Regalböden zu nutzen ebenfalls perfekt in die Regale
  • Die Maße sind perfekt für Kinder. Sie kommen überall eigenständig dran
  • Das Grundmaterial mit dem Holz gefällt mir sehr gut. Für die Plastikboxen suche ich noch immer Alternativen.

Nun hatten wird die wichtigsten Sachen für uns zusammen: Bett und Spielzeugaufbewahrung. Allerdings wollte ich noch eine Sitzgelegenheit haben. Für eine Kuschelecke, ist der Große bereits zu „cool“, dafür gehen wir dann lieber ins Zimmer des Kleinen ;-). Aber grade, da er sich gerne morgens alleine anzieht, wollte ich etwas haben, wo er nicht auf dem Boden sitzen muss. Zudem spielt er jetzt schon gerne „Schule“ und malt, schreibt. Ich brauchte also auch hier wieder besagte eierlegende Wollmilchsau. Eines Tages, als ich fürs Wischen im Wohnzimmer unseren NoFred Tisch mit Stühlen hochstellte, da kam es mir: NoFred hat ja auch eine Bank! Diese zog kurzerhand bei uns ein und wurde mit samt des Tisches/ der Stühle in sein Zimmer gebracht. So hatte ich wieder etwas einheitliches, aber dennoch funktionales. Auf der Bank können morgens seine Anziehsachen hingelegt werden und er setzt sich daneben zum Anziehen. Der Tisch dient mit den Stühlen noch perfekt zum Basteln. Bei Besuch werden alle 5 Teile kombiniert und so haben 4 Kinder Platz daran.

Mit der Zusammenstellung, sowohl des Mottos, als auch der Möbel sind wir sehr zufrieden. Der Große kommt eigenständig an sein Spielzeug und weiß auf Grund des Boxensystems immer genau, wo alles ist. Aufräumen geht „zackigst, bumbacki“. Das Bett ist sein Heiligtum. Er ist so stolz! Ich freue mich sehr, dass er jetzt SEIN „KINDzimmer“ für sich gefunden hat, auch wenn es mir schon etwas leid abgeht, dass ich kein Mitspracherecht mehr habe 😉 Aber wir haben den perfekten Kompromiss gefunden, alles kann schnell aufgeräumt werden und auch größere Spielsachen, verschwinden optisch schnell unter dem Bett.

Zu guter Letzt habe ich noch etwas für euch. Nachdem das Bett bei Instagram so gut ankam, hat mir der Hersteller eine Überraschung für euch gegeben. Mit 10BabyWohnbar könnt ihr derzeit 10% auf das Bett bzw. auch alle dazugehörigen Produkte der NatureKid Serie sparen. Nur eh jetzt die ersten meckern: dies ist wirklich nur eine Nettigkeit von Wallenfels, ich verdiene hieran nichts. Ich freue mich sehr, dass Wallenfels so nett ist und diesen Code für euch herausgegeben hat (PS gilt jetzt sogar auch für die Produkte von NoFred).

Ikea Lätt – Sitzgruppe mit Straßentisch

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Hallo ihr Lieben,

vor einiger Zeit habe ich euch gezeigt, wie wir unsere Ikea Lätt Sitzgruppe gepimpt haben. Den Link dazu findet ihr hier: DIY-Sitzgruppe für Kleinkinder.

Mittlerweile hat sich die Sitzgruppe schon wieder sehr verändert und ist mit unserem Sohn quasi mitgewachsen. Daher dachte ich, das ist doch nochmal einen kleinen Beitrag wert 🙂

Wir haben die Stühle mittlerweile in Blautönen gestrichen, da der Schlom dem Mint irgendwie entwachsen war #vombabyzumkleinkind.

Keine Panik, ich spame euch jetzt nicht mit einem neuen Beitrag zu, nur weil sich hier eine Farbgebung geändert hat. Dann würde ich euch quasi täglich was Neues posten 🙂 Nein, vielmehr möchte ich euch unseren coolen neuen Mal- und Spieltisch zeigen.

Tadaaaaaaa

Ich habe an den Tisch von hinten eine dickere (1,5 cm) MDP Platte geschraubt. Diese hatte ich vorab mit Tafellack vom Action bestrichen.
Ihr bekommt auch bunte Kreidestifte (für Kleinkinder gut zum Festhalten und Malen) bei Amazon.

Aus einer Tafelfolie habe ich Straßen, Parkplätze und kleine Häuser für die Tischplatte ausgeschnitten und aufgeklebt. Unser kleiner Autojunkie freut sich über die Möglichkeit mit seinen Autos auf dem Tisch fahren zu können.

Vielleicht gefällt euch die Idee auch für eure Kinder.
Viel Spaß beim Werkeln 🙂

DIY – Zoo-Tipi aus Holz

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Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur
(Epikur von Samos)

Hallo ihr Lieben,
Heute möchte ich euch ein so tolles DIY Holzspielzeug vorstellen, das ihr mit wenig Geld und Aufwand ganz einfach nachbauen könnt.
Ich habe mich von der lieben Nicole und ihrem Blog http://www.schoenesachenselbermachen.com inspirieren lassen. Nicole hat ein wundervolles Tipi-Puppenhaus für ihre Tochter gebaut und in unserer Facebook Community mit uns geteilt. Ihr findet ihre genaue Anleitung auf ihrem Blog Mimimia (den ich euch ganz nebenbei sehr ans Herz legen möchte).

   

Ich habe mich bei dem Bau unseres Zoo-Tipis ganz genau an Nicoles Anleitung gehalten. Daher möchte ich auch gar nicht groß etwas dazu schreiben, wie ihr das Tipi nachbauen könnt, denn die Anleitung auf Mimimia ist sehr detailliert beschrieben. Vielmehr möchte ich euch als Inspiration unsere Interpretation des Tipis zeigen 🙂

  1. Ich habe das Tipi auf zwei MDF Platten nach Anleitung aufgemalt und mein Mann hat es mit unserer Stichsäge ausgesägt. Nur fürs Protokoll: Das hat er sehr toll gemacht :-*
       
  2. Nach dem Anschleifen der gesägten Kanten (ich habe 220 Schmirgelpapier verwendet), habe ich das Tipi einmal komplett mit weißer Farbe grundiert. Hierfür habe ich einen Buntlack auf Wasserbasis verwendet. Nach dem Trocknen habe ich die „Räume“ im Tipi entsprechen meiner Vorstellung gestaltet.
    • Für den Tafelsaal habe ich Tafellack (Action) verwendet, so dass unser Sohn selber kreativ werden kann.
    • Den tapezierten Raum habe ich mit bedrucktem Papier aus einem örtlichen Bastellbedarfgeschäft tapeziert.
    • Den blauen Salon habe ich mit blauer Farbe (Buntlack auf Wasserbasis) verschönert. Diese Farbe findet sich in der Zimmerdeko und dem Spielzeug unseres Sohnes wieder.
    • Den vierten Raum habe ich schlicht weiß gelassen.
  3. Als letzten Schritt ging es daran Highlights zu setzen!
    • Der Tafelsaal und der weiße Raum haben einen Schriftzug aus Scrabble Buchstaben bekommen. Diese bekommt ihr z.B. bei Amazon.
    • Der tapezierte Raum hat ein kleines Tafelschild (gefunden im Action) mit der Aufschrift Zoo bekommen.
    • Für den blaue Salon und der weiße Raum des Tipi-Zoos habe ich schon etwas mehr Aufwand betrieben. Aus Geschenktüten habe ich Tiersilhouetten ausgeschnitten. Dafür habe ich diese zunächst mit Bleichstift auf die Rückseite der Tüten (Tüten vorher seitlich aufschneiden, so dass sie ein Blatt ergeben) frei Hand aufgemalt.

Das war es auch schon. Dieses Projekt hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Das Zoo-Tipi lässt sich je nach Geschmack und Interesse des Kindes ganz leicht variieren, wie ihr ja bei der Mädels Puppenhaus-Version von Mimimia sehen könnt 🙂
Unser Sohn hat sich sehr über seinen neuen Zoo gefreut und ihn gleich tatkräftig mit nahezu allen Tieren in seiner Reichweite bespielt. Anbei ein paar Bilder 🙂

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbauen und bin gespannt auf eure Interpretation!

 

Der tapezierte Raum

(Holztiere gab es einmal bei Lidl, Plastiktiere (ähnlich Schleich) sind vom Action, Teppich von thebears.pl)

 

Der blaue Salon

(Holztiere sind von thebears.pl, Decke auf dem Boden von thismodenlife.co.uk (aber wohl nicht mehr erhältlich), Decke auf der Rutsche von mevrouwaardbei.nl, Rutsche Ikea Virre, Bällebad dream4kids.de, Holzkiste)

Die weiße Seite

 

Der Tafelsaal

Ikea Hack – Learning Tower

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“ Der, die, das
Wer, wie, was
Wieso, weshalb, warum?
Wer nicht fragt bleibt dumm.

1000 tolle Sachen, die gibt es überall zu sehen
Manchmal muss man fragen, um sie zu verstehen!“
(Sesamstraße)

Hallo ihr Lieben,
in meinem heutigen Beitrag möchte ich euch unsere Interpretation vom Ikea Hack „Learning Tower“ vorstellen.
Der Learning Tower ermöglicht es Kleinkindern, Mama und Papa bei alltäglichen Arbeiten zu zuschauen oder auch mit zu machen, die normalerweise über den Köpfen der kleinen Knirpse stattfinden. Der Schlom ist nun fast eineinhalb Jahre alt und möchte einfach überall dabei sein.
Mein Mann und ich freuen uns über die eifrige Hilfe des kleinen Mannes im Haushalt, auch wenn er bisweilen mehr Chaos stiftet, als dass er hilft 🙂 Aber genau so soll es ja auch sein, denn die Kleinen lernen ja bekanntermaßen am Besten durch Zusehen.

Wir waren von der Lösung des Learning Towers ganz angetan, aber er musste doch noch etwas modifiziert werden, so dass er optisch in unser Haus passt.
Wie genau ihr den Learning Tower baut, dazu gibt es diverse Anleitungen im Netz. Ich selber habe unseren nach der Anleitung von KinderKichern nachgebaut.

Kurzanleitung
Ganz einfach gesagt braucht ihr die Hocker Oddvar und Bekväm von Ikea.

  • Bekväm habe ich ganz normal nach Anleitung von Ikea aufgebaut.
  • Oddvar baut ihr etwas anders auf:
    • Ihr lasst oben eine Querstrebe raus, so dass euer Kind selber herein klettern kann. (siehe Bild)
    • Den „Deckel“ setzt ihr quasi unten an den Hocker als Sockel. Dafür habe ich den Hocker einfach umgedreht, den „Deckel“ auf die Füße mittig gelegt und dann mit 4 Strauben in je ein Hockerbein geschraubt.
  • Danach baut ihr die zwei Hocker zusammen. Stellt Oddvar auf Bekväm und dann dreht beide Hocker um, so dass ihr Bekväm von unten seht. Dann könnt ihr mit Schrauben einfach beide „Deckelplatten“ verschrauben.

 

Soweit so gut. Nun habt ihr einen fertigen Learning Tower da stehen. Ich selber habe ihn vorab nach meinen Vorstellungen lackiert.

Ich hoffe, mein Bild ist aussagekräftig genug, denn ich habe im Eifer des Gefechts ganz vergessen, während des Lackierens Bilder für euch zu machen. Schande über mein Haupt.

Zu guter Letzt habe ich noch aus Scrabble Buchstaben das Wort „Assistent“ auf die hintere Sprosse geklebt. Die hier verwendeten Scrabblesteine bekommt ihr z.B. bei Amazon.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Werkeln 🙂

 

DIY – Bausteine mit Motiv

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein ganz simples DIY-Projektchen vorstellen: Bausteine mit Wunschmotiven.

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Was ihr dafür benötigt:

  • Kanthölzer in der gewünschten Dicke (ich habe 5 cm genommen)
  • Spielzeuglack
  • Selbstklebende Folie
  • Schere oder Bastelskalpell
  • Kappsäge
  • Schleifpapier

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Wie gesagt, das Projekt ist super simpel:

  • Einfach die Bauklötze als quadratische Form mit einer Kappsäge zuschneiden und schleifen
  • Einige Bauklötze nach Wunsch mit Spielzeuglack lackieren
  • Motive auf einer selbstklebenden Folie vorzeichnen und ausschneiden
    (Ich habe sie frei Hand gezeichnet, ihr könnt euch sonst auch Vorlagen aus dem Internet ausdrucken)
  • Motive ausschneiden. Hier lohnt sich die Anschaffung eines Bastelskalpells

Buchstaben-Bausteine

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Bausteine im Indianer – Wild-Wild-West Look

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Superhelden Bausteine

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