Das erste große Bett – Umstieg vom Babybett zum Kinderbett

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Es ist ein großer Tag, meist für die Mütter, aber eigentlich für die Kinder: Der Umstieg vom Babybett zum ersten richtigen Kinderbett.

Beim Großen sind wir erst mit 3 Jahren auf das große Bett umgestiegen, vorher reichte es die Gitterseiten abzumontieren. Beim zweiten Kindern ist ja bekanntlich vieles anders und bei uns definitiv auch der Bettumstieg!

Da wir Eltern nun wussten, wie viel 60 cm mehr Länge in einem Bett ausmachen, war klar, dass der Kleine eher umsteigen wird. Nun wurde das Thema nach dem Zusammenlegen der Kinderschlafzimmer auch von den Kindern immer brisanter. Der Kleine wollte auch so gerne ein Hausbett haben, wie sein Bruder.

Folgerichtig suchte ich nach einem Bett, dass ebenfalls eine Hausform hat, kein Hochbett ist und von den Farben/ Stil zum Bett des Großen passt. Ich suchte und suchte und fand nichts, was gepasst hätte. Bis auf einmal eine Werbeanzeige aufploppte mit einem Bett namens Sam und ich war verliebt. Als sich dann noch herausstellte, dass Sam von der selben Marke, wie das Bett vom Großen ist, war klar: Koste es was es wolle, Sam zieht ein. Und als wäre das alles nicht schon genug, Sam war auch noch im Angebot. Und zwar eines dieser Angebote von mehr als 50%. Der Mann wurde kurz darüber in Kenntnis gesetzt, stimmte direkt dem Kauf zu und zack, war Sam bestellt. Passend zum zweiten Geburtstag zog Sam ein J

Ich persönlich war super begeistert, da das Bett wirklich 1:1 zum Bett des Großen passte. Der Kleine war begeistert, weil sein Bett so schön kuschlig war. Wie eine Höhle! Durch die Hausfront mit Fenster war zudem noch ein „kleiner Rausfallschutz“ gegeben. Eigentlich perfekt…

Was weder mein Mann noch ich kommen sahen war, dass der Kleine auf seine Gitterstäbe bestehen würde. Er fand es absolut gar nicht witzig, dass wir sein altes Bett mit den geliebten Gitterstäben vor’s Haus zum Sperrmüll stellten. Und mit nicht witzig, meine ich absolut und überhaupt gar nicht witzig. Nachts gegen 23 Uhr gaben wir auf/ sahen es ein. Mit Taschenlampen und Akkuschraubern bewaffnet, marschierte die kleine Reisegruppe vor’s Haus und demontierte die Seite mit den Gitterstäben. Glücklicherweise war es dem kleinen Mann genehm, dass in der ersten Nacht besagte geliebte Seite nur eingeklemmt am Bett stand. Am nächsten Tag besorgte mein Mann Torscharniere, mit denen wird die Gitterseite von oben am Bett einharken konnten. Zum Spielen, Bett beziehen oder wenn er mal älter ist, kann die Seite einfach nach oben rausgezogen werden. An das Fußende musste noch eine alte MDF Platte geschraubt werden, und dann war das Bett Kuschelig genug für unseren kleinen Kuschelmann.

Wir sind rundum zufrieden mit dieser Lösung. Auch wenn er erst 2 Jahre ist, haben wir so ein sicheres, den Wünschen unseres Kindes angepasstes Bett, wo auch wir als Erwachsene mal mit reinkommen können, ohne Muskelzerrungen zu bekommen, und kuscheln oder ein Buch vorlesen.
Für den damaligen Aktionspreis von 349 Euro eine ganz klare Kaufempfehlung. Das Bett ist sehr hochwertig und qualitativ 1a verarbeitet! Bis zum 15.01.2020 könnt ihr übrigens mit 10Wohnderful_f zusätzlich noch 10% sparen. Klappt einwandfrei, genau so habe ich es im Sommer nämlich auch bestellt. Pssst: gilt auch für die Wallenfels Matratzen habe ich festgestellt 😉

DIY – Ritterburg-Bett aka Bärenburg

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch eines meiner neusten Projekte vorstellen: Ein Kinderbett im Ritterburgen Stil!

Kürzlich hieß es im Hause Schlom: Das Babybett muss weg und ein Juniorbett muss her. Beim Rumstöbern muss ich ehrlich gestehen, habe ich ganz kurz daran gedacht, für den kleinen Mann ein neues Bett zu kaufen – was gibt es für wundervolle Betten, zB. von Oliver Furniture. Da wir uns aber damals für ein Umbaubett von Pinolino entschieden hatten, siegte der Verstand und ich entschloss mich, unser Babybett zum Juniorbett umzubauen. Dennoch fehlte mir danach etwas. Es war nicht mehr so geborgen und kuschelig, wie mit den Gitterstäben. Es musste also wieder ein Projekt gestartet werden.

Für meinen mittlerweile 2-jährigen Mini-Mann gibt es im Moment nichts aufregenderes als Ritterburgen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, dass Bett als Burg umzubauen bzw. etwas aufzupimpen.

Zur Vorbereitung:

  • Als aller Erstes habe ich mir aufgezeichnet, wie ich mir das Bett vorstelle (s.u.).
  • Danach habe ich Maß am bestehenden Bett genommen und mir überlegt, wie hoch das Kopfteil werden soll. Da ich gerne ein kleines Regalbrett haben wollte, musste es so hoch sein, dass mein Sohn sich nicht ständig den Kopf daran stößt.
  • Mit meinem Plan und der Materialliste ging es dann auch schon zum hiesigen Holzhändler.

Skizze Burgbett

Was ihr braucht:

  • Holzbretter 2x 40*125 (für die Seitenwände)
  • Holzbretter 2x 20*80 (die Breite des Bettes)
  • Holzbrett 1x 40*80 (Seitenteil)
  • 2 Kanthölzer 6cm Dicke ca. 15 cm lang
  • MDF Rückwand 82*125 (kommt etwas auf die Dicke eurer Bretter an)
  • gute Schrauben
  • Stichsäge (immer noch schöre ich auf meine tolle Parkside von Lidl)
  • Schleifmaschine
  • Bohrmaschine
  • Winkel
  • Schrauben und Dübel

    

Und los geht es auch schon:

  • Zunächst habe ich mir die Burgzinnen auf die Rückwand aufgemalt. Denkt dabei daran mit einer ungraden Anzahl zu rechnen, damit es symmetrisch ausschaut. Diese Zinnen habe ich dann mit der Stichsäge ausgeschnitten und alle Ecken säuberlich geschliffen.
  • Nachdem meine Burgrückwand zugesägt war, habe ich sie gestrichen. Da ich noch Wandfarbe von Alpina über hatte (Nr. 160 von Alpina Edition), habe ich die Rückwand einfach mit der Wandfarbe gestrichen. Hält 1A.
  • Während die Rückwand trocknet, kann schon das „Gestell“ des Kopfteils zusammen geschraubt werden. Dafür habe ich eines der kleineren Bretter (80*20) ganz unten an den längeren Brettern im rechten Winkel befestigt. Dieses bildet nun das Unterteil des Kopfteils. vielleicht braucht man es nicht unbedingt, aber mir war es wegen der Stabilität sicherer. Wichtig: dieses Brett ist später nicht bündig mit der Rückwand. Damit ihr die Füße eures Bettes normal auf den Boden stellen könnt, braucht ihr hinten ja quasi eine Aussparung.
  • Anschließend kann das zweite kleine Brett ebenfalls an die Seitenteilen im rechten Winkel angeschraubt werden. Wichtig: Achtet darauf, dass dieses Brett quasi genau an der anderen Seite der Seitenwände festgemacht wird. So dass es später bündig zur Rückwand ist. Messt euch die gewünschte Höhe für das Brett ab und bedenkt, dass euer Kind sich nicht immer den Kopf stoßen sollte. Ich habe mich für eine Höhe von 90 cm zum Boden entschieden. So kann mein Sohn sich unfallfrei hinlegen und das Regalbrett verdeckt die Burgzinnen bei der Rückwand nicht.
  • Sobald das Gestell bestehend aus den 4 Brettern fertig zusammengeschraubt ist, könnt ihr die Rückwand anbringen. Ich habe sie angeschraubt, aber ihr könnt sie natürlich auch mit Nägeln befestigen. Damit habt ihr das Kopfteil schon fertig.
  • Als nächstes habe ich aus dem 40*80 Brett ebenfalls eine kleine Burgzinnenskyline gebaut. Wie ihr sehen könnt ist mir beim Sägen leider eine Zinne abgebrochen, also schön vorsichtig aussägen. Hierbei ganz wichtig: Schleifen! Ich habe sowohl alle Kanten als auch die Ecken der Burgzinnen gründlich geschliffen, da mir die Verletzungsgefahr sonst zu groß gewesen wäre.
  • Um die Burgzinnenskyline zu befestigen, habe ich zunächst die beiden Kanthölzer mit Winkeln an die Wand geschraubt. Ihr könnt die Skyline auch direkt an die Wand bringen. Da wir an dieser Stelle jedoch eine Außenwand haben, war mir die Belüftung hinter dem Holzzuschnitt sehr wichtig. Nun nur noch die Burgzinnen auf die Kanthölzer an der Wand schrauben und fertig.

Um nun noch das Rätsel um den Namen unserer Burg „Bärenburg“ zu lüften: als i-Tüpfelchen habe ich noch einen Rausfallschutz in Bärenform für das Bett ausgewählt. Dieser ist von Roomoon.