Geschwisterzimmer Part I: Gemeinsames Schlafzimmer

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„Jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer!“ These aufgestellt, Schublade auf, These rein, Schublade zu.

Seit ich ein Kind war, war in meinem Kopf ganz klar: Jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer. Was habe ich Freundinnen, die ihr Zimmer mit dem nervigen Geschwisterkind teilen mussten, bemitleidet. Folgerichtig haben wir das halbe Haus umgebaut, als der Kleine zur Welt kam. Eine ganze Küche haben wir verlegt, inkl. neuer Abwasserleitungen, Kernbohrungen durch den Keller, Starkstormleitungen verlegen usw.! Hauptsache jedes Kind hatte sein eigenes Zimmer.

Nur der große Bruder verstand das alles nicht. Seit der Kleine auf der Welt war, wollte er gemeinsam mit ihm in einem Zimmer schlafen. Ich belächelte diesen Wunsch. Er hatte ja keine Ahnung, was das bedeutet. Bis zu diesem einen späten Nachmittag im Juli…
Der kleine Bruder war nun fast 2 Jahre alt. Aus den Kinderzimmern drang ein aufgeregtes Geplapper gefolgt von einem Kratz- und Römsgeräusch. Die Herren hatten versucht, ein 79cm breites Babybett durch eine 75 cm breite Türzarge zu bekommen. Beim Anblick dieser eifrigen kleinen Bauherren, die ihren Misserfolg analysierten, ersparte ich mir das Schimpfen und fragte erst einmal nach dem Grund für diese Umräumaktion: Sie wollten so gerne zusammen in einem Zimmer schlafen!
Kurzentschlossen holten wir drei den Akkuschrauber und bauten das Bett ab, trugen die Einzelteile durch die Tür und bauten es wieder auf. Mein Mann war – sagen wir mal – „unbegeistert“ und der festen Ansicht, „das bauen wir heute Nacht doch eh alles wieder zurück.“ Heute, 5 Monate später kann ich sagen: Es war sicherlich eine der besten, spontanen Entscheidungen in meinem Leben!

Unser Erfahrungsbericht.
Keine Ahnung, ob es wichtig ist, aber vorab ein paar ganz grundlegende Sachen.
Alter der Kinder: 2 und 4,5
Beziehung: Sehr innig. Nicht falsch verstehen, sie kloppen sich auch mal wie die Kesselflicker, aber vom Grundsatz haben die Beiden ein inniges Band!
Geschlecht: gleich

Umstellung
Ich empfehle euch, dieses Experiment nicht zu starten, wenn ihr um 20:00 Uhr Besuch erwartet oder am nächsten Morgen um 6:00 Uhr einen Termin habt. Ihr braucht Nerven! Viele und gute Nerven! Ggf. Popcorn und Schnaps parat stellen.
Der erste Abend war bei uns Party pur! Die Jungs waren so aufgeregt, dass sie in einem Zimmer schlafen durften. Um 21:30 Uhr hab ich die Party im Kinderschlafzimmer gecrasht und fand beide hüpfender- und kreischenderweise in ihren Betten vor. Völlig entnervt erklärte ich das Projekt für beendet und stampfte los, um den Akkuschrauber zu holen. Als ich wieder im Kinderzimmer ankam, lagen sie engelsgleich in ihren Betten und schliefen. Ohne Worte…
Die nächsten 3-4 Abende war die Aufregung schon weniger groß. Ich würde mal tippen, dass es so 10 Tage gedauert hat, bis die neue Schlafsituation zur Routine wurde.

Hüttenbett Sam

Hausbett Cory

Einschlafen
Beide Kinder hören zum Einschlafen gerne ein Hörspiel. Generell dauert das Einschlafen nun in etwa 10 Minuten länger, weil nach dem Hörspiel noch etwas gequasselt werden muss. Es werden kleine Geheimnisse ausgetauscht, Witze erzählt und Pläne für den nächsten Tag geschmiedet. Da nehme ich diese 10 Minuten gerne in Kauf. Etwas schwieriger war die Hörspielsituation. Denn logisch: jeder will etwas Anderes hören. Die Lösung war am Ende nun, dass jeder eine eigene Toniebox mit ins Bett nehmen darf. Tipp meinerseits: wer nicht nachts um 4:00 Uhr von einer maximal auf Anschlag gestellten Toniebox geweckt werde möchte, nimmt sie vor dem Schlafengehen aus den Betten 😉

Durchschlafen
Generell haben beide Jungs immer schon gut durchgeschlafen. Der Große kam dann und wann mal in den frühen Morgenstunden in unsere Betten. Anders war es beim Kleinen. Mit 15/16 Monaten kam es immer häufiger vor, dass er nachts schlecht träumte und danach auch nicht wirklich wieder in den Schlaf fand.
Seitdem die Beiden ein Schlafzimmer teilen, haben wir nicht eine unterbrochene Nacht mehr gehabt. Sie werden zwar gelegentlich wach, aber ein Blick ins andere Bett und die Atemgeräusche des Bruders, bringen beide Jungs direkt wieder in den Schlaf.

Aufwachen
Ähnlich wie beim Einschlafen, geht es auch morgens zu. Es wird sich gegenseitig geweckt und direkt die ersten Sachen besprochen, gemeinsam geschmust und gespielt. Im Allgemeinen wachen die Jungs dadurch leider deutlich eher auf, als wenn sie alleine schlafen (ca. 1 Stunde eher). Positiv ist aber zu erwähnen, dass von den Eltern nicht verlangt wird aufzustehen. Sie spielen gemeinsam und genügen sich total. Erst wenn der Hunger zu groß wird oder ein unlösbarer Konflikt in der Luft schwebt, wird nach dem Personal – also uns – gerufen.

Fazit
Unser Experiment hat mich persönlich eines Besseren belehrt! Nicht jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer! In unserem Fall bin ich der festen Überzeugung, dass beide Kinder von ihrem gemeinsamen Schlafzimmer profitieren. Ihre Beziehung war eh schon eine sehr gute, aber hierdurch wurde sie um ein Vielfaches gestärkt.
Der Große kümmert sich zu gerne um den kleinen Bruder und fühlt sich nun wirklich wichtig in seiner Rolle. Er passt auf seinen Bruder auf und darf ihm die tollste Dinge erklären und zeigen.
Der Kleine lernt sehr viel von dem großen Bruder, der quasi alles kann. Vor allem aber lernt er auch mal Rücksicht zu nehmen. Nämlich, wenn der Große schon schlafen möchte oder er einmal krank ist.

Wir werden vorerst bei den gemeinsamen Geschwisterzimmern bleiben. Und sollten die Jungs den Wunsch haben, doch wieder getrennt zu schlafen, dann haben wir ja noch das zweite Zimmer, das jetzt das gemeinsame Spielzimmer ist.

Das erste große Bett – Umstieg vom Babybett zum Kinderbett

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Es ist ein großer Tag, meist für die Mütter, aber eigentlich für die Kinder: Der Umstieg vom Babybett zum ersten richtigen Kinderbett.

Beim Großen sind wir erst mit 3 Jahren auf das große Bett umgestiegen, vorher reichte es die Gitterseiten abzumontieren. Beim zweiten Kindern ist ja bekanntlich vieles anders und bei uns definitiv auch der Bettumstieg!

Da wir Eltern nun wussten, wie viel 60 cm mehr Länge in einem Bett ausmachen, war klar, dass der Kleine eher umsteigen wird. Nun wurde das Thema nach dem Zusammenlegen der Kinderschlafzimmer auch von den Kindern immer brisanter. Der Kleine wollte auch so gerne ein Hausbett haben, wie sein Bruder.

Folgerichtig suchte ich nach einem Bett, dass ebenfalls eine Hausform hat, kein Hochbett ist und von den Farben/ Stil zum Bett des Großen passt. Ich suchte und suchte und fand nichts, was gepasst hätte. Bis auf einmal eine Werbeanzeige aufploppte mit einem Bett namens Sam und ich war verliebt. Als sich dann noch herausstellte, dass Sam von der selben Marke, wie das Bett vom Großen ist, war klar: Koste es was es wolle, Sam zieht ein. Und als wäre das alles nicht schon genug, Sam war auch noch im Angebot. Und zwar eines dieser Angebote von mehr als 50%. Der Mann wurde kurz darüber in Kenntnis gesetzt, stimmte direkt dem Kauf zu und zack, war Sam bestellt. Passend zum zweiten Geburtstag zog Sam ein J

Ich persönlich war super begeistert, da das Bett wirklich 1:1 zum Bett des Großen passte. Der Kleine war begeistert, weil sein Bett so schön kuschlig war. Wie eine Höhle! Durch die Hausfront mit Fenster war zudem noch ein „kleiner Rausfallschutz“ gegeben. Eigentlich perfekt…

Was weder mein Mann noch ich kommen sahen war, dass der Kleine auf seine Gitterstäbe bestehen würde. Er fand es absolut gar nicht witzig, dass wir sein altes Bett mit den geliebten Gitterstäben vor’s Haus zum Sperrmüll stellten. Und mit nicht witzig, meine ich absolut und überhaupt gar nicht witzig. Nachts gegen 23 Uhr gaben wir auf/ sahen es ein. Mit Taschenlampen und Akkuschraubern bewaffnet, marschierte die kleine Reisegruppe vor’s Haus und demontierte die Seite mit den Gitterstäben. Glücklicherweise war es dem kleinen Mann genehm, dass in der ersten Nacht besagte geliebte Seite nur eingeklemmt am Bett stand. Am nächsten Tag besorgte mein Mann Torscharniere, mit denen wird die Gitterseite von oben am Bett einharken konnten. Zum Spielen, Bett beziehen oder wenn er mal älter ist, kann die Seite einfach nach oben rausgezogen werden. An das Fußende musste noch eine alte MDF Platte geschraubt werden, und dann war das Bett Kuschelig genug für unseren kleinen Kuschelmann.

Wir sind rundum zufrieden mit dieser Lösung. Auch wenn er erst 2 Jahre ist, haben wir so ein sicheres, den Wünschen unseres Kindes angepasstes Bett, wo auch wir als Erwachsene mal mit reinkommen können, ohne Muskelzerrungen zu bekommen, und kuscheln oder ein Buch vorlesen.
Für den damaligen Aktionspreis von 349 Euro eine ganz klare Kaufempfehlung. Das Bett ist sehr hochwertig und qualitativ 1a verarbeitet! Bis zum 15.01.2020 könnt ihr übrigens mit 10Wohnderful_f zusätzlich noch 10% sparen. Klappt einwandfrei, genau so habe ich es im Sommer nämlich auch bestellt. Pssst: gilt auch für die Wallenfels Matratzen habe ich festgestellt 😉

Vom Kleinkind zum Kind – Einrichtung des Kinderzimmers für mehr Selbstständigkeit

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Der 4. Geburtstag…. Ich bin kein emotionaler Mensch und bis zu diesem Tage, wurde ich auch an keinem Kindergeburtstag sentimental. Aber an diesem einen Tag, da wurde mir auf einmal ganz schlagartig bewusst, dass der Große nun per Definition kein Kleinkind mehr ist. Jetzt ist er ein Kind!
Ganz ehrlich, irgendwie fiel es mir schwer. Klar, er war schon immer sehr selbstbewusst und selbstständig, aber jetzt so ganz offiziell, quasi schwarz auf weiß, anzuerkennen, dass er wirklich nicht mehr mein kleines, süßes Baby ist…. Puh ich hatte dran zu knabbern.

Um den vierten Geburtstag herum, merke ich immer mehr, dass sein liebevoll von Mama eingerichtetes „Kleinkindzimmer“ nicht mehr passte. Es wurde ihm nicht gerecht. Schön war es, ohne Frage, aber es war nicht mehr „ER“. Versteht jemand was ich meine?
Der Große hatte mittlerweile ganz andere Interessen, war cooler geworden und brauchte auch mehr Platz zum Spielen und eine bessere Struktur. Er war halt gewachsen, und sein Zimmer musste mitziehen. Also saß ich schon 1-2 Monate vor besagten 4. Geburtstag da, und versuchte zu analysieren, was mir wichtig war, damit sein „Kind“erzimmer all SEINEN Ansprüchen langfristig gerecht wird. Dabei kam ich am Ende auf folgende Punkte:

Motto

  • Das Thema im Zimmer muss cool sein
  • Nicht mehr niedlich, kein Kleinkind mehr
  • es muss länger „In“ sein
  • farblich dezent, lieber „Deko“ austauschen

Möbel

  • Funktional
  • Farblich dezent
  • Gute Qualität
  • Modulare Systeme (erweiterbar)

Struktur

  • Einfaches und schnelles Aufräumen
  • Ordnung selber halten
  • Alle Spielsachen müssen verstaut werden können
  • Alle Spielsachen eigenständig erreichbar sein

 

Motto:
Als erstes überlegten wir uns ein Motto, das er jetzt sehr gerne mag, aber so unspezifisch ist, dass es auch noch mit 6 „in“ ist. Da der Große seit je her fasziniert von Dinosauriern ist, durchstöberte ich das Internet, nach einer „dezenten“ Dinotapete. Nach WocheN(!) der Suche, war ich schon kurz davor selber einen Dino zu malen. Durch Zufall entdeckte ich bei Instagram einen Werbebanner von minifili zu einer Lilipinso Dino-Tapete. Leute, ich sag es euch: ich war direkt verliebt. Der Große wurde befragt und war direkt genau so begeistert. Somit stand fest: das Motto ist Dinosaurier und die Farben (back to the roots) schwarz-weiß. Nach und nach zogen weitere coole Dino-Accessoires ein, wie die Holz-Wanddinos oder die Dinolampen.

Möbel:
So, dann wurde es noch etwas schwieriger bei der Suche nach Möbeln. Das Busbett war „out“ – war ja auch schon über 1 Jahr alt… Also wurde der Herr des Zimmers eingeschworen, dass wir nur ein neues Bett kaufen, wenn er a) jemanden für das Busbett findet und b) das Bett dann bis er auszieht (Scherz) behält. Eine Abnehmerin war in Form seiner Kita Freundin schnell gefunden und ein Bett, in seinen Augen, noch schneller. Bei einer Bekannten, bzw. ihrem Sohn, sah der Große DAS Bett von Wallenfels. Ab dann half eh nichts mehr, er hatte sich verliebt. Nach einiger Recherche war auch ich überzeugt, denn das Bett ist so durchdacht, dass es zu meinen Kriterien passt:
Design

  • Schwarz- Weiß- Holz: Muss ich noch mehr sagen? Genau unser Einrichtungsstil im Rest des Hauses und fügt sich perfekt in mein Vorhaben von dezenten Farben im Kinderzimmer ein.
  • Hochbett, oder auch nicht. Mit 4 Jahren wäre mir ein „echtes“ Hochbett noch zu gefährlich gewesen. Die Gefahr, dass er herausfällt oder nachts die Leiter versäumt, wäre mir zu groß. Daher ist dieses Bett unser perfekter Kompromiss: der Große ist glücklich, dass er so cool ist ein Hochbett zu haben, und Mama muss keine Angst haben.

Funktional

  • Die Rutsche (bei uns mehr als wichtig), ist nicht zu ausladend und viel schmaler, dezenter als unsere bisherige Ikea Virre. Daher dicker Pluspunkt, denn es gibt mehr Platz zum Spielen. Zudem kann die Rutsche später noch abgeschraubt werden und das „Loch“ mit dem gleichen Rahmen es Bettes geschlossen werden! Noch ein Pluspunkt, weil wächst mit!
  • Stauraum, unter dem Bett ist ebenfalls Gold wert! Wir haben diverse Kisten (zum rollen oder auch nicht) für Bausteine, Straßen, Eisenbahnschienen. Alles Dinge, die recht viel Platz wegnehmen und daher in keinem Schrank Platz finden. Alle Kisten passen problemlos unter das Bett und können vom Großen eigenständig hervorgeholt werden.

Neben dem neuen Bett wollte ich noch durchdachte Möbel für das Spielzeug haben. Ich suchte etwas, dass „aufgeräumt“/ clean aussieht, jederzeit erweitert werden kann, das Aufräumen/ Wiederfinden der Spielsachen erleichtert und dem Kind die Möglichkeit gibt, jederzeit selbstbestimmt an das gewünschte Spielzeug zu kommen. Kurzum, ich suchte die eierlegende Wollmilchsau. Immer wieder stieß ich bei meinen Recherchen auf das TROFAST System vom Schweden. Da ich dies in meinem Kopf, bereits als „No Go“ abgespeichert hatte, beschäftigte ich mich monatelang nicht mehr damit. In meinem Kopf war es als Treppenform mit kunterbunten Plastikkisten hinterlegt. Eins abends entdeckte ich bei Instagram (houseofox) dann TROFAST in echt schön. Also begann die Recherche erneut und am Ende entschieden wir uns hierfür. Hier die Vorteile kurz zusammengefasst:

  • Modulares System, das jederzeit erweitert werden kann, wenn mehr Spielzeug dazu kommt
  • Einfaches Aufräumen durch die Boxen
  • Simples und für Kinder überschaubares Aufbewahren der Spielsachen, in dem jeder Box ein Motto/ Spielzeugart (z.B. Autos, Carrera Bahn, Playmobil Polizei, Playmobil Dinos) zugeordnet wird
  • Größeres Spielzeug (z.B. Playmobil Fahrzeuge) passen durch die Möglichkeit die Regalböden zu nutzen ebenfalls perfekt in die Regale
  • Die Maße sind perfekt für Kinder. Sie kommen überall eigenständig dran
  • Das Grundmaterial mit dem Holz gefällt mir sehr gut. Für die Plastikboxen suche ich noch immer Alternativen.

Nun hatten wird die wichtigsten Sachen für uns zusammen: Bett und Spielzeugaufbewahrung. Allerdings wollte ich noch eine Sitzgelegenheit haben. Für eine Kuschelecke, ist der Große bereits zu „cool“, dafür gehen wir dann lieber ins Zimmer des Kleinen ;-). Aber grade, da er sich gerne morgens alleine anzieht, wollte ich etwas haben, wo er nicht auf dem Boden sitzen muss. Zudem spielt er jetzt schon gerne „Schule“ und malt, schreibt. Ich brauchte also auch hier wieder besagte eierlegende Wollmilchsau. Eines Tages, als ich fürs Wischen im Wohnzimmer unseren NoFred Tisch mit Stühlen hochstellte, da kam es mir: NoFred hat ja auch eine Bank! Diese zog kurzerhand bei uns ein und wurde mit samt des Tisches/ der Stühle in sein Zimmer gebracht. So hatte ich wieder etwas einheitliches, aber dennoch funktionales. Auf der Bank können morgens seine Anziehsachen hingelegt werden und er setzt sich daneben zum Anziehen. Der Tisch dient mit den Stühlen noch perfekt zum Basteln. Bei Besuch werden alle 5 Teile kombiniert und so haben 4 Kinder Platz daran.

 

Mit der Zusammenstellung, sowohl des Mottos, als auch der Möbel sind wir sehr zufrieden. Der Große kommt eigenständig an sein Spielzeug und weiß auf Grund des Boxensystems immer genau, wo alles ist. Aufräumen geht „zackigst, bumbacki“. Das Bett ist sein Heiligtum. Er ist so stolz! Ich freue mich sehr, dass er jetzt SEIN „KINDzimmer“ für sich gefunden hat, auch wenn es mir schon etwas leid abgeht, dass ich kein Mitspracherecht mehr habe 😉 Aber wir haben den perfekten Kompromiss gefunden, alles kann schnell aufgeräumt werden und auch größere Spielsachen, verschwinden optisch schnell unter dem Bett.

Zu guter Letzt habe ich noch etwas für euch. Nachdem das Bett bei Instagram so gut ankam, hat mir der Hersteller eine Überraschung für euch gegeben. Mit 10BabyWohnbar könnt ihr derzeit 10% auf das Bett bzw. auch alle dazugehörigen Produkte der NatureKid Serie sparen. Nur eh jetzt die ersten meckern: dies ist wirklich nur eine Nettigkeit von Wallenfels, ich verdiene hieran nichts. Ich freue mich sehr, dass Wallenfels so nett ist und diesen Code für euch herausgegeben hat (PS gilt jetzt sogar auch für die Produkte von NoFred).

DIY – Spielhaus aus Holz

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zeigen, wie ich unser Spielhaus für Davids Kuschelecke gebaut habe.

Bestimmt habt ihr auch schon die Hausbetten gesehen, wie sie derzeit viele Kinder haben. Da wir unser Ritterburgbett haben, kam dieser Modetrend für uns tatsächlich einmal nicht in Betracht 😉 Aber wir haben unsere eigene Version als Spielhaus in der Kuschelecke. Solltet ihr nach einer Anleitung für ein Hausbett suchen, so lässt sich diese hier sicherlich recht einfach umwandeln.

Skizze Spielhaus

Was ihr braucht:

  • 5 Kanthölzer (Dicke 6cm) 132 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 60 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 87 cm lang
  • 4 Kanthölzer (Dicke 6 cm) 54 cm lang (nehmt etwas länger, weil ich sie noch im 45 Grad Winkel absägen müsst, so dass ihr etwas Puffer habt)
  • Schrauben
  • Schleifmaschine
  • Kappsäge
  • 3 Matratzen zB Ikea
  • Spannbettlaken nach Herzenslust

Wie ihr vorgeht:

  • Als erstes habe ich die Rahmen oben und unten gebaut. Heißt: die 132 cm langen und die 60 cm langen Kanthölzer im 90 Grad Winkel verschrauben. Setzt dabei die 60 cm langen Hölzer von Innen an die 132 cm langen Hölzer an.
  • Dann habe ich auf den ersten Rahmen 4 mal die 87 cm langen Kanthölzer in den Ecken aufgesetzt und verschraubt, so dass die Höhe des Spielhauses entsteht. Danach einfach den zweiten Rahmen oben drauf legen und ebenfalls in den Ecken verschrauben.
  • So, jetzt wird es kniffelig – wir bauen den Giebel. Dafür habe ich mir mit der Formel zur Berechnung von Dreiecken zunächst ausgerechnet, wie lang die Seiten des Giebel sein müssen, bei einer Grundlänge von 72 cm – 50,9 cm (also ca 51 cm) . Auf der Länge habe ich mit einer Kappsäge die 4 übrigen Kanthölzer im 45 Grad Winkel gekürzt.
  • Zum Aufsetzen des Giebels empfiehlt es sich eine zweite Person zu haben, die die Hölzer hält, während ihr sägt. In meinem Fall wurde schnell der Opa vom Schlom angerufen. Wir haben erst die 4 Hölzer im 45 Gradwinkel auf dem Haus angebracht und dann das letzte 132 cm lange Kantholz oben ausgesetzt. Alle Kanthölzer wurden nur miteinander verschraubt und nicht geleimt.
  • Jetzt seid ihr schon mit dem kniffeligen Teil durch. Ich habe nur noch meine 3 Matratzen reingelegt und mit Spannbettlaken bezogen. Wer ein wildes Kind hat, sollte ggf. drüber nachdenken, dass Spielhaus noch an der Wand zu befestigen.

                 

 

DIY – Holzhäuschen selber bauen

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„Mein Haus ist meine Burg.“ (Sir Edward Coke)

Auch der mutigste kleine Held braucht mal eine Kuschelpause.
Auf der Suche nach einer gemütlichen Lösung für eine kleine Kuschelecke zum Lesen und Schmusen, habe ich mich für ein kleines Häuschen aus Holz entschieden.diy_haeuschen

 

p1020599Natürlich wollte ich für David nicht nur eine kleine Ecke zum Wohlfühlen schaffen, sondern das Haus sollte auch funktional sein und zum Stil des Zimmers passen. Ich habe mich daher entschieden ihm ein kleines Holzhaus zu bauen und mit dem Stoff, Kissen und einer LED Lichterkette die vorherrschenden Farbtöne Schwarz und Weiß aufzugreifen und den monochromen Stil zu unterstreichen. Das Holz verleiht dem Raum bzw. der Kuschelecke zusätzlich zu den Kissen und Decken einen warmen Charakter.

Das Haus könnt ihr mit etwas handwerklichen Geschick ganz leicht Nachbauen.

Ich habe folgende Materialien verwendet:

  • 1 Spanplatte 100*80 cm
  • 1 Kantholz 100 cm für die Länge hinten unten
  • 4 Kanthölzer 83 cm für die Tiefe
  • 4 Kanthölzer 80 cm für die Höhe
  • 1 Kantholz 86 cm für die Tiefe beim Giebel
  • 4 Kanthölzer ca 75 cm mit einem 45° Winkel für das Dach
  • div. Winkel und Schrauben
  • 1 Schaumstoffkissen 100*80 cm
  • Stoff für den Boden (meiner ist von Dawanda)
  • Stoff für das Häuschen (meiner ist von Ikea: Ikea_Stoff Britten)
  • div. Kissen (meine sind von Dawanda und Ebay) oder ihr näht sie selber
  • Tacker
  • Kleber (für die Spanplatte und das Schaumstoffkissen)

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Anleitung für den Bau:

  1. Als Erstes baut ihr am Besten das Dach. Hierfür braucht ihr die 4 Kanthölzer mit dem 45° Winkel und den Giebel. Alles fest mit den Winkeln und Schrauben verschrauben.
  2. Konstruiert nun die zwei „Außenwände“. Ihr benötigt dafür die Kanthölzer für die Tiefe und Höhe. Wieder alles fest mit Winkeln und Schrauben verschrauben.
  3. Setzt jetzt das Haus zusammen. Dafür die beiden Seitenwände mit dem Dach verschrauben und zum Stabilisieren das lange Kantholz unten hinten anbringen. Hier ist es hilfreich, wenn ihr eine zweite Person habt, die mit festhält.
  4. Klebt nun das Schaumstoffkissen auf die Spanplatte und bezieht es mit dem Stoff für den Boden. Den Stoff könnt ihr z.B. an der Unterseite festtackern. Ich habe meinen allerdings mit Klettband befestigt, damit ich ihn waschen kann.
  5. Schneidet nun euren Stoff für das Haus passend zurecht und näht die Seiten einmal um. Legt den Stoff anschließend auf das Haus. Ich habe meinen festgetackert, angefangen am Giebel.
  6. Zu guter Letzt: Platziert Kissen und Kuscheltiere nach belieben im Häuschen und bringt z.B. noch eine LED Lichterkette an. Passt aber auf, dass diese nicht heiß wird und den Stoff anbrennt.

Tipp: Ihr könnt natürlich noch Holzplatten an den Seiten anbringen und das Häuschen als Bällebad nutzen.
Bei uns wird dies die moderne und stylische Alternative zu den typischen Plastik-Bällebädern werden. Die Holzseiten werden mit dünnem Schaumstoff ausgepolstert. So habt ihr ein monochromes und hochwertiges neues Highlight im Babyzimmer bzw. Kinderzimmer.

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Viel Spaß beim Bauen und Basteln