Geschwisterzimmer Part I: Gemeinsames Schlafzimmer

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„Jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer!“ These aufgestellt, Schublade auf, These rein, Schublade zu.

Seit ich ein Kind war, war in meinem Kopf ganz klar: Jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer. Was habe ich Freundinnen, die ihr Zimmer mit dem nervigen Geschwisterkind teilen mussten, bemitleidet. Folgerichtig haben wir das halbe Haus umgebaut, als der Kleine zur Welt kam. Eine ganze Küche haben wir verlegt, inkl. neuer Abwasserleitungen, Kernbohrungen durch den Keller, Starkstormleitungen verlegen usw.! Hauptsache jedes Kind hatte sein eigenes Zimmer.

Nur der große Bruder verstand das alles nicht. Seit der Kleine auf der Welt war, wollte er gemeinsam mit ihm in einem Zimmer schlafen. Ich belächelte diesen Wunsch. Er hatte ja keine Ahnung, was das bedeutet. Bis zu diesem einen späten Nachmittag im Juli…
Der kleine Bruder war nun fast 2 Jahre alt. Aus den Kinderzimmern drang ein aufgeregtes Geplapper gefolgt von einem Kratz- und Römsgeräusch. Die Herren hatten versucht, ein 79cm breites Babybett durch eine 75 cm breite Türzarge zu bekommen. Beim Anblick dieser eifrigen kleinen Bauherren, die ihren Misserfolg analysierten, ersparte ich mir das Schimpfen und fragte erst einmal nach dem Grund für diese Umräumaktion: Sie wollten so gerne zusammen in einem Zimmer schlafen!
Kurzentschlossen holten wir drei den Akkuschrauber und bauten das Bett ab, trugen die Einzelteile durch die Tür und bauten es wieder auf. Mein Mann war – sagen wir mal – „unbegeistert“ und der festen Ansicht, „das bauen wir heute Nacht doch eh alles wieder zurück.“ Heute, 5 Monate später kann ich sagen: Es war sicherlich eine der besten, spontanen Entscheidungen in meinem Leben!

Unser Erfahrungsbericht.
Keine Ahnung, ob es wichtig ist, aber vorab ein paar ganz grundlegende Sachen.
Alter der Kinder: 2 und 4,5
Beziehung: Sehr innig. Nicht falsch verstehen, sie kloppen sich auch mal wie die Kesselflicker, aber vom Grundsatz haben die Beiden ein inniges Band!
Geschlecht: gleich

Umstellung
Ich empfehle euch, dieses Experiment nicht zu starten, wenn ihr um 20:00 Uhr Besuch erwartet oder am nächsten Morgen um 6:00 Uhr einen Termin habt. Ihr braucht Nerven! Viele und gute Nerven! Ggf. Popcorn und Schnaps parat stellen.
Der erste Abend war bei uns Party pur! Die Jungs waren so aufgeregt, dass sie in einem Zimmer schlafen durften. Um 21:30 Uhr hab ich die Party im Kinderschlafzimmer gecrasht und fand beide hüpfender- und kreischenderweise in ihren Betten vor. Völlig entnervt erklärte ich das Projekt für beendet und stampfte los, um den Akkuschrauber zu holen. Als ich wieder im Kinderzimmer ankam, lagen sie engelsgleich in ihren Betten und schliefen. Ohne Worte…
Die nächsten 3-4 Abende war die Aufregung schon weniger groß. Ich würde mal tippen, dass es so 10 Tage gedauert hat, bis die neue Schlafsituation zur Routine wurde.

Hüttenbett Sam

Hausbett Cory

Einschlafen
Beide Kinder hören zum Einschlafen gerne ein Hörspiel. Generell dauert das Einschlafen nun in etwa 10 Minuten länger, weil nach dem Hörspiel noch etwas gequasselt werden muss. Es werden kleine Geheimnisse ausgetauscht, Witze erzählt und Pläne für den nächsten Tag geschmiedet. Da nehme ich diese 10 Minuten gerne in Kauf. Etwas schwieriger war die Hörspielsituation. Denn logisch: jeder will etwas Anderes hören. Die Lösung war am Ende nun, dass jeder eine eigene Toniebox mit ins Bett nehmen darf. Tipp meinerseits: wer nicht nachts um 4:00 Uhr von einer maximal auf Anschlag gestellten Toniebox geweckt werde möchte, nimmt sie vor dem Schlafengehen aus den Betten 😉

Durchschlafen
Generell haben beide Jungs immer schon gut durchgeschlafen. Der Große kam dann und wann mal in den frühen Morgenstunden in unsere Betten. Anders war es beim Kleinen. Mit 15/16 Monaten kam es immer häufiger vor, dass er nachts schlecht träumte und danach auch nicht wirklich wieder in den Schlaf fand.
Seitdem die Beiden ein Schlafzimmer teilen, haben wir nicht eine unterbrochene Nacht mehr gehabt. Sie werden zwar gelegentlich wach, aber ein Blick ins andere Bett und die Atemgeräusche des Bruders, bringen beide Jungs direkt wieder in den Schlaf.

Aufwachen
Ähnlich wie beim Einschlafen, geht es auch morgens zu. Es wird sich gegenseitig geweckt und direkt die ersten Sachen besprochen, gemeinsam geschmust und gespielt. Im Allgemeinen wachen die Jungs dadurch leider deutlich eher auf, als wenn sie alleine schlafen (ca. 1 Stunde eher). Positiv ist aber zu erwähnen, dass von den Eltern nicht verlangt wird aufzustehen. Sie spielen gemeinsam und genügen sich total. Erst wenn der Hunger zu groß wird oder ein unlösbarer Konflikt in der Luft schwebt, wird nach dem Personal – also uns – gerufen.

Fazit
Unser Experiment hat mich persönlich eines Besseren belehrt! Nicht jedes Kind braucht ein eigenes Zimmer! In unserem Fall bin ich der festen Überzeugung, dass beide Kinder von ihrem gemeinsamen Schlafzimmer profitieren. Ihre Beziehung war eh schon eine sehr gute, aber hierdurch wurde sie um ein Vielfaches gestärkt.
Der Große kümmert sich zu gerne um den kleinen Bruder und fühlt sich nun wirklich wichtig in seiner Rolle. Er passt auf seinen Bruder auf und darf ihm die tollste Dinge erklären und zeigen.
Der Kleine lernt sehr viel von dem großen Bruder, der quasi alles kann. Vor allem aber lernt er auch mal Rücksicht zu nehmen. Nämlich, wenn der Große schon schlafen möchte oder er einmal krank ist.

Wir werden vorerst bei den gemeinsamen Geschwisterzimmern bleiben. Und sollten die Jungs den Wunsch haben, doch wieder getrennt zu schlafen, dann haben wir ja noch das zweite Zimmer, das jetzt das gemeinsame Spielzimmer ist.

Das erste große Bett – Umstieg vom Babybett zum Kinderbett

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Es ist ein großer Tag, meist für die Mütter, aber eigentlich für die Kinder: Der Umstieg vom Babybett zum ersten richtigen Kinderbett.

Beim Großen sind wir erst mit 3 Jahren auf das große Bett umgestiegen, vorher reichte es die Gitterseiten abzumontieren. Beim zweiten Kindern ist ja bekanntlich vieles anders und bei uns definitiv auch der Bettumstieg!

Da wir Eltern nun wussten, wie viel 60 cm mehr Länge in einem Bett ausmachen, war klar, dass der Kleine eher umsteigen wird. Nun wurde das Thema nach dem Zusammenlegen der Kinderschlafzimmer auch von den Kindern immer brisanter. Der Kleine wollte auch so gerne ein Hausbett haben, wie sein Bruder.

Folgerichtig suchte ich nach einem Bett, dass ebenfalls eine Hausform hat, kein Hochbett ist und von den Farben/ Stil zum Bett des Großen passt. Ich suchte und suchte und fand nichts, was gepasst hätte. Bis auf einmal eine Werbeanzeige aufploppte mit einem Bett namens Sam und ich war verliebt. Als sich dann noch herausstellte, dass Sam von der selben Marke, wie das Bett vom Großen ist, war klar: Koste es was es wolle, Sam zieht ein. Und als wäre das alles nicht schon genug, Sam war auch noch im Angebot. Und zwar eines dieser Angebote von mehr als 50%. Der Mann wurde kurz darüber in Kenntnis gesetzt, stimmte direkt dem Kauf zu und zack, war Sam bestellt. Passend zum zweiten Geburtstag zog Sam ein J

Ich persönlich war super begeistert, da das Bett wirklich 1:1 zum Bett des Großen passte. Der Kleine war begeistert, weil sein Bett so schön kuschlig war. Wie eine Höhle! Durch die Hausfront mit Fenster war zudem noch ein „kleiner Rausfallschutz“ gegeben. Eigentlich perfekt…

Was weder mein Mann noch ich kommen sahen war, dass der Kleine auf seine Gitterstäbe bestehen würde. Er fand es absolut gar nicht witzig, dass wir sein altes Bett mit den geliebten Gitterstäben vor’s Haus zum Sperrmüll stellten. Und mit nicht witzig, meine ich absolut und überhaupt gar nicht witzig. Nachts gegen 23 Uhr gaben wir auf/ sahen es ein. Mit Taschenlampen und Akkuschraubern bewaffnet, marschierte die kleine Reisegruppe vor’s Haus und demontierte die Seite mit den Gitterstäben. Glücklicherweise war es dem kleinen Mann genehm, dass in der ersten Nacht besagte geliebte Seite nur eingeklemmt am Bett stand. Am nächsten Tag besorgte mein Mann Torscharniere, mit denen wird die Gitterseite von oben am Bett einharken konnten. Zum Spielen, Bett beziehen oder wenn er mal älter ist, kann die Seite einfach nach oben rausgezogen werden. An das Fußende musste noch eine alte MDF Platte geschraubt werden, und dann war das Bett Kuschelig genug für unseren kleinen Kuschelmann.

Wir sind rundum zufrieden mit dieser Lösung. Auch wenn er erst 2 Jahre ist, haben wir so ein sicheres, den Wünschen unseres Kindes angepasstes Bett, wo auch wir als Erwachsene mal mit reinkommen können, ohne Muskelzerrungen zu bekommen, und kuscheln oder ein Buch vorlesen.
Für den damaligen Aktionspreis von 349 Euro eine ganz klare Kaufempfehlung. Das Bett ist sehr hochwertig und qualitativ 1a verarbeitet! Bis zum 15.01.2020 könnt ihr übrigens mit 10Wohnderful_f zusätzlich noch 10% sparen. Klappt einwandfrei, genau so habe ich es im Sommer nämlich auch bestellt. Pssst: gilt auch für die Wallenfels Matratzen habe ich festgestellt 😉

Vom Baby zum Kleinkind – Einrichtung eines Kinderzimmers für mehr Spielspaß

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Nachdem der Große sein „neues Kindzimmer“ bekommen hatte, beschloss ich, dass es auch an der Zeit ist für den Kleinen ein paar Änderungen vorzunehmen. Mit 18 Monaten war er nun wahrlich kein Baby mehr. In seinem „Babyzimmer“ stieß er immer mehr an seine Grenzen. Spielzeuge waren nicht so zugänglich, wie es ihm beliebte und das Zimmer seinen Anforderungen/ Geschmack einfach nicht mehr gerecht.
Grade kleine Kinder entwickeln sich so schnell, dass man kaum hinterher kommt. Daher war die Herausforderung, ein Zimmer entstehen zu lassen, wo er sich jetzt wohlfühlt, dass aber so „zeitlos“ ist, dass es mitwäschst. Analog zum Zimmer des Großen, hangelte ich mich an den drei Kernfragen entlang: Motto, Möbel, Struktur.
Motto
Das Zimmer sollte ebenfalls unter einem Obermotto stehen, und ein schlüssiges Farbkonzept haben. Ich wollte auch hier unseren generellen Geschmack – Schwarz-Weiß-Holz zur Geltung kommen lassen. Anders als aber beim großen Bruder, musste das Zimmer noch nicht so „cool“ sein und durfte etwas verspielter, farbenfroher ausfallen.

Das Motto war schnell gefunden. Ich orientierte mich an dem Geschmack meines Kindes 😉 Er liebt Tiere! So ziemlich alle, aber besonders die „Big Five“ haben es ihm angetan. Er konnte schon Töröööööö, noch ehe er Mama oder Papa sagen konnte. Damit das Motto nicht so schnell „out“ ist, bzw zu niedlich wirkt, suchte ich Tapeten, die die Tiere „schlicht“/ rational rüberbringen. Bei Lilipinso wurde ich schnell fündig. Die Serengeti Kollektion traf 1:1 meine Vorstellung!


Nachdem das Motto und das Design klar war, ergab sich recht schnell das Farbkonzept. Zu dem schwarz weiß, mischte ich Savannenfarben, wie Mustard, Senf oder wie mein Mann es nennt: Braun. Bei der Wahl der Wandfarbe hatte ich erstmals Unterstützung von einem Profi, und das war auch gut so. Candywall hat uns besucht und mit der Wahl der Farbe geholfen. Ich selber wäre auf eine viel „grellere“ Farbe gegangen, die mich an der Wand dann vermutlich erschlagen hätte. Unsere jetzige Farbe heißt Siena130 und wirkt sehr ruhig, harmonisch und warm. Ich bin begeistert, denn sie sticht sich auch mit meinen schon gekauften Accessoires nicht.

 

Möbel:
Anders als beim Großen, haben wir hier nicht viel geändert. Das Babybett, das wir zur Geburt gekauft hatten, wächst noch sehr gut mit. Bisher haben wir noch die Gitterstäbe dran und der nächste Schritt wäre dann, diese irgendwann weg zu lassen. Mit dem Kauf eines 2 Meter Bettes haben wir noch Zeit und werden dann beim „Kindzimmer“ gemeinsam mit ihm ein passendes auswählen. Wer also lange Freude an dem ersten Bett haben möchte, empfehle ich eines zu kaufen, dass mitwächst und wo die Seiten, je nach Alter umgebaut werden können.


Da sich die Ikea Trofast Serie beim Großen so bewährt hatte, haben wir diese ebenfalls für den Kleinen gekauft. Er hat noch etwas weniger Kisten, so dass er einige Spielsachen immer sehen kann. Ich dachte, das wäre ggf. noch nötig, da sie in den Kisten quasi „aus dem Blick – aus dem Sinn“ geraten könnten. Mittlerweile muss ich sagen, ich glaube die Bedenken waren unnötig. Er weiß genau, in welcher Kiste seine Autos, sein Lego Duplo und seine Puzzle sind. Was auch hier praktisch ist, ist die Höhe der Regale. Perfekt, um im Stehen daran zu Spielen, oder sich Spielsachen wie z.B. sein „Puppenhaus“ selber organisieren zu können.


Neben der Aufbewahrung der Spielsachen waren mir noch drei Spielelemente wichtig, was mich dann auch zum dritten Punkt Struktur bringt. Ich wollte unbedingt noch eine Kuschelecke/ Höhle einbringen, da er sich gerne hinlegt, um Bücher zu gucken, oder Tonies zu hören. Zudem wollte ich Rollenspiele weiter fördern und er brauchte eine eigene Rutsche, da er rutschen wirklich liebt.
Das Spielhaus von WOONLIEF ist für mich die perfekte Kombination von Rückzugsraum zum Kuscheln, Träumen und Lesen, aber auch für Rollenspiele. Wir haben ein Klappsofa von By KlipKlap in das Haus gelegt und einige Kissen von Nobodinoz (natürlich mit Tiermotiven). Direkt vor dem Spielhaus steht ein kleines Regalhaus mit seinen Büchern. Oft marschiert er mit seiner Milch nach der Kita in sein Haus, organisiert sich ein Buch und kuschelt 10-15 Minuten vor sich hin.
Gemeinsam mit dem Bruder werden rund um das Haus natürlich auch weniger entspannte Spiele gespielt, Buden gebaut, Kasperle Theater durch’s Fenster aufgeführt, oder Sachen über die „Ladentheke“ verkauft. Gemeinsam mit der Kinderküche, die der Kleine zum ersten Geburtstag bekam, entstehen tolle Spielideen, die auch ein cooler 4-Jähriger noch gerne mitspielt.


Da der Kleine ein echter Wirbelwind ist, musste auch noch ein sportliches Spielgerät ins Zimmer. Wäre es nach dem Kleinen gegangen, dann vermutlich eine Kletterwand, aber auf Grund des Alters und meiner Helikopter-Muddi Allüren, gab es zunächst erst mal eine eigene Rutsche. Er hatte bereits probeweise die alte Ikea Virre vom Großen bekommen, aber diese Rutsche war mir einfach zu klobig. Sie nahm in bei der neuen Zimmeraufteilung zu viel Platz weg. Daher entschied ich mich für ein schlankeres Model von Jollyroom. Die schwarze Rutsche passt perfekt in den Raum und nimmt nicht viel Platz in Anspruch.

 

Zu guter Letzt zogen noch einige Deko Accessoires ein, die perfekt zum Motto Safari und den Farben passen:
– Baldachin: Ich finde, so ein Betthimmel oder auch Baldachin gibt kleinen Kindern Geborgenheit und Schutz. Der Kleine hatten immer einen Blauen, jetzt hat er einen farblich passenden bekommen. Da dieser vermutlich recht bald dann auch uncool sein wird, habe ich nicht viel investiert und einfach einen günstigen von Amazon gekauft.
Sitzkissen: Zugegeben, das ist für mich gedacht ;-). Der Kleine spielt zwar gut und gerne alleine in seinem Zimmer (liegt direkt neben unserem Wohnbereich, so dass er uns dabei immer sieht und hört), aber dennoch verbringt man im Allgemeinen viel Zeit auf dem Boden eines Kinderzimmers. Daher wollte ich endlich mal was bequemes haben. Das Sitzkissen von Nobodinoz ist so genial gemütlich, dass ich ernsthaft überlege, noch einen für das Zimmer des Großen zu kaufen. Ich muss vermutlich nicht sagen, dass meistens doch mind ein Kind drauf liegt, und mein dezenter Pöter doch wieder auf dem harten Boden sitzt..
– Kissen: Passend zum Sitzkissen, habe ich noch ein Affen– und ein Löwenkissen gekauft. Eigentlich nur weil sie farblich so trefflich passen, aber es stellte sich heraus, dass sie auch echt wahnsinnig bequem sind ☺
Poster: Ich hatte seit einiger Zeit ein Auge auf die Bilder von Studioloco Design geworfen, denn ich habe eine Schwäche für Hasen. Da der Kleine sich noch nicht wehren kann und derzeit Hasen auch noch toll findet, mussten sie einfach sein – und mal ehrlich: sie passen 1A ins Farbkonzept.

Vom Kleinkind zum Kind – Einrichtung des Kinderzimmers für mehr Selbstständigkeit

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Der 4. Geburtstag…. Ich bin kein emotionaler Mensch und bis zu diesem Tage, wurde ich auch an keinem Kindergeburtstag sentimental. Aber an diesem einen Tag, da wurde mir auf einmal ganz schlagartig bewusst, dass der Große nun per Definition kein Kleinkind mehr ist. Jetzt ist er ein Kind!
Ganz ehrlich, irgendwie fiel es mir schwer. Klar, er war schon immer sehr selbstbewusst und selbstständig, aber jetzt so ganz offiziell, quasi schwarz auf weiß, anzuerkennen, dass er wirklich nicht mehr mein kleines, süßes Baby ist…. Puh ich hatte dran zu knabbern.

Um den vierten Geburtstag herum, merke ich immer mehr, dass sein liebevoll von Mama eingerichtetes „Kleinkindzimmer“ nicht mehr passte. Es wurde ihm nicht gerecht. Schön war es, ohne Frage, aber es war nicht mehr „ER“. Versteht jemand was ich meine?
Der Große hatte mittlerweile ganz andere Interessen, war cooler geworden und brauchte auch mehr Platz zum Spielen und eine bessere Struktur. Er war halt gewachsen, und sein Zimmer musste mitziehen. Also saß ich schon 1-2 Monate vor besagten 4. Geburtstag da, und versuchte zu analysieren, was mir wichtig war, damit sein „Kind“erzimmer all SEINEN Ansprüchen langfristig gerecht wird. Dabei kam ich am Ende auf folgende Punkte:

Motto

  • Das Thema im Zimmer muss cool sein
  • Nicht mehr niedlich, kein Kleinkind mehr
  • es muss länger „In“ sein
  • farblich dezent, lieber „Deko“ austauschen

Möbel

  • Funktional
  • Farblich dezent
  • Gute Qualität
  • Modulare Systeme (erweiterbar)

Struktur

  • Einfaches und schnelles Aufräumen
  • Ordnung selber halten
  • Alle Spielsachen müssen verstaut werden können
  • Alle Spielsachen eigenständig erreichbar sein

 

Motto:
Als erstes überlegten wir uns ein Motto, das er jetzt sehr gerne mag, aber so unspezifisch ist, dass es auch noch mit 6 „in“ ist. Da der Große seit je her fasziniert von Dinosauriern ist, durchstöberte ich das Internet, nach einer „dezenten“ Dinotapete. Nach WocheN(!) der Suche, war ich schon kurz davor selber einen Dino zu malen. Durch Zufall entdeckte ich bei Instagram einen Werbebanner von minifili zu einer Lilipinso Dino-Tapete. Leute, ich sag es euch: ich war direkt verliebt. Der Große wurde befragt und war direkt genau so begeistert. Somit stand fest: das Motto ist Dinosaurier und die Farben (back to the roots) schwarz-weiß. Nach und nach zogen weitere coole Dino-Accessoires ein, wie die Holz-Wanddinos oder die Dinolampen.

Möbel:
So, dann wurde es noch etwas schwieriger bei der Suche nach Möbeln. Das Busbett war „out“ – war ja auch schon über 1 Jahr alt… Also wurde der Herr des Zimmers eingeschworen, dass wir nur ein neues Bett kaufen, wenn er a) jemanden für das Busbett findet und b) das Bett dann bis er auszieht (Scherz) behält. Eine Abnehmerin war in Form seiner Kita Freundin schnell gefunden und ein Bett, in seinen Augen, noch schneller. Bei einer Bekannten, bzw. ihrem Sohn, sah der Große DAS Bett von Wallenfels. Ab dann half eh nichts mehr, er hatte sich verliebt. Nach einiger Recherche war auch ich überzeugt, denn das Bett ist so durchdacht, dass es zu meinen Kriterien passt:
Design

  • Schwarz- Weiß- Holz: Muss ich noch mehr sagen? Genau unser Einrichtungsstil im Rest des Hauses und fügt sich perfekt in mein Vorhaben von dezenten Farben im Kinderzimmer ein.
  • Hochbett, oder auch nicht. Mit 4 Jahren wäre mir ein „echtes“ Hochbett noch zu gefährlich gewesen. Die Gefahr, dass er herausfällt oder nachts die Leiter versäumt, wäre mir zu groß. Daher ist dieses Bett unser perfekter Kompromiss: der Große ist glücklich, dass er so cool ist ein Hochbett zu haben, und Mama muss keine Angst haben.

Funktional

  • Die Rutsche (bei uns mehr als wichtig), ist nicht zu ausladend und viel schmaler, dezenter als unsere bisherige Ikea Virre. Daher dicker Pluspunkt, denn es gibt mehr Platz zum Spielen. Zudem kann die Rutsche später noch abgeschraubt werden und das „Loch“ mit dem gleichen Rahmen es Bettes geschlossen werden! Noch ein Pluspunkt, weil wächst mit!
  • Stauraum, unter dem Bett ist ebenfalls Gold wert! Wir haben diverse Kisten (zum rollen oder auch nicht) für Bausteine, Straßen, Eisenbahnschienen. Alles Dinge, die recht viel Platz wegnehmen und daher in keinem Schrank Platz finden. Alle Kisten passen problemlos unter das Bett und können vom Großen eigenständig hervorgeholt werden.

Neben dem neuen Bett wollte ich noch durchdachte Möbel für das Spielzeug haben. Ich suchte etwas, dass „aufgeräumt“/ clean aussieht, jederzeit erweitert werden kann, das Aufräumen/ Wiederfinden der Spielsachen erleichtert und dem Kind die Möglichkeit gibt, jederzeit selbstbestimmt an das gewünschte Spielzeug zu kommen. Kurzum, ich suchte die eierlegende Wollmilchsau. Immer wieder stieß ich bei meinen Recherchen auf das TROFAST System vom Schweden. Da ich dies in meinem Kopf, bereits als „No Go“ abgespeichert hatte, beschäftigte ich mich monatelang nicht mehr damit. In meinem Kopf war es als Treppenform mit kunterbunten Plastikkisten hinterlegt. Eins abends entdeckte ich bei Instagram (houseofox) dann TROFAST in echt schön. Also begann die Recherche erneut und am Ende entschieden wir uns hierfür. Hier die Vorteile kurz zusammengefasst:

  • Modulares System, das jederzeit erweitert werden kann, wenn mehr Spielzeug dazu kommt
  • Einfaches Aufräumen durch die Boxen
  • Simples und für Kinder überschaubares Aufbewahren der Spielsachen, in dem jeder Box ein Motto/ Spielzeugart (z.B. Autos, Carrera Bahn, Playmobil Polizei, Playmobil Dinos) zugeordnet wird
  • Größeres Spielzeug (z.B. Playmobil Fahrzeuge) passen durch die Möglichkeit die Regalböden zu nutzen ebenfalls perfekt in die Regale
  • Die Maße sind perfekt für Kinder. Sie kommen überall eigenständig dran
  • Das Grundmaterial mit dem Holz gefällt mir sehr gut. Für die Plastikboxen suche ich noch immer Alternativen.

Nun hatten wird die wichtigsten Sachen für uns zusammen: Bett und Spielzeugaufbewahrung. Allerdings wollte ich noch eine Sitzgelegenheit haben. Für eine Kuschelecke, ist der Große bereits zu „cool“, dafür gehen wir dann lieber ins Zimmer des Kleinen ;-). Aber grade, da er sich gerne morgens alleine anzieht, wollte ich etwas haben, wo er nicht auf dem Boden sitzen muss. Zudem spielt er jetzt schon gerne „Schule“ und malt, schreibt. Ich brauchte also auch hier wieder besagte eierlegende Wollmilchsau. Eines Tages, als ich fürs Wischen im Wohnzimmer unseren NoFred Tisch mit Stühlen hochstellte, da kam es mir: NoFred hat ja auch eine Bank! Diese zog kurzerhand bei uns ein und wurde mit samt des Tisches/ der Stühle in sein Zimmer gebracht. So hatte ich wieder etwas einheitliches, aber dennoch funktionales. Auf der Bank können morgens seine Anziehsachen hingelegt werden und er setzt sich daneben zum Anziehen. Der Tisch dient mit den Stühlen noch perfekt zum Basteln. Bei Besuch werden alle 5 Teile kombiniert und so haben 4 Kinder Platz daran.

 

Mit der Zusammenstellung, sowohl des Mottos, als auch der Möbel sind wir sehr zufrieden. Der Große kommt eigenständig an sein Spielzeug und weiß auf Grund des Boxensystems immer genau, wo alles ist. Aufräumen geht „zackigst, bumbacki“. Das Bett ist sein Heiligtum. Er ist so stolz! Ich freue mich sehr, dass er jetzt SEIN „KINDzimmer“ für sich gefunden hat, auch wenn es mir schon etwas leid abgeht, dass ich kein Mitspracherecht mehr habe 😉 Aber wir haben den perfekten Kompromiss gefunden, alles kann schnell aufgeräumt werden und auch größere Spielsachen, verschwinden optisch schnell unter dem Bett.

Zu guter Letzt habe ich noch etwas für euch. Nachdem das Bett bei Instagram so gut ankam, hat mir der Hersteller eine Überraschung für euch gegeben. Mit 10BabyWohnbar könnt ihr derzeit 10% auf das Bett bzw. auch alle dazugehörigen Produkte der NatureKid Serie sparen. Nur eh jetzt die ersten meckern: dies ist wirklich nur eine Nettigkeit von Wallenfels, ich verdiene hieran nichts. Ich freue mich sehr, dass Wallenfels so nett ist und diesen Code für euch herausgegeben hat (PS gilt jetzt sogar auch für die Produkte von NoFred).

Relaxed im HomeOffice

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Nachdem nun der erste Part meiner Outdoorwoche 2020 auch schon wieder dem Ende ist, möchte ich mich bei euch für euren großartigen Zuspruch bedanken. Sobald wieder Normalität eingekehrt ist und wir alle gefahrenlos einen Baumarkt aufsuchen können, reiche ich euch die DIY Beiträge in einer Outdoorwoche 2.0 nach 😉

Ich möchte diesen Zeitpunkt nutzen, um die Klammer zwischen unbeschwerter Gartenspielzeit zu unserer aktuellen Realität zu schließen. Dafür möchte ich euch den Traumschwinger von Mira Art vorstellen, denn wir nutzen ihn sowohl im Garten, als derzeit auch zum Arbeiten im HomeOffice.

Vor über 4 Jahren habe ich das erste Mal einen Traumschwinger bei Bekannten gesehen – den Babyschwinger. Da 1.0 ein mega entspanntes Baby war, speicherte ich mir den Babyschwinger ganz weit im Hinterstübchen ab. Nach der Geburt von 2.0 haben wir uns besagten Babyschwinger von den Bekannten ausgeliehen und ca. 1 Woche später stand ich mit Sack und Pack bei Mira Art im Showroom in Bielefeld, denn unser dauerhaft schreiendes Baby war im Babyschwinger auf einmal ein ganz entspannter Zeitgenosse. Noch bis zum 1. Lebensjahr schlief er tagsüber fast ausschließlich darin. Ich selber habe im Showroom die Erwachsenenvariante ausgetestet – eigentlich nur, um nachvollziehen zu können, wie bequem er eigentlich ist. Nachdem ich bzgl. der Einsatzmöglichkeiten (z.B. HomeOffice) beraten wurde, lag ich meinem Mann in den Ohren… Wir haben die aktuelle Situation, in der wir beide viel daheim arbeiten und nebenher die Kinder betreuen genutzt, im Wohnbereich einen stylischen und funktionalen Arbeitsplatz einzurichten, in dem wir nebenher auch ein Auge auf die Kinder werfen können. Ihr ahnt es schon: mit dem Traumschwinger.

 

Mein Mann war wirklich skeptisch, ob das Sitzen hierin auch bequem ist und man tatsächlich auch darin arbeiten kann. Wir haben zur Probe den Traumschwinger XXL und den XXL Extra Large geholt. Nach dem ersten Tag war klar: Es wird die ganz große Variante für uns werden, denn so hat mein Mann auch ganz bequem Platz darin und einer von uns kann mit beiden Kindern zusammen darin kuscheln.

 

Wir haben die warmen Tage bereits genutzt und den Traumschwinger sowie Babyschwinger am Schaukelgestell im Garten befestigt. 1.0 hat in der Kindervariante „gearbeitet“, also Hefte geschaut, 2.0 im Garten gespielt und ich gearbeitet. Wie sagt man so schön: Not macht erfinderisch.

 

Mittlerweile habe ich das Team von Mira Art kennenlernen dürfen und mehr über ihre Bezugswege erfahren. Die Netze der Traumschwinger werden in einer Manufaktur in Indien gefertigt. Ich selber habe einmal für ein Consultingprojekt in Indien gearbeitet. Damals war ich maßlos schockiert von der Armut und dem Ausnutzen der Menschen als günstige Arbeitskräfte. In meinem Projekt habe ich die hohe Fluktuation der Mitarbeiter selber gesehen. Die Geschäftsführer von Mira Art sind mehrmals im Jahr in Indien und betrachten Ihre Mitarbeiter als Freunde, die sie fair behandeln und langjährige Beziehungen pflegen. Dies schreibe ich euch hier, weil ich persönlich vom Herzen gerne Unternehmen aus der Region unterstütze, die hochwertige Produkte us natürlichen Materialien fertigen UND einen respektvollen/ fairen Umgang mit ihren Mitarbeitern, egal auf welchem Kontinent, pflegen. Großartig!

So, nun aber genug geschwärmt! Mich verschlägt es jetzt wieder in meinen Traumschwinger. Darin kann man nämlich auch herrlich ein Glas Wein trinken und ein Buch lesen 😉

Spielgarage für Rutscherautos

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Ohne Klischees bedienen zu wollen, aber meine Jungs lieben alles was Räder hat und womit sie heizen können. Neben Rutscheraustos für drinnen und draußen, Laufrädern, Trikes, Baggern tummelt sich doch so einiges Gefährt in unserem Garten. Daher wollte ich dieses Jahr etwas im Garten bauen, wo die Jungs mit ihren Autos ein Spiel aufbauen können. Während ich vor mich hin grübelte, sah ich bei Insta eine Werbung für den Bubble Catcher von Muddy Buddy bei Dreams4kids. Erster Gedanke war “ das ist ja genial“! Denn dieser Bubble Catcher war perfekt für kreative Spiele meiner Kinder: Tankstelle, Waschstraße und Shop in einem.

Da der Bubble Catcher rundum meiner Vorstellung entsprach, beschloss ich nichts selber zu bauen, und er zog bei uns ein. Wie üblich habe ich euch unsere ersten Eindrücke einmal zusammen geschrieben. Die für uns wichtigsten Kriterien waren (wie eigentlich bei allem, das wir kaufen/ bauen): Montage, Qualität, Design und Funktionalität.

Montage:
Fangen wir doch einfach einmal vorne an, mit der Montage. Der Bubble Catcher wurde nach ca. 3 Tagen mit DPD geliefert. Auf dem Karton war ein Bild, des aufgebauten Bubble Catchers zu sehen. Da mein Großer daheim war und das Paket mit entgegen nahm, war eigentlich direkt klar: Wir werden es sofort aufbauen. Zusammen mit den Jungs habe ich das gesamte Teil in ca. 45 Minuten aufgebaut gehabt. Es ging nicht nur erstaunlich schnell, sondern war auch wirklich sehr einfach.

Klare und verständliche Anleitung

  • Bretter sind durchnummeriert, so dass kein Rätselraten entsteht, welches Teil in der Beschreibung gemeint ist.
  • Schrauben sind einzeln in kleinen Tüten verpackt und mit Buchstaben versehen.
  • Die meisten Löcher sind vorgebohrt oder Einkerbungen zum Stecken der Holzteile klar erkennbar.
  • Einzig die Vorhänge der Waschstraße, sind allein etwas schwieriger, zu montieren, da die Lamellen nicht vorgebohrt sind („nur“ das Holz). Aber auch dieser Punkt ist gut machbar, hier hat mein Großer mit angefasst.

Qualität:

Der Bubble Cather macht einen stabilen und robusten Eindruck. Einmal aufbaut wackelt nichts, und ich habe keine Angst, dass er im Garten bei der nächsten Windböe zusammenbricht.

Ansonsten kommt er Holzschutz vorbehandelt bei euch an. Das heißt: ihr müsst ihn noch mit einer Lasur bearbeiten, bevor ihr ihn rausstellt (zum Mindest, wenn ihr länger Freude daran haben wollt). Dieser Punkt mag Geschmacksache sein, ich persönlich bevorzuge es aber so. Denn ich lasiere gerne mit einer etwas hochwertigeren Lasur, die speziell für Kinderspielzeug im Freien hergestellt wird und für die Umwelt unbedenklich ist.

Das Dach des Buddle Catchers ist nur zum draufziehen. Ich werde noch kleine Gummibänder dran nähen, so dass ich es stabiler befestigen kann, aber dennoch bei Regen und Sturm abmachen kann.

Funktionalität:

Unter Funktionalität verstehe ich in diesem Fall, wie viel Möglichkeiten meine Kinder haben, kreativ mit einem Gegenstand zu spielen. Sicherlich kommt es dabei immer sehr auf das Kind an, nachfolgend kann ich somit nur für meine beiden Jungs sprechen.

Mich hatte von Anfang an direkt überzeugt, dass es quasi drei Spielmöglichkeiten in einem gibt: Tankstelle, Waschstraße, Shop. Meine Jungs haben sich direkt auf die Rutscherautos geschwungen und sind eine Runde nach der nächsten durch die Waschstraße geheizt. Im Sommer werde ich noch einen kleinen Wassersprenkler anbringen ;-). Bei jeder dritten Runde musste an der Tankstelle angehalten werden, damit die Rutscherautos auch noch genug „zu trinken“ haben. Den Shop haben die Beiden erst einmal gar nicht wahrgenommen.

Auf Grund des schlechten Wetters (und weil unser Bubble Catcher noch nicht den finalen Anstrich hatte), haben wir ihn erst einmal wieder mit ins Haus genommen. Auch hier wurde wie verrückt gewaschen und getankt. Erst als ich ein wenig „Deko“ in den Shop gestellt habe, haben die Jungs auch diese Spielmöglichkeit gesehen. Seither kann man bei uns Kekse, Kakao usw. beim Tanken kaufen.

Der Punkt Funktionalität hat mich restlos überzeugt. Der Bubble Catcher erfüllt genau das, was ich von einem Spielgerät erwarte: Es überzeugt meine Kinder mit einigen, wenigen Features und regt sie zu einem kreativen und langen Spiel an.

Design:

Zu guter Letzt das Design. Geschmäcker sind verschieden und somit ist das Design sicher auch für jeden unterschiedlich ansprechend. Für mich/ uns, ist der Bubble Catcher perfekt! Er ist fast ausschließlich aus unserem Lieblingsmaterial: Holz. Er ist farblich dezent / natürlich gehalten (wer es bunt mag, lackiert beim finalen Anstrich einfach mit Farbe) und hat klare, gradlinige Formen. Also ziemlich ganz genau so, wie wir es optisch mögen. Daher freue ich mich, dass nicht nur meine Jungs dieses Jahr ein tolles neues Spielgerät im Garten haben, sondern auch ich ein optisch passendes Element gefunden habe.

Mein Fazit:

Meine Kinder spielen grandios mit dem Bubble Catcher. Sie entwickeln ihr eigenes, kreatives Spiel, ohne von dem Spielgerät gelenkt zu werden. Die bewegen sich an der frischen Luft und spielen stundenlang (!!!) mit ihren Autos rund um den Bubble Catcher. Daher kann ich ihn von ganzem Herzen jedem empfehlen, dessen Kinder ähnlich frei und kreativ spielen mögen. Ich persönlich freue mich auf einen ruhigen Sommer, an dem ich auf unserer neuen Terrasse sitze, Limonade schlürfe und meinen Jungs beim Spielen zuschaue – so meine Wunschvorstellung 😉

Hochbeet für Kinder

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Meine Jungs, speziell der Große, liebt es verblühte Blumen auszuschneiden und im Garten zu helfen. Er bekam von den Großeltern Sonnenblumenkerne geschenkt und wollte seinen eigenen Garten haben für die Sonnenblumen, Kartoffeln und Gurken… Da ich es ganz schön finde, wenn die Kinder sehen, wie ihre gepflanzten Blumen/ Gemüse/ Blumen wachsen, beschloss ich, dass ich ein Hochbeet aus den Resten unserer neuen Terrasse baue. Leider stellte ich schnell fest: die Reste reichen nicht und selber bauen, ist teurer als kaufen…

Ich habe schlussendlich das Hochbeet Nikita gekauft. Es sieht etwas nicht 08-15 aus und hat 6 Unterteilungen, so dass jedem Streit vorgebeugt wird und jedes Kind seine Fächer hat 😉 Der Preis mit unter 40€ war auch in Ordnung. Nun schauen wir uns das Hochbeet mal wieder unter den üblichen Kriterien an: Montage, Qualität, Design und Funktionalität.

Montage:
Das Hochbeet wurde schnell geliefert. Beim Öffnen des Pakets eine erste Ernüchterung. Das Holz schien mir nicht ganz trocken und hatte erste Stockflecken. Die zweite Ernüchterung kam direkt hinterher: Keine Anleitung. Das Prinzip: Man steckt es ineinander. Also wer auf Rätsel steht und gerne puzzelt: Das Hochbeet ist eine echte Empfehlung. Naja nach etwas Fluchen und Schwitzen stand es…

Qualität:
Joa… Ich bin ehrlich: Das Holz hat Splitter und auf Grund der Stockflecken sieht es auch nicht grade toll aus. Ich werde es im Sommer an den sichtbaren Teilen/ Stellen streichen, bis dahin warf es äußerlich noch etwas trocknen. Ich hoffe es hält 2 Sommer durch.

Design:
Das finde ich auf Grund der ungewöhnlichen Unterteilung wirklich ganz schön. Ich mag klare Formen und Kanten. Daher: Daumen hoch.

Funktionalität:
Der Große interessierte sich Null für meine Probleme beim Aufbau und optische Mängel. Sobald es im Garten stand musste als erstes Erde rein und ein Blümchen eingepflanzt werden. Mittlerweile hat er seine Sonnenblumen, Kartoffel, Gurke, Erdbeeren und Tomaten Samen eingestreut – auch wenn es noch zu früh im Jahr ist. Egal! Er hat Spaß“ Er gießt seinen Anbau und zur Not plane ich in 1-2 Monaten kleine Pflanzen ein – Hauptsache er sieht seinen Erfolg.

Alles in allem: für 40€ ist es OK! Es wird nichts langlebiges sein, aber erfüllt seinen Zweck dieses Jahr völlig und nächstes hoffentlich auch.

 

Spielhaus – Ein Herzenswunsch wird wahr

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Der Große hat seit 2 Jahren einen ganz großen Wunsch gehabt: ein Haus zum Spielen im Garten. Vor 1,5 Jahren hatte ich ihm ein kleines Haus selber gebaut. Das war aber nicht richtig, denn es hat ja schließlich keine Türe zum öffnen und keine Fenster – logisch oder?!…

Zu Weihnachten bekamen die Kinder von allen Verwandten etwas Geld und mit einem Zuschuss von uns Eltern, wurde der Wunsch nun wahr. Gemeinsam mit dem Großen schauen wir 5-6 Häuser an. Diskutierten über die Vor- und Nachteile. Letztendlich kauften wir online das „Spielhaus Cottage„.

Ich nehme euch wieder in meiner gewohnten Art mit und gebe euch einen Einblick an Hand der üblichen 4 Kriterien: Montage, Qualität, Design und Funktionalität.

Montage:
Das Haus wurde per Spedition innerhalb von 5 Tagen geliefert. Insgesamt waren es 4 Pakete, die aufbaut werden wollten. Mein Mann und ich standen etwas verloren vor dem Inhalt und dachten wir brauchen Tage, um es aufzubauen. Weit gefehlt! Nach 4 Stunden stand das komplette Haus! Die Anleitung ist sehr gut verständlich. Jeder Schritt ist bebildert und klar dargestellt. Die Bauteile des Hauses sind durchnummeriert, die Schrauben in kleinen Tüten mit Buchstaben versehen,  so dass klar ist, welche Materialien in welchem Schritt gemeint sind. Daher: Daumen hoch – sehr verständlich.

Qualität:
Zunächst einmal: Das Haus ist aus robusten Holz – nichts klappert oder droht einzustürzen. Das Haus ist so schwer, dass wir es zu fünft in das Fundament getragen haben. Allerdings scheint es mir, nicht so hochwertiges Holz zu sein, wie ich es schon bei anderen Spielmaterialien wie zB dem Steigi gesehen habe. Dies war aber bei dem Preis auch nicht anders zu erwarten.
Das Holz ist durchgetrocknet, keine Stockflecken (ja, alles schon gehabt). Es kommt unbehandelt bei euch an! Seid euch bewusst, dass es eine Heiden Arbeit ist, alles wetterfest zu machen. Diese Arbeit muss man mögen. Ich mag sie 😉 und nachdem wir vor 2 Jahren mit einem Hersteller so schlechte Erfahrungen gemacht haben (Spielgeräte waren behandelt/ gestrichen, das Holz aber nicht ausreichend getrocknet, so dass es von innen verschimmelte), ist mir diese Variante die Liebste. Da ich eh ein Farbkonzept im Kopf hatte, war es kein Problem. Der Große wünschte sich nämlich, dass das Spielhaus Cottage, wie das Haus von Papa und Mama aussehen sollte…

Design:
Das Design ist mal wieder Geschmacksache. Ich persönlich mag diese Häuser, die moderner aussehen oder im Bauhausstil sind, lieber, aber die kosten natürlich auch gleich das 5-fache. Bei uns reißt es jetzt die Farbwahl raus und das wichtigste: Die Spielmöglichkeiten für die Kinder.

Funktionalität:
Hier kommen wir auch schon zu den Spielmöglichkeiten für die Kinder. Ein Haus ist ganz generell erst einmal ein tolles Spielgerät für Kinder, denn es lädt ja förmlich zum kreativen Spielen ein. Das das Cottage eine ungewöhnliche Form hat und zwei Türen, sind die Jungs aus dem Häuschen. Es wird in die Runde packen gespielt, verstecken in der kleinen Ecke. Ganz hoch im Kurs ist auch „Vater, Mutter, Kind“, es wird gekocht, auf der Veranda gechillt und im Haus Pläne geschmiedet.

Nun kommen wir mal zum kreativen Eigenanteil an dem Haus. Zusätzlich habe ich noch folgendes gekauft:

  • Rasengittersteine
  • 2,5 Liter anthrazit und farblosen Holzlack
  • 5 Liter weißen Holzlack
  • Solar-Lichterkette
  • Blumenkübel

Wir haben unter das Spielhaus Raengittersteine gelegt. Dafür haben wir den Untergrund ca 5 cm ausgehoben, begradigt und die Steine reingelegt. So steht das Haus nicht mit dem Holzboden direkt auf dem Rasen/ Erde. Ich hatte bedenken, dass es sonst von unten irgendwann fault oder schimmelt. Sicherlich gibt es auch deutlich professionellere Varianten, aber diese war für uns pragmatisch und wir hoffen, dass es ausreicht.

Mein Fazit: Genial!!!! Wir haben es im Angebot für unter 600€ gekauft. Farbe, Rasengittersteine etc. haben nochmals ca. 100€ gekostet. Für uns eine tolle Investition und ich hoffe meine Jungs haben noch lange Freude an IHREM Haus!

Indianer Tipi aus Holz

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„Komm hol das Lasso raus, Wir spielen Cowboy und Indianer“. Ohrwurm? Gern geschehen 😉
Die letzten Jahre hatten wir Stoff Tipis, die immer gerne bespielt wurden. Nun ist es leider so, dass ich etwas schusselig bin. Und naja… So ein Stoff Tipi ist nach diversen Regenschauern, auch nicht mehr das, was es einmal war… Also musste etwas beständigeres her. Bei Insta sah ich die Werbung von Dreams4Kids für ein Holz-Tipi von Muddy Buddy. Und da ich bekanntermaßen ein Werbe-Opfer bin, zog es natürlich bei uns ein.

Dann nehme ich euch mal bei unseren ersten Eindrücken mit. Wie immer gehe ich nach folgenden Kriterien vor: Montage, Qualität, Design und Funktionalität.

Montage:
Die Montage war bei dem Tipi tatsächlich kein Kinderspiel. Es sind alle Bretter durchnummeriert und die Schrauben in einzelnen Paketen, ebenso sind die Löcher, an denen die Außenplanken befestigt werden, gut vorgebohrt. Allerdings war die Anleitungen an einigen Stellen, nicht ganz klar. An dieser Stelle an ganz großes Lob an Dreams4Kids und den Hersteller Muddy Buddy. Nachdem ich Dreams4Kids von meinen Problemen mit dem Aufbau berichtete, meldete sich der Hersteller bei mir. Das Tipi sei ganz neu auf dem Markt und sie wären für mein Feedback dankbar. Wir gingen telefonisch die einzelnen Punkte in der Anleitung durch und der Hersteller nahm meine Verbesserungsvorschläge dankend auf. Es werden diese Punkte nun in den zukünftigen Anleitungen etwas detaillierter beschrieben. So mit dürfte der Aufbau dann auch wieder einfach von der Hand gehen.

Qualität:

Das Tipi macht einen stabilen und robusten Eindruck. Ist es erst einmal aufbaut, steht es sehr stabil und ich denke, meine Jungs werden auch darauf klettern können.
Das Tipi ist  Holzschutz vorbehandelt, das heißt ihr gebt ihm den finalen Anstrich für die Wetterbeständigkeit. Ich persönlich benutze gerne eine Lasur, die speziell für Kinderspielzeug im Freien hergestellt wird und für die Umwelt unbedenklich ist.

Design:

Das Tipi gibt es in unterschiedlichen Farbausführungen, da wir es bekanntlich schlichter mögen, habe ich die naturbelassene Version gewählt. In Kombination mit grauen Stoffteilen als Fahnen und Eingang mag ich es optisch sehr gerne. Für uns ergibt sich wieder ein schönes stylisches Element in unserem Garten.

Funktionalität:

Die Funktionalität ist für mich gleichgesetzt mit dem Spielspaß und den Spielmöglichkeiten meiner Jungs. Hier überzeugt das Tipi in ganzer Linie. So, wie ich es mag, ist das Spielgerät sehr zurückhaltend und ist quasi einfach „nur“ da, um den Kindern einen Freiraum für kreatives Spiel zu geben. Das macht für mich ein gutes und hochwertiges Spielzeug aus!
Meine Jungs lieben es, ihr Versteck im Garten zu haben, schließen die Vorhänge und schmieden Pläne. Da das Tipi nicht nur hoch, sondern auch geräumig ist, haben wir schon das eine oder andere Picknick zu dritt IN dem Tipi gemacht. Nächster Plan: warten auf warme Sommernächte und darin schlafen – ich bin maximal begeistert von diesem Plan – nicht 🙂

Unser abschließendes Urteil: Schwer geil und es wird ein langjähriger Begleiter für uns werden.

Stapelsteine – das Multitalent unter den Spielzeugen

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Kurz vor Weihnachten da poppten sie bei Instagram überall auf – die Regenbogenfarbenen Stapelsteine. Ja, zugegeben ich fand die Grundidee ganz pfiffig, aber sie waren mir zu bunt. Es mag seinen pädagogischen Wert haben, aber nein, ich konnte nicht über meinen Schatten springen. Als dann allerdings im Januar auf einmal die Phoenix Stapelsteine auf der Bildfläche auftauchten, tja…. Sie haben einfach Mama zu mir gesagt…

Wenn ihr jetzt ganz viele Fragezeichen im Gesicht habt, dann ist das völlig OK 😉 Fangen wir einfach mal ganz vorne an: Was sind Stapelsteine?
Stapelsteine sind kleine „Kunststoff“ Blöcke mit einer Wölbung oben und unten ausgehöhlt. Sie sind ganz, ganz leicht (180gr), aber dennoch stabil und belastbar (sie tragen mich 😉 ). Nun höre ich ja schon die ersten aufschreien: „Kunststoff!!!! In der heutigen Zeit. Wie kannst du nur“. Seid mal ganz beruhigt! Der Hersteller stellt die Stapelsteine klimaneutral her und sie sind 100% recyclebar. Wer mehr wissen mag, schaut auf der Herstellerseite nach HIER.

Nachdem wir nun wissen, was ein Stapelstein ist, kommen wir zur nächsten Frage. Ich sehe es euch doch an. Was macht man mit Stapelsteinen?
Ich könnte jetzt einfach mit stapeln antworten, aber das würde den Steinen nicht gerecht.

  • Stapeln: Ja, natürlich kann man sie stapeln. Das machen meine Jungs auch zu gerne. Wir haben 10 Stück und sie lassen sich sehr gut und stabil aufeinander stapeln. Die Ränder der Steine sind geschwungen, so dass sie stabil in einander greifen. Also ja, wir stapeln hier wie die Großen und zum Mindest einer wirft den Turm dann mit großer Freude wieder um – der Kleine
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  • Laufen: Ja hört sich nicht spektakulär an, ist es aber. Wir haben noch zwei Kreiselsteine (passend von der Form zu den Stapelsteinen, aber dreht man sie um wackeln sie). Der Große baut sich gerne einen Pfad aus den 10 Steinen und baut zwischendrin seine „Wackelstationen“ ein. Ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen – es ist gar nicht so einfach, wie es aussieht. Der Kleine schafft es noch nicht, aber er übt fleißig. Ich mag es, die Motorik und Sinne der Kinder so schön spielerisch zu fördern.
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  • Sitzen: Ja, auch das hört sich umaufregend an. Aber es macht Spaß. Die Jungs sitzen gerne zwischendurch einmal auf einem Stein, wenn sie spielen. Oder auf 2-3 gestapelten Steinen. Auch im Garten – so wird der Popo nicht kalt. Übrigens, dreht man den Stein um, hat man einen „Wackelsitz“. Allerdings ist mein dezenter Pöter dafür eher ungeeignet, doch die Jungs spielen so gerne Schiff fahren.
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  • Einsortieren: Das ist eine der Lieblingsbeschäftigungen des Kleinen. Er dreht die Stapelsteine und sortiert akribisch alles mögliche ein. Grade im Garten lassen sich so ganz hervorragend Kieselsteine, nach einem mir unbekannten System, sortieren.
  • Wasserschöpfen: Richtig gelesen, es geht um Wasser. Die Stapelsteine sind nämlich wasserabweisend. Sie eignen sich hervorragend, um im Garten Wasser aus dem Bauchlauf zu fischen, zu transportieren oder sogar als Förmchen für Sandkuchen in der Matschküche. Kleiner Tipp: Einfach mal 1-2 mit in der Wanne nehmen. Scheint ein Riesen Spaß zu sein, sie hochpoppen zu lassen.
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Das sind die Spiel- und Forschungsmöglichkeiten, die meine Kinder bisher entdeckt haben. Es gibt allerdings noch so viel mehr zu erkunden. Einfach der Kreativität freien Lauf lassen, oder die Stapelstein-App herunterladen und Ideen holen.

Wie ihr schon sehen könnt, die Steine sind einwandfrei für den Außenbereich geeignet. Wir nehmen sie sehr gerne mit in den Garten und können so Ortsungebunden schnell ein Spiel aufbauen. Wir haben noch die Transporttasche für die Stapelsteine. Unsere 10 passen sehr gut rein (ich meine laut Hersteller sogar 12). Die Tasche selber ist ganz leicht und selbst, wenn alle 10 Steine drin sind, kann mein Großer sie ohne Probleme tragen.

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Also ja, kein DIY, aber ein tolles Spielgerät, dass die Motorik und Kreativität der Kinder fördert, in dem es mit seiner schlichten Genialität überzeugt und die Kinder einfach machen lässt. Daher von uns ein „Daumen hoch“!