Spielpodest

[Werbung]

Hallo ihr Lieben,

heute zeige ich mein bisher aufwändigstes DIY Projekt. Das erste Mal ist dieses DIY nicht an einem Tag und in einem Fluss entstanden, sondern über Wochen gewachsen. Daher hoffe ich, dass ich euch eine möglichst schlüssige Anleitung geben kann.

Aber bevor ich anfange, möchte ich an dieser Stelle meiner lieben Freundin Mika einen großen Dank aussprechen. Ohne dich wäre ich heute noch nicht fertig!
Und zwar hatte ich seit Monaten die Idee in meinem Kopf, für den laufenden Meter ein Spielpodest zu bauen, wo er ungestört alle seine „Kleinteile“ aufbauen kann. Je mobiler das Baby wird, desto mehr bekamen wir Probleme bzgl. Playmobil oder Lego, denn 1. machte der kleine Bruder alles kaputt und 2. hatte ich hatte ich Angst vorm Verschlucken von Kleinteilen. Tja und da saß ich nun mit meinem Problem und meiner Idee, aber ich bekam die Idee einfach nicht auf Papier gebracht. Ich hatte wirklich ein Blackout bzgl. der Umsetzung. An dieser Stelle kommt meine liebe Mika ins Spiel. Kurzerhand baute sie für ihren Sohn ein Spielpodest und gab mir mit folgendem Satz den endgültigen Durchbruch: „Bau einfach einen Tisch und setz Latten von außen dran“. So simpel, so einfach, so genial.

Solltet ihr Mika noch nicht kennen, ich verspreche euch, es lohnt sich bei ihr vorbei zu schauen. Wir gehen seit fast 3 Jahren im virtuellen Leben Hand in Hand und inspirieren uns doch täglich auf’s neue.
So, nun aber genug gefaselt. Los geht’s ☺

Zunächst die Maße:
Unser Spielpodest ist 1,25 m hoch. So kann der laufende Meter oben problemlos stehen und unten noch problemlos spielen: also doppelter Platz.
Insgesamt ist das Podest 1,70 m lang und 1,00 m breit.

Was ihr braucht (Grundgerüst aka „Tisch“):
– 4 Kanthölzer (4*4 cm und 1,25m lang)
– 3* Leimholz in der Stärke 18mm (oder dicker) 30*200cm (ich habe meine mit der Kappsäge auf Länge zugeschnitten)
– Kanthölzer für den Rahmen von unten – ich würde 2* 250cm lange kaufen (4*4cm) und daheim auf die genau passende Länge zuschneiden, wenn ihr den „Tisch“ gebaut habt.
– Rahmenholz – auch hier würde ich es daheim passend zuschneiden. Bei meinen Maßen reichen euch zwei 2m lange (ca. 2*4cm)
– Latten – hier nehmt hübsche, denn diese seht ihr nachher von außen. Da bei mir drei Ecken sichtbar waren und 2 Fronten, habe die 4* 250 lange gekauft. Sie müssen breiter als eure Kanthölzer sein (ich meine, dass unsere 6cm breit sind)
– Mind. 4 Eckverbinder, um das Grundgerüst bzw. den „Tisch“ an der Wand zu befestigen. Denkt an passende Dübel und Schrauben (ich habe 8er Dübel gewählt)

Was ihr für die Verkleidung oben braucht:
– Rahmenhölzer zum Befestigen eures Runterfallschutzes. Ich habe auch diese daheim passgenau zugeschnitten. Ich habe zwei 250 cm langes Rahmenholz gekauft (ca. 2*4cm)
– Je nachdem, wie ihr die Burg gestalten wollt (oder auch etwas ganz anderes) braucht ihr noch MDF Platten. Ich habe 3 Stück gekauft. Die Türme sind 90cm hoch und die Mauer 70 cm. So ist es hoch genug, dass mein Sohn nicht „drüber“ fällt, denn bedenkt, dass die Burgzacken (unsere sich 15 cm tief) noch von der Gesamthöhe abgehen.
– Lacke (weißer Buntlack auf Wasserbasis und Tafellack)

Was ist für die Leiter braucht:
– Rundhölzer (2,5cm Durchmesser). Ich habe ca. alle 20 cm eine Stufe gemacht, das ergab bei einer Höhe von 1,25m 5 Stufen. Die Breite sind bei uns 33cm. Daher habe ich 2 Rundhölzer mit 1,00m Länge gekauft
– Kanthölzer 4*4 cm: Tipp: wieder erst daheim auf die genaue Länge zuschneiden. Bei uns reichte eines mit einer Länge von 2,50m
– Ein Stück Kantholz benötigt ihr oben noch als Abschluss der Leiter. Ich habe einfach einen Rest genommen, den ich noch hatte. Solltet ihr nichts haben, plant dies bitte mit ein: Maß: Stufenlänge + 2* Kantholzdicke (der Seiten). Ihr braucht es, um oben, die Leiter einharken zu können.
– Das Einharken ist etwas tricky: ich habe quasi zwei Eckverbinder mit einer Schraube und Mutter verbunden, so dass ich genau für meine „Dicke“ ein U-Profil hatte. Am besten schaut ihr euch das Bild an. Der Vorteil bei dieser Version ist: Ihr könnt die Leiter einfach abnehmen. Das war mit wichtig für nachts oder wenn andere Kinder zu Besuch sind.
– Buntlack auf Wasserbasis (schwarz)
– Lochbohrer
– Pattex Monatekleber

Was sonst noch gebraucht wird:
– Kappsäge
– Stichsäge
– Schleifmaschine oder Papier
– Lackrollen/ Pinsel
– Akkuschrauber
– Bohrmaschine
– Div. Holzschrauben (kauft mehrere Längen → 10 cm für die „Tischbeine“ bis hin zu 3 cm für die Verkleidung)
– Wasserwaage

 

So, ihr merkt schon, das ist kein Tagesprojekt und, obwohl es ganz spiel ist, nicht unbedingt für Anfänger geeignet.

Als aller erstes baut ihr den besagten „Tisch“: Dafür schraubt ihr an zwei Leimhölzer jeweils zwei Kanthölzer an.  Ich habe 10 cm länge Schrauben verwendet und mit einem 4er Bohrer vorgebohrt (nicht dass die Kanthölzer splittern). Jetzt habt ihr die „Beine“ dran. Dann legt ihr euch die Leimhölzer so auf den Boden, wie sie am Ende sie Spielfläche ergeben sollen (bei uns 170*100 cm). Also ggf. noch die Länge zusägen und Abstände zwischen den Hölzern einbauen. Die eben angeschraubten Beine stehen in die Luft!

 

Als nächstes Schraubt ihr den Rahmen dran. Das heißt: Messt den Abstand jeweils zwischen den „Beinen“ aus und sägt eure Kanthölzer entsprechend zurecht. Danach einfach die Kanthölzer mit dem Leimholz verschrauben (gerne auch einmal Kantholz mit Kantholz (also Beine mit Rahmen) verschrauben). Jetzt macht ihr den Tisch (er liegt immer noch mit den Beinen in der Luft da) stabiler, in dem ihr das Rahmenholz auf der Breite (quer) anbringt: Dafür die Breite (Kantholz zu Kantholz) ausmessen und die Hölzer zugängen. Die zugesägten Hölzer mit dem Leimholz verschrauben. Ich habe 3 solcher „Querstreben“ eingebaut.
So nun könnt ihr den „Tisch“ umdrehen. Als nächstes habe ich den Tisch mit der Wand verschraubt. Dafür benutzt ihr am besten eine Wasserwaage und richtet ihn erst einmal aus. Dann mit den Eckverbindern Holz und Wand aneinander bringen 😉
Dann setzt die Latten an eure „sichtbaren“ Ecken, indem ihr 2-3 Schrauben durch Latte und darunterliegende Kanthölzer schraubt.

 

 

Weiter geht’s mit der Verkleidung:
Dafür habe ich auf den langen Seite 2 Rahmenhölzer mit den Latten verschraubt (also waagerecht auf der Länge) und eines auf der kurzen Seite (bitte weiter oben, denn da entsteht der Durchschlupf von der Treppe). Die Hölzer habe ich auf die exakte Länge mit der Kappsäge zugesägt.

 

 

An diesen Rahmenhölzern habe ich meine „Burg“ angebracht. Dafür haben der laufende Meter und ich als erstes Burgzinnen auf den MDF Platten angezeichnet (15cm * 15cm je Zinne). Diese habe ich mit einer Stichsäge ausgesägt und der spätere Burgbesitzer hat sie abgeschliffen. Als optisches Highlight habe ich noch Gucklöcher mit einem runden Bohrer ausgebohrt.

 

Insgesamt haben wir die MDF Platten 3 Mal lackiert – erst einmal nur von außen. Von innen habe ich das MDF später oben weiß und unten mit Tafellack lackiert.

 

Last but not least – unsere Leiter.
Messt hierfür die genaue Höhe und Breite aus, wo die Leiter später eingehängt werden soll. Für die Höhe: vergesst nicht, dass ihr nicht nur die Höhe der Seiten der Leiter habt, sondern auch oben das Kantholz von ca. 4 cm Breite.
Sägt die Rundhölzer ca. 2 cm länger aus, als sie nachher in der Leiter zu sehen sein sollen, denn wir lassen die Rundhölzer IN die Kanthölzer ein. Die Sprossen würde ich vorher lackieren, dass macht es einfacher.
Zeichnet euch zum Einlassen der Leitersprossen die Abstände in den Kanthölzern ein. Also ca. alle 20 cm eine Stufe und mittig der Breite (bei 4cm sind es entsprechen 2cm). An diesen Punkten macht ihr mit einem Lochbohrer ca. 1cm tiefe Löcher. Bevor ihr die Rundhölzer hier reinsteckt, tropft den Monatekleber sein. Alles zusammenstecken und trocknen lassen. Zuletzt noch das obere Kantholz auf die seitlichen Kanthölzer setzen und festschrauben.

 
Das war’s mit der Leiter. bzgl. der Einhängung: schaut am besten auf das Bild – oder verschraubt die Leiter fest mit dem Podest.

Da unser Spielpodest als Spielzone für kleineres Spielzeug, wie zB Playmobil, dient, habe ich noch einen Teppich  darauf gelegt und Kisten (Kwantum NL) und Regale als Stauraum integriert.

Besonders schön finde ich das Regal vom „Bricks on the wall„. Das Regal ist aus Legoklötzen gebaut und perfekt für unseren Zweck. Legofiguren könne direkt draufgesetzt werden.

 

 Unterhalb des Spielpodestes dient ein großes Hausregal  als Stauraum und Turnringe als weitere Spielmöglichkeit.

 

 

 

 

 

Wie immer gilt: wer es nachbaut ist selber Schuld. Dieses Spielpodest steht so in unserem Kinderzimmer und ist bis heute nicht eingestürzt, dennoch hat es natürlich keine CE Norm oder ist von einem Statiker abgesegnet.

Kleiner Sprossenwand Pimp

[WERBUNG|


Hallo ihr Lieben,
Heute zeige ich euch mal kein reines DIY. Auf Grund eurer vielen Nachrichten und des wahnsinnigen Feedbacks auf Insta, macht es ja durchaus Sinn, unsere neue Sprossenwand einmal auf babywohnbar zu verewiglichen.

Die Sprossenwand habe ich auf Ebay gekauft. Sie kostete inkl. Versand unter 90€. Daher war ich erst einmal sehr skeptisch, was die Qualität betrifft.
Die Sprossenwand wird in Einzelteilen geliefert und muss noch montiert werden.

Erster Check: kein Geruch, keine Absplitterungen am Holz, Paket wiegt ca 20kg, also auf den ersten Blick ist es qualitativ auch kein günstiges Holz.

Da ich natürlich wieder etwas aus der Reihe tanzen muss, habe ich als erstes den Rahmen schwarz lackiert. Hierfür habe ich einfachen Buntlack auf Wasserbasis aus dem Baumarkt gekauft. Zwei Anstriche reichten völlig aus.

Danach habe ich die Sprossenwand moniert. Alle Löcher sind vorgebohrt und die Monate ging wirklich sehr einfach. Nichts harkte, klapperte oder war irgendwie instabil. Einziges kleines Manko: 2 Schrauben zu wenig dabei, aber die waren schnell in der Werkzeugkiste gefunden.

Die Sprossenwand wird mit vier 10er Dübeln und acht 8er Dübeln an der Wand montiert. Die Dübel sind ebenfalls im Paket mit enthalten. Da ich das nicht wusste, hatte ich noch Marken Dübel im Baumarkt besorgt. Letztendlich haben wir die nicht genutzt, da die mitgelieferten 1A waren.

Ebenfalls bei Ebay habe ich noch Turnringe  (je ca. 15€) aus Holz gefunden.
Diese werden mit Spanngurten geliefert und halten sehr gut. Ich werde jetzt nur die Ringe noch an die Spanngurte nähen, so dass ich keine Schlaufen mehr habe, und es nicht zu einem ernsthaften Unfall kommen kann.

Das war es auch schon. Das ganze Projekt hat mich keine 120€ gekostet.

An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass in der Montageanleitung der Sprossenwand steht, sie sei nicht für Kinder geeignet. Warum, dass kann ich euch nicht sagen, denn sie sieht genau so aus, wie die in unseren Turnhallen. Die ersten Tage darf der Große nur dran, wenn mein Mann oder ich dabei sind und bisher wüsste ich nicht, warum er sie nicht nutzen sollte. Also ihr wisst: wie immer auf eigene Gefahr und so weiter und sofort 😉

Schnellcheck: Piratenschiff Sandkasten „Sun“

[Werbung]
Hallo ihr Lieben,
pünktlich zum Start des Sommers, ist bei uns ein neuer Sandkasten eingezogen. Den Sandkasten der Marke Sun hatte ich bei Pirum Holzspielzeuge gefunden und mich direkt verliebt. Auch wenn er kein reines DIY ist, möchte ich ihn euch trotzdem nicht vorenthalten, damit ihr bei der Auswahl eines neuen Sandkasten nicht genau so auf die Nase fallt, wie wir es bei unserem Vorgänger leider sind!
Mir waren einige Kriterien für einen neuen Sandkasten sehr wichtig: Design, Montage, Funktionalität und Praktikabilität im Alltag. Das mag sich jetzt für den einen oder anderen erstmal komisch anhören, denn was soll an einem Sandkasten schon unpraktikabel sein, aber lest selbst.

Der Schnellcheck

Design:
Das Design des Piratenschiffs war mir als erstes ins Auge gesprungen. Einfach wie gemacht für meine Jungs. Die Farben herrlich schlicht, so dass er perfekt in unseren Garten passt. Da möchte ich jetzt auch gar keinen langen Roman zu schreiben, macht euch einfach selber ein Bild 😉

Montage:
Die Montage sollte für mich einfach und schnell sein. So dass ich es gemeinsam mit den Jungs oder nebenher im alltäglichen Wahnsinn alleine schaffen kann.
Der Sun Sandkasten Boot Pirat muss nach Lieferung noch mit Holzsschutzlack (achtet auch hier darauf, dass der Lack auf Wasserbasis ist und für Kinderspielzeug geeignet – gibt es in jedem Baumarkt) gestrichen und zusammengebaut werden. Nachdem ich mir so heldenhaft den Zeh gebrochen hatte, war ich etwas skeptisch, ob wir den Sandkasten noch vor Herbst zusammen bekommen. Zusammen mit meinem Großen habe ich mich einfach frisch ans Werk gemacht. Und was soll ich sagen: der Sandkasten baut sich quasi von alleine auf. Ehrlich, es war super einfach, denn das System ist durchdacht:
1. Alle Bretter sind gut leserlich mit Nummern beschriftet
2. Es gibt nur eine Schraubenart, also kein lästiges sortieren oder ggf. Bit wechseln beim Akkuschrauber
3. Alle Löcher sind vorgebohrt
4. Die Anleitung ist absolut verständlich. Mit etwas Hilfe konnte sogar der Große schon die nächsten Schritte richtig vorhersehen.

Ich habe euch einmal ein paar Bilder vom Aufbau gemacht, damit ihr seht wie schnell und einfach das Piratenschiff seine Form annimmt.

Funktionalität:
Nächster großer Pluspunkt ist für mich, dass Design und Funktionalität perfekt zusammen passt. Von dem Design könnt ihr euch selber ein Bild machen ;-), aber lasst mich kurz drei tolle Punkte bei der Funktion darstellen:
1. Es gibt eine Sitzbank! Haltet mich für bescheuert, aber das war mir wichtig, weil unser vorheriger Sandkasten eine so klapprige Sitzbank hatte, dass ich sie nach dreimal fingerklemmen abgebaut habe. Bei dem Schiff ist die Bank fest und stabil mit verbaut. Sie ist groß genug, dass ein bis zwei Kinder bequem darauf sitzen und spielen können.


2. Der Bug des Piratenschiffes dient zeitgleich als Stauraum für Spielzeug. Das ist a) ziemlich praktisch und b) auch ein tolles Versteck für Piratenschätze – so hat es mir jedenfalls der Praxistest mit den Jungs gezeigt 😉

3. Das Dach dient zeitgleich als Sonnenschutz. Auch hier: wir hatten es vorher nicht und haben immer versucht einen Sonnenschirm um dem Sandkasten herum zu stellen, das war nicht praktikabel. Daher ein großer Pluspunkt für uns!

Praktikabilität
Zu guter Letzt war bei einem neuen Sandkasten für mich noch wichtig wie praktikabel er im Alltag für mich ist. Da hat das Piratenschiff für mich zwei riesen Pluspunkte:
1. Es wird ein passendes Unkrautfließ mit geliefert und ist im Preis inbegriffen
2. Es hat eine passende Abdeckung, die durch vorgebohrte Löcher am Sandkasten passgenau befestigt werden kann. Und ganz nebenbei auch noch eine herrlich unauffällige Farbe hat.

Nun wären wir nicht wir, wenn wir nicht zum Mindest ein bissel Hand anlegen würden. Ich hatte schon vor Monaten Piraten und „Totenköpfe“ aus MDF in einem Bastelladen entdeckt. Die habe ich kurzerhand mit Holzschutzlack wetterfest gemacht und an den Sandkasten angeklebt.

Mein Fazit: Wir sind super begeistert und freuen uns über den Neuankömmling auf unserem kleinen Spielplatz.

Das Busbett – Ikea Kura Hack

(WERBUNG)

Hallo ihr Lieben,

zu seinem dritten Geburtstag beschlossen wir gemeinsam mit 1.0, dass er ein großes Bett bekommt. Eines Morgens fragte ich ganz unbedarft, was er denn für ein Bett haben wolle. Ich dachte an „Hochbett“ oder „mit Rutsche“, so was ganz „normales“ halt. 1.0 überlegte kurz und antwortete dann: „Ich möchte einen Bus haben.“ Joa… 3 Monate Planung begannen und hier seht ihr das Ergebnis:

Mein wohl größtest Projekt ist definitiv dieses Busbett, entstanden aus einem ganz normalen Ikea Kura Bett. Ich habe mal versucht, jeden Arbeitsschritt möglichst detailliert für euch zusammen zu schreiben.

Alles begann mit der Planung. In diesem PDF:  Kura Hack Bett findet ihr die genauen Maße.

Die Materialliste:

  • Ikea Kura Bett
  • 5 MDF Platten (4mm) –> Maße entnehmt bitte meiner PDF Skizze (Die Seite habe ich in 4 einzelne MDF Platten geteilt)
  • 2 runde Holzscheiben 25 cm Durchmesser
  • 2 runde Holzscheiben 17 cm Durchmesser
  • Verlegeplatten für das Dach (diese rate ich erst nach dem Aufbau zu kaufen, so dass ihr die genauen Maße (Wandabstand des Bettes) habt)
  • 2 MDF Platten zum Verkleiden des Daches von unten und oben (auch hier: am besten erst NACH dem Aufbau passgenau im Baumarkt zuschneiden lassen
  • weißen Holzlack auf Wasserbasis
  • blauen Holzlack auf Wasserbasis
  • gelben Holzlack auf Wasserbasis
  • schwarzen Holzlack auf Wasserbasis
  • 4 Lackrollen; ggf Pinsel
  • Bohrmaschine
  • Stichsäge
  • Schleifmaschine/ Schleifpapier (100-120 er Körnung)
  • Lochbohrer
  • LED Spots zum Aufkleben für die Lichter
  • Akkuschrauber
  • Holzleim
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Malerkrepp
  • schwarze Klebefolie
  • Schrauben
    • 3,0 * 20mm
    • 4,5 * 35mm

 

 

Wenn ihr alles habt, dann geht’s frisch ans Werk.

  • Am Besten startet ihr damit, dass ihr euch die Fenster des Busses in die MDF Platten einzeichnet. Um diese aussägen zu können, müsst ihr zunächst ein Loch in den Fensterausschnitt mittels des Lochbohrers bohren. In dieses Loch könnt ihr nun das Sägeblatt der Stichsäge einführen und eure Fenster entsprechend aussägen.
  • Es empfiehlt sich, alle Seiten der MDF Platten inkl. euerer Fensterausschnitte glatt zu schleifen, so dass euer Kind sich nicht verletzen kann.
  • Danach könnt ihr auch schon mit dem lackieren beginnen. Ich habe die Busseiten zunächst weiß vor lackiert. Alles was weiß bleiben sollte, habe ich insgesamt 3 mal lackiert, beidseitig, also innen und außen beim Bus.

    Danach bin habe ich in etwa mittig mittels Malerkrepp die Abteilung für meine zweite Fabre (blau: Alpina Gletscherblau) markiert. und den unteren Teil des Busses blau gestrichen (nur außen).

    Die runden Holzscheiben werden später die Lichter und die Räder des Busses. Somit habe ich die 25 cm großen Scheiben schwarz (Räder) lackiert und die 17 cm großen Scheiben gelb.

    Ich habe die Farbe über Nacht durchtrocknen lassen.
  • Im nächsten Schritt gehts schon los mit dem eigentlichen Aufbau: Montiert das Ikea Kura Bett gemäß Anleitung. (Nehmt bitte nicht die Hochbettversion 😉 )
  • Sobald das Bett steht, werden die Front und die Seitenteile angebracht. Hierfür haltet ihr die lackierten MDF Platten an dem Bett an. Dafür seid ihr am besten zu zweit; einer der anhält und einer der nun den Bohrer mit einem kleinen (4er) Holzbohrer führt. Bohrt an den Stellen, an denen ihr die Platten mit Schrauben anbringen wollt, mit dem Holzbohrer leicht vor. (Am besten da, wo die Kanthölzer des Bettes sind)
  • Befestigt nun alle MPF Platten mit den kleineren Schrauben (3*20mm)
  • Nun bringt ihr die Räder und die Lichter an. Hierfür könnt ihr doppelseitiges Klebeband oder Holzleim benutzen.

    Ich habe in einem Zuge auch die LED Scheinwerfer angebracht. Meine halten mittels Magneten und 3M Klebern.
  • Um mal wieder was zu machen, was mir am meisten Spaß macht, habe ich mitten im Zusammenbau einfach schon mal etwas Finetuning begangen und dekoriert 😀 :
    Nummernschild (meine Buchstaben sind von Hema gewesen)
    VW Zeichen
    Peace Neon Lampe (A little lovely Company)
    Lichterkette (meine ist von A little lovely Company ) 
  • Nun gehts an Dach: Sobald ihr eure genauen Maße habt, könnt ihr die Verlegeplatten entsprechend zuschneiden bzw zuschneiden lassen. Tipp: Legt vorher schon die Matratze ins Bett, das Bett wird danach noch schwerer und ihr bekommt die Matratze nicht durch eine der Öffnungen.
    Schraubt die Verlegeplatten mit den längeren  Schrauben (4,5 * 35 mm) von OBEN in die Kanthölzer des Daches. Daher sind die MDF Platten der Busseiten auch einen Hauch länger oben gewählt.
  • Da das nicht wirklich hübsch und recht dunkel ausschaut, habe ich noch eine 4mm starke weiße MDF Platte von unten und oben angebracht.

    Um es euch bei der unteren MDF Platte etwas einfacher zu machen: Klebt sie provisorisch mit doppelseitigem Klebeband an.

    Danach könnt ihr alles entspannt anschrauben.
  • Ich habe bei einem wundervollen niederländischen Shop noch die perfekte Tapete und Bettwäsche für meinen Sohn und dieses Bett gefunden. Daher habe ich spontan noch hinter dem Bus und von innen die MDF Platten tapeziert.


    Zur Tapete gehts hier lang
    Zur Bettwäsche gehts hier lang

Das war’s eigentlich auch schon 🙂 Ganz viel Spaß beim Nachbauen.

Holzbus Lampe via Little Lights
Holzbausteine via Just Blocks
Busgirlande via Nana & Nully
Garderobe via Werkhaus

Wandgestaltung Regenbogen

(WERBUNG)

Hallo ihr Lieben,
auf Grund eures überwältigenden Feedbacks auf Instagram zu meinem Regenbogen als Wandgestaltung, schreibe ich euch eine kurze Anleitung. Vorweg: hierfür solltet ihr schon ein paar Mal mit einem Farbroller und Farbe umgegangen sein 😉

Was ihr braucht:

  • Farben (in meinem Fall: grün – SPA von Schöner Wohnen, blau – Gletscherblau von Alpina, grau – selber gemischt mit Alpina weiß und schwarzer Abtönfarbe und gelb)
  • einen breiten Aquarellpinsel
  • Küchenlappen (so viele wie ihr Farben nehmen wollt)
  • Wasser
  • Nagel
  • Hammer
  • Schnur
  • Bleistift
  • Malerkrepp

Nun gehts los:

  • Als erstes klebt ihr eine waagerechte Linie mit dem Malerkrepp an die Wand. Dies wird der „Boden“ für den Regenbogen
  • Danach zeichnet ihr euch mit dem Bleistift dünn die Linien für den Regenbogen vor. Dafür baut ihr euch einen Zirkel: Nagel in die Wand hämmern, Schnur an den Nagel knoten und das andere Ende auf die gewünschte Länge um den Bleistift wickeln. Nun haltet den Bleistift im rechten Winkel zur Wand und führt ihn mit gespannter Schnur im Halbkreis herum.

    Meine Maße:

    • innerer Halbkreis 20 cm (also 10 cm für den Bleistift an der Schnur abmessen)
    • jeder Bogen hat eine Breite von 15 cm
    • insgesamt ist mein Regenbogen also 140 cm breit
  • Nun wird gemalt. Ich habe innen angefangen, also mit gelb.
    • Mit dem Pinsel großzügig Farbe entlang des oberen Regenbogenrahmens auftragen und sporadisch zwischendurch. Nehmt nicht zu viel Farbe, sonst tropft es (hier mal als Beispiel der blaue Bogen)
    • Nun macht euch einen Küchenlappen mit dem Wasser feucht und verwischt die Farbe. Wischt mit der Richtung des Regenbogens für einen „natürlichen“ Verlauf. Die Farbe darf nun gerne unregelmäßig sein
    • So arbeitet ihr euch von Bogen zu Bogen voran

That’s it. Viel Spaß wünsche ich euch.

Kuschelhöhle für Babys

(WERBUNG – dieses DIY Projekt entstand in Kooperation mit Jollyroom.de – unbezahlt)

Hallo ihr Lieben,
ich möchte euch gleich noch ein zweites Projekt aus dem Babyzimmer vorstellen: unsere Kuschelhöhle. Der Große liebt alles was mit Höhlen und Kuscheln zu tun hat, also hatte ich in der Schwangerschaft den festen Plan gefast, etwas zu bauen, wo wir alle drei zusammen drin kuscheln können, Bücher lesen, wenn das Baby z.B. trinken muss. Es sollte etwas sein, wo der Große sich drin wohl fühlt, aber wir alle wirklich bequem drin sitzen/ liegen können.
Unsere Tipis schieden aus, da ich mich gerne anlehnen können mag. Daher habe ich mich sehr gefreut, als mir Jollyroom.de das Zelt von Hobie&Bear kostenfrei zum Testen zur Verfügung stellte. Somit hatte ich eine super Grundlage, um auf unsere Kuschelecke aufzubauen.

 

Was ihr braucht:

  • Ein Zelt, ähnlich meinem
  • Schaumstoff in der Größe des Zeltbodens (ca. 5 cm dick)
  • Schaumstoff zum Anlehnen (meiner ist 60*60cm und 4cm dick)
  • Stoffe nach Wahl
    • Meinen Bodenstoff gibt es bei Ikea: SKÄGGÖRT
    • Den Stoff für das Rückenpolster gibt es ebenfalls bei Ikea: BRUDSLÖJA
  • Nähmaschine und Garn
  • Kissen nach Belieben
  • Wandfarbe im gewünschten Farbton
  • Malerkrepp, Pinsel, Farbroller
  • Lichterkette (am besten eine aus Draht)
  • U-förmige Nägel
  • Hammer

Und los gehts:

  • Als aller erstes bin ich mit der Wandgestaltung angefangen. Hierzu habe ich mir mit dem Malerkrepp eine Hausform auf die Wand geklebt, inkl. Fenster und Tür (wer hat benutzt am besten eine Wasserwaage). Unser Haus habe ich in Salbei-Grün gestrichen. Diesen Farbton habe ich mir angemischt aus: „Schöner Wohnen – SPA“, „Alpina – Gletscherblau“, „Alpina – Weiß“ und einer schwarzen Abtönfarbe. (Vergesst nicht die Kanten entlang des Krepps in der Wandfarbe vorzustreichen – so bekommt ihr schöne grade Linien)
  • Nachdem das Haus getrocknet ist, habe ich die Draht-Lichterkette mit den U-förmigen Nägeln entlang der Hausform angebracht.
  • Als nächstes waren die Kissen dran: Hierfür einfach eine Kissenhülle um den Schaumstoff nähen. Meine Kissenhüllen überlappen hinten, so dass ich sie jederzeit abziehen kann zum Waschen (hat sich mit Baby definitiv bewährt).

Das war es auch schon. Jetzt kann nach Lust und Laune mit Zierkissen dekoriert werden und dem Kuschelspaß steht nichts mehr im Weg.

Ich wünsche euch viel Spaß mein Werkeln.

 

Upcycling Sideboard

(WERBUNG – dieses DIY Projekt entstand in Kooperation mit Jollyroom.de – unbezahlt)

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich aus der Babypause zurück. Die letzten Monate standen hier im Zeichen des Neuankömmlings. Zum neuen Jahr möchte ich euch nun endlich unsere Neuheiten vorstellen 😀 Den Anfang macht ein simples Upcycling Projekt mit meinem alten Sideboard aus dem Home Office. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Was ihr braucht:

  • ein altes Sideboard
  • eine Holzplatte im Maß eures Sideboards (ich habe mich für Echtholz Fichte entschieden)
  • Möbelgriffe oder Wandharken (meine sind von Miniude)
  • Schrauben mit passenden Muttern
  • Bohrmaschine
  • ggf. Gürtellochstanze

Und los gehts:

  • Ich habe zunächst die neue  Holzplatte auf dem Sideboard montiert. Dafür habe ich es einfach von unten verschraubt.
  • Danach habe ich mit einem 5er Holzbohrer 3 Löcher (je eines pro Tür) in die Türen des Sideboards gebohrt.
  • Da meine Schrauben dicker waren, als die mitgelieferten vom Hersteller der Wandharken, musste ich die Löcher in den Wandharken etwas vergrößern. Dies klappt am Besten mit einer Gürtellochstanze.
  • Danach habe ich die Wandharken einfach mit den neuen Schrauben an den Türen befestigt.

Das war es auch schon. Ganz simpel und sehr wirkungsvoll.
Ganz viel Spaß beim Werkeln

Da ich häufig nach dem Teppich gefragt wurde, hier noch ein Nachtrag:
Ihr findet des Teppich ebenfalls bei Jollyroom –> Hier (unbezahlte Werbung)

DIY Esstisch mit Metallkuven und Holzbohlen

[WERBUNG]

Hallo ihr Lieben,

Ich habe schon lange von einem neuen Esstisch geträumt, der den cleanen Bauhaus-Chic mit einem gemütlichen Scandi Touch vereint. Recht schnell war mir klar, dass es ein Tisch werden soll, dessen Tischplatte aus Holzbohlen besteht und die Füße gradlinige, schwarze Metallkuven sind. Für die Umsetzung brauchte ich dieses Mal doch etwas länger, denn es fehlte mir schlicht das Know-How und der Mut, meine Idee umzusetzen. Das Know-How fehlt mir vermutlich immer noch, aber der Mut hatte mich letzte Woche gepackt 🙂 In meiner Anleitung nehme ich euch gerne bei der Umsetzung mit. Keine Ahnung wie lange der Tisch hält, und ob die Oberfläche ggf noch einmal nachbehandelt werden muss, aber derzeit steht er seit einer Woche und überlebt mit Bravur einen 2,5 Jährigen.

Das Material:

  • Holz in eurem gewünschten Maß. Ich habe mich erst einmal (zum Testen quasi) für günstiges Leimholz aus dem Baumarkt entschieden. Kosten für 3 Bretter in den Maßen 0,30m*2,00m lagen bei keinen 25 €. Die Bretter habe ich mir auf meine Wunschlänge direkt im Baumarkt zuschneiden lassen (1,60m).
  • Metallkuven: Hier findet ihr im Internet diverse Anbieter, Größen und Farben. Meine habe ich hier gekauft. Die Kosten für meine Variante (90cm*72cm in schwarz pulverbeschichtet) lagen bei 95€.
  • 2- 3 Dachlatten (Länge = Breite eures Tisches)
  • Bootslack aus dem Baumarkt. Kosten ca. 20€
  • Schrauben
  • Leim
  • Akkuschrauber
  • Pinsel
  • Schleifmaschine

Kosten ca: 150€

Der Aufbau:

  • Ich habe als ersten Schritt alle Hölzer von allen Seiten lackiert. Der Bootslack brauchte ca. 12 Stunden zum Trocknen
  • Nachdem alles Trocken war, habe ich die 3 Bretter für die Tischplatte miteinander verleimt und anschließend die Dachlatten vom unten mit Schrauben angebracht
      
  • Nun konnte ich schon die Metallkuven anbringen.
      
  • Und das war es auch schon. Abgesehen von der Trocknungszeit des Lackes lag der Aufwand für den Tisch bei max. 45 Minuten.

 

 

Doppelschaukel mit Kletterwand und Piratennest

[WERBUNG]

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch unser absolutes Highlight im Garten vorstellen: unsere Doppelschaukel mit Kletterwand und Piratennest.

Eigentlich sollte erst zum nächsten Sommer eine Schaukel bei uns einziehen (man soll sich ja noch steigern können 😉 ) , doch dann bekamen wir zur hölzernen Hochzeit von unseren Brautführern und -Jungfern diese tolle Doppelschaukel geschenkt. Selbstredend, dass dann sofort Pläne geschmiedet wurden.

Material für die Doppelschaukel:

  • Ein Schaukelgestell aus Holz mit Sprossenleiter (wer nicht zufällig grad Hochzeitstag hat, kann zB auch mal bei eBay Kleinanzeigen schauen)
  • div. Holzlatten (Stärke mind. 2 cm) (Menge ergibt sich aus der Breite eurer Bretter)
    • Länge der Sprossen + Balken für die Kletterwand
    • Länge des Podest (sofern ihr dieses umbauen wollt)
    • Länge Podest bis oberer Holzbalken für die Rückwand
  • Steine für die Kletterwand. Wir haben diese hier, inkl Schrauben
  • Schaukeln
    • Nestschaukel (zB diese hier – unsere ist derzeit nicht verfügbar)
    • Schaukel (dieses Produkt wurde uns kostenfrei zur Verfügung gestellt)
    • Reifen
  • Erdanker zur Befestigung der Schaukel
  • Ruckzuck Beton
  • Holzlasur (Natur und Farbe)
  • div. Holzschrauben
  • Akkuschrauber, Spaten, Wasser

Der Aufbau:

  • Zunächst haben die Paten vom Schlom und der Papa-Schlom die Schaukel nach Anleitung montiert. Eine kleine Ausnahme: die obersten Sprossen der Kletterwand wurden weggelassen, so dass ich eine größere Fläche für das Podest / Piratennest bauen konnte.  Die Schaukel wurde waagerecht ausgerichtet und mit 8 Erdankern in Beton am Boden befestigt.
  • Als nächstes habe ich das Podest gebaut. Hierfür habe ich zunächst die Bretter auf die Sprossen gelegt und Querlatten (da sich an der Breite des Podestes nichts geändert hat, konnten die Originalhölzer verwendet werden) mit Holzschrauben an jedem Brett befestigt. Das so entstandene Podest habe ich anschließend mit Schrauben an den obersten Sprossen fixiert. Solltet ihr das Holz noch nicht behandelt haben, so macht es durchaus Sinn es spätestens jetzt zu streichen.
  • Nun kann schon die Kletterwand gebaut werden. Hierfür einfach eure Bretter von vorne auf die Balken schrauben. Nehmt lange Holzschrauben und pro Brett mind. 2 Stück.

    Lackieren der Bretter nicht vergessen.
  • Die Kletterscheine habe ich mit Montagekleber (für den Außenbereich) zunächst angeklebt und dann noch mit Schrauben befestigt
    .
  • Um das Piratennest noch behaglicher zu machen, habe ich aus alten Holzresten 2 Balken seitlich angebracht und als Aufstiegshilfe  Haltegriffe befestigt.

Fertig seid ihr schon. Wer mag legt noch Kissen und Polster in das Piratennest und schon geht es los 🙂 Unser Bodenpolster ist Schaumstoff, umnäht mit einem Stoff von Ikea und die Kakteenkissen sind von thebears.de

Weitere Produkte in meinen Bildern:

  • Schaukelpferd: Rocking Horse von Kids Concept
  • Trike von Pinolino
  • Picknickdecke von Hema
  • Puppenhaus von OlliElla
  • Hüpftier über Amazon
  • Picknicktisch von Woodlii über jollyroom.de (dieses Produkt wurde uns kostenfrei zur Verfügung gestellt)
  • Tipi von thebears.de
  • Kissen in der Nestschaukel von Pinchtoys und thebears.de, Bettschlange von Umbunt Nähwahnsinn

Outdoor – Garage für Spielplatz

[WERBUNG]

Hallo ihr Lieben,

so, jetzt mal Budder bei die Fische: Wie viel Gedöns eurer Kinder fliegt bei euch so im Garten rum?! Ich lass mal als Erste die Hosen runter: viel! Sehr viel! Unfassbar viel! Nur ein Kindergarten hat mehr 😛 Neben Eimern, Schüppen, Besen, Förmchen, Laufrad, Bobby Car und Co, möchte ich als Erwachsener und Besitzer dieses Grundstücks ja auch noch Treten können. Daher musste eine einfache Aufräum- und Wegzauberhilfe her: die Garage.
Nun traf es sich sehr gut, dass sich Nachwuchs zum Sommer ankündigte und Platz im Haus geschaffen werden musste. Daher bekam unser altes Spielhaus/ Hausbett eine neue Funktion als Garage. Die Anleitung für das Spielhaus könnt ihr hier nachlesen.

Zum Umbau in eine Garage benötigt ihr:

  • 1 Kantholz in der Höhe des Hausrahmens (hier 87 cm)
  • Div. Holzlatten mit Nut und Feder (Kiefer): wie viele ihr braucht kommt auf die Breite der Bretter an, die ihr nehmt. Für die Längen bei meinem Model gilt:
    • 132 cm für Dach und Rückwand
    • 72 cm für Seitenwände
    • 66 cm für Front
  • Holzschrauben
  • Holzschutzlack Natur (Zertifiziert für Spielgeräte)
  • Holzschutzlack Grau (Zertifiziert für Spielgeräte)

Der Umbau:
Es ist eigentlich ganz simpel:

  • Das „Spielhausgestell“ habe ich als erstes mit der wetterfesten Lasur grau gestrichen
  • Bringt danach das Kantholz an der Vorderseite so an, dass es quasi den Türrahmen markiert. Ihr schraubt hier nachher eure Holzlatten fest
  • Nun verkleidet ihr die Seiten des Hauses. Ich habe mit den Kopfenden angefangen und diese von innen an die Kanthölzer geschraubt. Immer fein darauf achten, dass Nut und Feder in einander sind.
  • Danach habe ich die Front und die Rückseite von außen verschraubt.
  • Als letztes folgte das Dach.
  • Nachdem alle Holzlatten angebracht waren, habe ich sie entsprechend meiner Wünsche lackiert. Das hätte man sicher auch im Vorfeld schon machen können.

Das war es auch schon.
Als kleines Highlight habe ich noch eine Türklingel in Form der Glocke angebracht.

Als weitere Produkte in meinem Bildern seht ihr außerdem:

  • Basektballkorb von Ikea (Spänst Kollektion)
  • Trybike zB über kleine Flitzer
  • Way to play Straßen zB über Dreams4Kids
  • Pastellautos der Marke Magni über thismodernlife
  • Puppenhaus von OlliElla gekauft bei Celinas Traumfänger
  • Cap von Van Pauline
  • Fahrzeuge im Sandkasten von Big (Sansibar Kollektion)
  • Holzkiste aus dem Baumarkt; selbst gemalt und beklebt.